# Kurz informiert 16.10.2026 – früh

An episode of [kurz informiert by heise online](https://invisiblenetwork.ai/podcast/1485884061), 16 Oct 2026, 3:28.

Audio: https://apc.cdn.svmaudio.com/2620698-m-ad63e6d2451e3e517c35d9405d750697.mp3?source=feed-cleanfeed

KI-Kurskorrektur, Spionagesatellit, Phishing & Banken, Amadeus-Lücke, AdFection Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der KI-generierten Stimme von Isabel Grünewald: • KI-Kurskorrektur https://heise.de/-11489778 • Spionagesatellit https://heise.de/-11489808 • Phishing & Banken https://heise.de/-11489842 • Amadeus-Lücke https://heise.de/-11479912 • AdFection https://heise.de/-11489744 Redaktion: Gregor Schollmeyer Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts

## Transcript

[0:02] Speaker 1: Kurz informiert bei Heiser Online, mit der KI-generierten Stimme von Isabel Grünewald.
[0:07] Speaker 0: Am Freitag den sechzehnten Oktober zwaihtausendzechsundzwanzig mit der Früh Ausgabe.
[0:13] Speaker 0: Sorgen über die hohen Ausgaben für KI-Infrastruktur haben an Asiens Börsen heftige Kurseinbrüche ausgelöst.
[0:20] Speaker 0: In Südkorea sprechen Medien bereits von einem schwarzen Donnerstag, der Leitindex Cospy viel um fast acht Prozent, Samsung Aktien verloren neuneinhalb Prozent, SK Hynix sogar mehr als elf Prozent.
[0:33] Speaker 0: Bereits am Vortag hatte die US-Technologie Börse Nasdaq nachgegeben.
[0:37] Speaker 0: Analysten bezweifeln zunehmend, ob sich die massiven Investitionen in künstliche Intelligenz auszahlen werden.
[0:44] Speaker 0: Der südkoreanische Börsenindex steht nun mehr als vierzig Prozent unter seinem Höchststand von Mitte Juni.
[0:51] Speaker 0: Ein chinesischer Satellit hat sich im All einem Kommunikationssatelliten des britischen Anbieters Inmarsat genähert – das berichten WDR, NDR und Süddeutsche Zeitung.
[1:01] Speaker 0: Westliche Sicherheitskreise stufen den Vorgang als Spionage ein.
[1:06] Speaker 0: Die Bundeswehr nutzt Inmarsat-Dienste für ihre weltweite Datenübertragung und ist damit indirekt betroffen.
[1:12] Speaker 0: Der chinesische Satellit kam dem InmARSAT Knotenpunkt bis auf etwa einhundert Kilometer nahe.
[1:18] Speaker 0: Ziel solcher Manöver ist vor allem das Abgreifen von Metadaten, etwa Sendefrequenzen und Kommunikationsmuster – damit lassen sich im Ernstfall feindliche Bodenstationen gezielt ausschalten.
[1:30] Speaker 0: Ähnliche Aussprayaktionen sind bereits von russischen Satelliten bekannt!
[1:35] Speaker 0: Der Europäische Gerichtshof stärkt die Rechte von Bankkunden bei Fishing-Betrug.
[1:40] Speaker 0: Banken müssen den Schaden aus nicht autorisierten Zahlungen zunächst unverzüglich erstatten, erst danach dürfen sie prüfen ob der Kunde grob fahrlässig gehandelt hat.
[1:50] Speaker 0: Im konkreten Fall hatte eine polnische Bankkundin ihre Zugangsdaten auf einer gefälschten Webseite eingegeben woraufhin Betrüger ihr Kontolär räumten.
[2:00] Speaker 0: Die Bank verweigerte die Erstattung.
[2:03] Speaker 0: Der Gerichtshof stellte klar, dass Erstattungspflicht und Haftungsfrage voneinander zu trennen sind.
[2:10] Speaker 0: Eine Sicherheitslücke beim Reise-IT-Dienstleister Amadeus hat Passagierdaten verschiedener Fluggesellschaften zugänglich gemacht.
[2:17] Speaker 0: Betroffen waren unter anderem Lufthansa und Condor – die einsehbaren Daten enthielten vollständige Namen-, Geburtsdaten sowie Reisepassdaten im Klartext.
[2:28] Speaker 0: Die Schwachstelle ist inzwischen geschlossen.
[2:30] Speaker 0: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Rätreisenden zu besonderer Vorsicht bei E-Mails zur ausstehenden Zahlungen oder Early Checkins.
[2:40] Speaker 0: Da auf solche Datenlex häufig gezielte Fishingkampagnen folgen.
[2:45] Speaker 0: Forscher des Citizen Lab der Universität Toronto haben eine neue Angriffsmethode namens AddFaction aufgedeckt.
[2:52] Speaker 0: Angreifer schleusen dabei über personalisierte Onlinewerbung Staatstrojaner auf Geräte.
[2:58] Speaker 0: Opfer müssen keinen Link anklicken!
[3:00] Speaker 0: Allein das Laden einer manipulierten Anzeige reicht für eine Infektion.
[3:04] Speaker 0: Als Bindeglied diente das israelische Unternehmen DiscoverTech, dass offiziell als Werbepartner bei Google gelistet war.
[3:12] Speaker 0: Das Bundesamt für Verfassungsschutz bewertet die Methode als erhebliches Risiko.
[3:17] Speaker 0: Google hat DiscoverTech inzwischen von seiner Plattform entfernt.
[3:22] Speaker 1: Diese und weitere aktuelle Nachrichten findet ihr ausführlich auf heise.de.

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