# Kurz informiert 24.07.2026 – früh

An episode of [kurz informiert by heise online](https://invisiblenetwork.ai/podcast/1485884061), 24 Jul 2026, 3:29.

Audio: https://apc.cdn.svmaudio.com/2554861-m-690387d1eb93a306b509723e3e6de086.mp3?source=feed-cleanfeed

Informationsfreiheit, Chatkontrolle, Googles DMA-Strafe, Universa-Leck, EU-Netzumbau Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald: • Informationsfreiheit https://heise.de/-11376595 • Chatkontrolle https://heise.de/-11376651 • Googles DMA-Strafe https://heise.de/-11375724 • Universa-Angriff https://heise.de/-11372741 • EU-Netzumbau https://heise.de/-11376401 Redaktion: Gregor Schollmeyer Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts

## Transcript

[0:02] Speaker 1: Kurze informiert bei Heise Online mit der synthetischen Stimme von Isabel Grünewald.
[0:07] Speaker 0: Am Freitag, den vierundzwanzigsten Juli-Zweitausendsechsundzwanzig mit der Frühausgabe.
[0:13] Speaker 0: Internedokumente aus dem Bundesinnenministerium zeigen – Minister Alexander Dobrindt plant das Informationsfreiheitsgesetz drastisch einzuschränken!
[0:23] Speaker 0: Das Gesetz sichert Bürgern seit zwei Jahrzehnten das Recht amtliche Dokumente von Behörden anzufordern.
[0:29] Speaker 0: Eine neue Identifikationspflicht soll die Plattform Frag den Staat faktisch blockieren.
[0:35] Speaker 0: Auch Journalisten und Parlamentsabgeordnete sollen künftig keinen Zugang mehr über das Gesetz erhalten.
[0:41] Speaker 0: Zudem plant Dobrindt, den Bundesbeauftragten für Informationsfreiheit ersatzlos zu streichen.
[0:47] Speaker 0: Dagegen formiert sich breiter Widerstand – eine Petition von mehr als hundertdreißig Organisationen zählt bereits rund sechshunderttausend Unterschriften!
[0:57] Speaker 0: Auch der Koalitionspartner SPD lehnt wesentliche Teile der Reform ab.
[1:02] Speaker 0: Der Rat der Europäischen Union hat die sogenannte freiwillige Chat-Kontrolle erneut verlängert.
[1:08] Speaker 0: Die Regelung erlaubt Anbietern wie Google, Meta oder Microsoft automatisch nach Abbildungen von Kindesmissbrauch in ihren Netzwerken zu suchen.
[1:17] Speaker 0: Eigentlich hatte das Europaparlament einer Verlängerung mehrfach widersprochen Doch ein Verfahrenstrick machte sie trotzdem möglich.
[1:25] Speaker 0: Für eine Ablehnung wäre diesmal eine absolute Mehrheit nötig gewesen, die nicht zustande kamen.
[1:31] Speaker 0: Die neue Ausnahmeregelung gilt nun bis April.
[1:34] Speaker 0: zwetausend achtundzwanzig – die EU-Kommission bezeichnete die Einigung als Brückenlösung und fordert einen dauerhaften Rechtsrahmen.
[1:43] Speaker 0: Die Europäische Union hat Google wegen Verstößen gegen den Digital Markets Act zu einer Geldstrafe von insgesamt eighthundertneunzig Millionen Euro verurteilt.
[1:53] Speaker 0: Es geht um zwei separate Verfahren – im ersten bevorzuge Google in seiner Suchmaschine eigene Dienste gegenüber denen von Konkurrenten, im zweiten geht es um den Google Play Store.
[2:05] Speaker 0: App-Entwickler sollen Nutzer künftig frei auf Angebote außerhalb des Stores hinweisen dürfen.
[2:10] Speaker 0: Google hat nun sechzig Tage Zeit, die Vorgaben umzusetzen.
[2:14] Speaker 0: Andernfalls drohen weitere Zwangsgelder!
[2:17] Speaker 0: Bei der Versicherung Universa gab es einen Datenschutzvorfall.
[2:21] Speaker 0: Ein Server war offen, sodass ein Crawler von OpenAI Daten abgreifen konnte.
[2:26] Speaker 0: Grund war eine IT-Umstellung Anfang Juli.
[2:29] Speaker 0: Betroffen sind Namen, Anschriften und Vertragsdaten.
[2:32] Speaker 0: Bei einigen Kunden waren auch Bankverbindungen betroffen.
[2:36] Speaker 0: Gesundheits- und Kreditkartendaten blieben laut Unternehmen unberührt.
[2:40] Speaker 0: Universa forderte OpenAI auf die Daten zu löschen.
[2:44] Speaker 0: Betroffenen wird geraten, Passwörter zu ändern und Kontobewegungen zu kontrollieren.
[2:49] Speaker 0: Der geplante Ausschluss chinesischer Netzausrüster aus dem EU-Netz wird deutlich teurer als gedacht.
[2:55] Speaker 0: Eine Studie des Branchenverbands GSMA beziffert die direkten Austauschkosten auf dreißig bis vierzig Milliarden Euro.
[3:03] Speaker 0: Die EU-Kommission hatte nur etwa zehn Milliarden Euro veranschlagt, besonders der Austausch von Huawei und ZTE Technik in Mobilfunknetzen schlägt zu Buche.
[3:13] Speaker 0: Zusätzlich waren Experten vor langfristigen Preissteigerungen durch weniger Wettbewerb – die hohen Kosten könnten den Glasfaserausbau in Europa verzögern.
[3:23] Speaker 1: Diese und weitere aktuelle Nachrichten findest du ausführlich auf heise.de.

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