# Wird er der nächste US-Präsident?

An episode of [Thema des Tages](https://invisiblenetwork.ai/podcast/1476058919), 11 Sep 2026, 30 min.

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Der Senator Jon Ossoff gilt als aussichtsreicher Kandidat für die Präsidentenwahl? Kann er Trumps Nachfolger bezwingen? Es war ein kleiner Seitenhieb gegen Trump und seine Assistentin Natalie Harp, die Jon Ossoff, Senator von Georgia, plötzlich zum neuesten liebsten Hassprojekt von Trump Republikaner gemacht hat. Während sich Ossoff also einer Kampagne aus dem MAGA-Lager gegenübersieht, wächst in seinem Bundesstaat und in den USA seine Popularität. Wer ist der 39-Jährige, den manche schon als künftigen US-Präsidenten sehen und hat er wirklich Chancen auf dieses Amt? Darüber sprechen wir mit Eric Frey, Leitender Redakteur beim STANDARD. Trumps "Süße: Folge über Natalie Harp ++Gewinnspiel++ Gewinnt 2x2 Tickets für unseren ausverkauften Livepodcast am 14.09.2026 beim Theater im Park. Wenn ihr dabei sein wollt, schreibt uns eine Mail an podcast@derstandard.at, Betreff: "Gewinnspiel TiP". Vor und Nachname nicht vergessen, die Tickets werden auf euren Namen beim Eingang hinterlegt. Teilnahmeschluss ist am 14.09.2026 um 10 Uhr vormittags. Bis 11 Uhr ermitteln wir zufällig die beiden Gewinner und informieren euch. Viel Glück! Alle Informationen zur Veranstaltung findet ihr hier. Foto: IMAGO/Robin Rayne Unterstützt uns! Mit einem STANDARD-Abo für nur einen Euro im ersten Monat. Nur solange die Aktion läuft: derstandard.at/smartabo

## Transcript

[0:00] Speaker 0:
[0:01] Speaker 1: Senator John Ossoff aus Georgia ist das neueste, liebste Hassprojekt für Trump und sein Umfeld.
[0:07] Speaker 1: Manche sehen ihn als einen der gefährlichsten Kritiker von Donald Trump – und möglicherweise auch als den nächsten US-Präsidenten!
[0:13] Speaker 1: Was steckt hinter diesem Mann?
[0:15] Speaker 1: Das besprechen wir heute mit unserem leitenden Redakteur Erik Frey.
[0:18] Speaker 1: Ich bin Daniel Retschitzekker, das System des Tages, der Nachrichtenpottkast des Standards.
[0:24] Speaker 1: Gleich geht's los mit der aktuellen Podcastfolge.
[0:26] Speaker 1: Davor gibt es aber noch was zu gewinnen….
[0:28] Speaker 1: Wir verlosen nämlich zweimal zwei Tickets für unseren ausverkauften Live-Podcast am vierzehnten September um neunzehn Uhr dreißig beim Täter im Park mit Sandra Navidi und Eric Frey.
[0:38] Speaker 1: Wenn ihr dabei sein wollt, mit über einen Tausend Vierhundert anderen Podcast hören dann ist jetzt die letzte Chance dafür!
[0:44] Speaker 1: Teilt und like diese Folge und schreibt uns eine Mail an podcastatderstandard.at.
[0:49] Speaker 1: betreff Gewinnspiel TIP.
[0:52] Speaker 1: Wenn ihr gewinnt, dann werden die Tickets beim Eingang auf euren Namen hinterlegt.
[0:56] Speaker 1: Also Vor- und Nachnahme in der Mail nicht vergessen.
[0:58] Speaker 1: ganz wichtig!
[0:59] Speaker 1: Teilnahmeschluss ist am Montag, dem vierzehnten September um zehn Uhr.
[1:02] Speaker 1: Vormittags.
[1:03] Speaker 1: bis elf Uhr sagen wir euch Bescheid ob Ihr unter den glücklichen Gewinnern seid.
[1:07] Speaker 1: Alle Informationen gibt's auch in den Shownotes.
[1:09] Speaker 1: Und jetzt geht es los mit der Podcastfolge.
[1:11] Speaker 1: Lieber Eric Ich würde mit einem Zitat beginnen bzw.
[1:13] Speaker 1: Paraphrasiers, denn Donald Trump würde den Job des Präsidenten gar nicht machen wollen.
[1:18] Speaker 1: Er wolle lieber seinen Ballsaal bauen und mit Natalie in ihrem offenbar schutzlosen fliegenden Palast Reisen den ihnen der Emir von Qatar geschenkt hat.
[1:27] Speaker 1: Diese Breitseite hat der Senator John Ossoff in Richtung Donald Trump und seiner Sekretärin ausgeteilt – und damit einen riesengroßen Sturm der Entrüstung bei den Republikanern ausgelöst!
[1:36] Speaker 1: Was war da los?
[1:41] Speaker 0: demokratischer Senator, der sehr auch aktiv ist in den sozialen Medien und mit ziemlicher vehemens gegen Trump austeilt.
[1:48] Speaker 0: Wo es vor allem immer um Korruption geht, um Unfähigkeit weniger ideologisch sondern wirklich in Richtung Kompetenz und diese Themen die auch breite Amerikaner auch vertreten.
[1:58] Speaker 0: Und in diesem Zitat ging es um diesen Ballsaal, der natürlich auch für viel Unmut bei vielen Menschen sorgt weil warum steckt werden hier so uns sehr viel Geld, auch Steuergeld in so ein Projekt hineingesteckt statt das andere Sachen in Amerika finanziert werden.
[2:15] Speaker 0: Und was will Trump hier?
[2:16] Speaker 0: Dann ging es um durch dieses Flugzeug diesen Luxusflieger-Luxuzjumbo den sich Trump vom Emeer von Qatar schenken lassen an sich ein großer Fall von Korruption war und dann noch sich herausgestellt hat, der ist ja nicht einmal so wirklich mit allen Sicherheitsmaßnahmen ausgestattet weshalb vom Rückflug aus Istanbul Trump da noch wechseln musste.
[2:37] Speaker 0: Denn den Flieger und das ganze zu einer ziemlich verrückten Geschichte wurde.
[2:42] Speaker 0: Und dann kam dieses Wort Natalie vor, der Name Natalie Hab.
[2:45] Speaker 0: Natalie Hab ist diese Assistentin vom Trump eine ungewöhnliche Position, weil sie wird auch manchmal aus der menschlichen Drucker genannt.
[2:53] Speaker 0: Sie steht neben ihm und drückt alles aus was über Trump gesagt wird oder was er sehen sollte damit er das dann lesen kann.
[2:59] Speaker 0: Sie scheint ihm völliger geben zu sein bewundert ihn angeblich auch weil er als ermöglicht hat dass eine Krankheit diese hatte einen Knochenkrebs doch eine besondere Therapie dann auch behandelt werden konnte also ein Gruppi wie man sich es nur vorstellen könnte.
[3:16] Speaker 0: In diesem Satz steckte halt auch ein bisschen diese Andeutung hin.
[3:19] Speaker 0: Vielleicht ist da ein bisschen mehr zwischen dem achtzigjährigen Präsidenten und dieser jungen Frau, aber das hat diesen Sturm bei den Republikanern ausgelöst die halt diesen Vorwurf erheben.
[3:30] Speaker 0: hier wird untergriffig gegen unseren ehrwürdigen Präsident argumentiert was angesichts von Donald Trump unheimlich seine Postings, seine Aussagen, seine Beleidigungen all das anschaut schon ein bissel absurdist in.
[3:43] Speaker 0: die Republikane agieren so.
[3:45] Speaker 0: sie sind hart im Austeilen und sagen wir etwas empfindlich im Nehmen.
[3:50] Speaker 0: Und das hat John Ossoff, und das ist ganz interessant natürlich als der vorher aber auch schon bekannt war auf den schon viele politischen Insider auch so in Richtung zukünftiger Karriere vielleicht doch Präsidentschaftswahlkampf mal geachtet haben, hat ihm plötzlich noch einer viel breiteren Öffentlichkeit bewusst gemacht
[4:08] Speaker 1: Wir haben eine eigene Folge über Natalie Hab gemacht oder Natalie, ich glaube Trump soll sie nämlich französisch aus sprechen und auch seine Süße nennen.
[4:16] Speaker 1: Wie gesagt Link in den Show nutzt zu dieser Folge.
[4:18] Speaker 1: wir haben im Detail über Sie gesprochen welche Rolle sie genau hat.
[4:20] Speaker 1: Wir sprechen heute aber über John Ossoff der ja eben in dieses Wespen Nest hineingestochen hat und diesen Sturm der Entrüstung ausgelöst hat.
[4:28] Speaker 1: Aber wer ist dieser Mann?
[4:29] Speaker 1: Ich habe da nur ein paar ganz oberflächliche Daten.
[4:31] Speaker 1: hier stehen neununddreißig Jahre alt Senator von Georgia.
[4:34] Speaker 1: Mehr weiß ich ehrlich gesagt auch nicht.
[4:35] Speaker 1: Ja
[4:35] Speaker 0: John Oscoff ist ein eher jüngerer Senator mit den Anundreißig, dass die meisten Senatoren sind deutlich älter manche auch schon.
[4:43] Speaker 0: Er war ein Investigativjournalist und ein junger Medienunternehmer und ist dann immer wieder mit der demokratischen Partei verbunden und ist danach nach und nach in die Politik gegangen mit erfolgreichem Wahlkämpfen und war dann im Jahr Senatskandidat für die Demokraten.
[5:07] Speaker 0: Wobei damals zwei Senats waren gleichzeitig stattgefunden hat, was eher ungewöhnlich ist in einem Bundesstaat und Georgia galt bis dahin eher als republikanischer, als konservativer Staat aber wo die Demokraten zunehmend Gewinne gemacht haben und noch Chancen bekommen haben.
[5:23] Speaker 0: Und dieser Wahlkampf, das war insofern interessant weil Georgia hat auch eine Besonderheit, was viele Bundesstaaten nicht haben.
[5:32] Speaker 0: Dort finden Stichwahlen statt.
[5:33] Speaker 0: Es gibt einen ersten Durchgang und die besten beiden kommen dann in den Stichwall hinein üblicherweise ein Demokrater oder ein Republikaner.
[5:40] Speaker 0: Und die erste Wahl hat gemeinsam mit der Präsidenten-Wahl dieses Jahres stattgefunden das wie wir ja wissen Joe Biden gewonnen hat Aber von Donald Trump dieses Wahlergebnis nie anerkannt wurde.
[5:53] Speaker 0: Und daraus kam ja eine ganze Welle der Empörung und der Kampagne über diesen angeblichen Wahlbetrug, den er mit dem Sturm aufs Kapitol am sechsten Jänner, im Jahr ist es ein höher Punkt gefunden hat.
[6:04] Speaker 0: Die Stichwahl fand danach statt.
[6:07] Speaker 0: Beobachter haben damals gesagt, in dem Trump mit dieser vehement dieses Thema des Wahlbetrugs der gestohlenen Wahl gefördert und ständig tagtäglich am Leben erhalten hat.
[6:18] Speaker 0: Und sich hier auch gegen führende republikanische Politiker in Georgia gestellt hat, denen er unglaubliche Vorwürfe gemacht hat.
[6:27] Speaker 0: Weil Georgia ja ganz knapp an Joe Biden ging und Trump dann auch eine Kampagne gegen führende republikanische Politiker in diesem Bundesstaat eröffnet hat, den er vorgeworfen hat sie haben nicht dafür gesorgt dass er diesen Bundesstaats gewinnt gab es dieses berühmte Telefonat mit dem Innenminister wo er gesagt hat verschaffe mir diese elftausend Stimmen ich brauche diese Elftausenstimmen du hast sie mehr zu geben.
[6:51] Speaker 0: all das hat in diesem ganzen aufgeheizten Atmosphäre auch dazu geführt, dass eigentlich Ossoff und der andere demokratische Kandidat mehr mobilisieren konnten.
[7:02] Speaker 0: Und dann tatsächlich die Wahl in Georgia beide gewonnen haben.
[7:06] Speaker 0: Was vorher nicht einmal so sicher gewesen wäre – und Trump war damit der beste Wahlhelfer von John Ossoffer!
[7:13] Speaker 0: Seither ist Ossopp eigentlich ziemlich populär und jetzt tritt er zur Wiederwahl an Und muss sich jetzt nochmal den Wahlvolk stellen.
[7:23] Speaker 0: Aber hat in diesen sechs Jahren den Eindruck gemacht, dass er ein vernünftiger, ein moderater ... mit einem Gefühl für die Themen, die die Menschen beschäftigt.
[7:35] Speaker 0: Ein Politiker ist und gleichzeitig ist er heute vor allem in sozialen Medien aber auch in anderen Bereichen eine Sperrspitze gegen Donald Trump.
[7:44] Speaker 0: also er kann ein bisschen beide Seiten der demokratischen Partei die die in der Mitte steht und die die vor allem mit aller vehemenz gegen Trump vorgehen wollen kann auf diese Weise beide bedienen.
[7:55] Speaker 1: das heißt Eric John Ossoff ist erst neununddreißig Jahre alt, aber hat schon einiges an Erfahrung, zumindest an politischer Erfahrung mitzubringen.
[8:04] Speaker 1: Das ist ja auch nicht unbedingt... wie soll man sagen?
[8:06] Speaker 1: Auch in den USA wo eben sehr viele Politiker sehr alt sind das ist ja ungewöhnlich oder?
[8:10] Speaker 0: Ja also Wenn man jung einsteigt und durch gewisse glückliche Umstände auch jung zu einer wichtigen Position in einem Senator gewählt wird, dann kann man schon einige Erfahrungen haben.
[8:21] Speaker 0: Was wichtig ist auch zu sagen zum Beispiel er ist jetzt bereits sechs Jahre Senator.
[8:26] Speaker 0: Barack Obama als er damals seine Präsidentschaftswahlkampf begonnen hat war erst zwei Jahre lang.
[8:31] Speaker 0: also man kann schon sagen er hat schon einiges an Erfahrung vorzuweisen Und das sind wiederum auch gewisserweise qualifiziert und es gibt auch wenig Fettneipfeln, in die er getreten ist.
[8:44] Speaker 0: Wo man sagen kann, da hat er sich wirklich selbst keinen guten Dienst erwiesen.
[8:47] Speaker 1: Der erste Obama-Vergleich ist gefallen in diesem Gespräch so nach rund fünf Minuten.
[8:52] Speaker 1: Schauen wir mal wie viele es noch werden könnten!
[8:54] Speaker 1: Ganz kurz auch noch schon Georgia selbst.
[8:56] Speaker 1: Du hast jetzt schon diese verrückte Situation im Jahr zwanzig zwanziges skizziert aber aus Sicht der anstehenden Mithörm, sondern natürlich dann später auch der Präsidentschaftswahl im Jahr zum Jahr zwanzig achtundzwanzig einer dieser Bundesstaaten, der uns interessieren wird?
[9:08] Speaker 1: Oder ist das so ein... Staat, der eigentlich hier ausgebracht ist?
[9:11] Speaker 0: Absolut.
[9:12] Speaker 0: Georgia ist eines der sogenannten Swingstates, der in die eine oder die andere Richtung gehen könnte.
[9:18] Speaker 0: noch vor wahrscheinlich vor acht Jahren hätte man gesagt hoffnungslos für die Demokraten aber das hat sich auch geändert ein bisschen.
[9:25] Speaker 0: es war ja ein Zentrum der Südstaaten und umgeben von Bundesstaaten.
[9:29] Speaker 0: wenn man sich das bedenkt Florida wird weiter südlich.
[9:32] Speaker 0: dass früher ein Swingstate war ist jetzt nach rechts gerückt kaum noch zu knacken.
[9:38] Speaker 0: Alabama, ein anderer Nachbarstaat ist so rechts wie nur ein Staates sein kann und Georgia trotzdem mit seiner ganzen auch rassistischen Tradition hat sich doch weiterentwickelt.
[9:50] Speaker 0: Atlanta ist ein Zentrum der Technologie, auch der modernen Wirtschaft von sehr gut ausgebildeten jüngeren Menschen, gute Universitäten und viel Industrie in auch Verteidigung aber auch andere Bereiche und all das macht Georgia hochinteressant.
[10:07] Speaker 0: Und wenn man in Georgia und Asyl darum ganz wichtig diese Frage, die sich auch stellen wird, ist was bedeutet das alles für mögliche?
[10:14] Speaker 0: einmal Präsidentschaftskandidaturen, wenn man ein Politiker der in Georgia gewinnen kann.
[10:21] Speaker 0: Der ist ein Demokrat, der zeigt das er auch über die Kernwählerschaft, die man ja vor allem an den beiden Küsten also im Nordosten und in Kalifornien oder dann im Nordwesten der USA findet drüber hinaus auch eine gewisse Attraktivität vorweisen
[10:37] Speaker 1: kann.
[10:38] Speaker 1: Aber wie ist er politisch einzuorten?
[10:40] Speaker 1: Denn so ein klassischer Socialist-Democrat, wie beispielsweise EOC oder andere ist er ja nicht.
[10:45] Speaker 1: Er ist eher glaube ich ein Zentrist.
[10:46] Speaker 1: Er
[10:46] Speaker 0: is eindeutig ein Zentrist!
[10:48] Speaker 0: Er versucht immer wieder in vielen politischen Themen eine Mitte Position zu finden die er gut verkaufen kann.
[10:54] Speaker 0: Er es sehr eloquent.
[10:56] Speaker 0: das gibt ihm auch hier die Möglichkeit solche manchmal schwierige Positionen gut hier zu verpacken.
[11:04] Speaker 0: Aber gleichzeitig, wenn man sich anschaut wie geht er sagen wir bitten sozialen Medien um.
[11:09] Speaker 0: Wie ist so seine Außenwirkung?
[11:11] Speaker 0: Da hat da gewisse Ähnlichkeiten mit dem Bürgermeister von New York mit Sarah Mamdani der viel weiter links steht.
[11:19] Speaker 0: Jemand wie Mamdanni hätte in Georgia keine Chance.
[11:22] Speaker 0: Der würde nur ein viel zu kleines Wählersegment ansprechen können möglicherweise auch verstärkt durch sein Alter.
[11:29] Speaker 0: Er ist ja eine andere Generation als viele andere Politiker und auch durch seine berufliche Erfahrung mit Medien gibt ihm hier zwei Stärken.
[11:40] Speaker 0: Politisch steht er möglicherweise richtig für sehr viele Wahlen in Georgia, aber auch in den ganzen USA.
[11:49] Speaker 0: Taktik um die Strategie, um den und die Fähigkeit gibt Kommunikationsstrategien da ist er sehr sehr fortschrittlich.
[11:57] Speaker 1: Das heißt aber auch wenn du sagst der ist so gut darin sich zu verkaufen die Medien zu nützen dass diese Aussage zu Beginn wo Natalie Hab quasi oder Donald Trump angegriffen hat womöglich gar kein so großer Zufall gewesen ist das er sich durchaus überlegt hat was er sagt um eben über die Landesgrenzen von Georgia hinaus bekannt zu werden.
[12:16] Speaker 0: also Er hat sich sicher überlegt, was er sagt.
[12:19] Speaker 0: So was macht man nicht unabsichtlich?
[12:21] Speaker 0: Ich glaube nicht, dass er mit dieser vehemäns der Reaktionen gerechnet hat die ihm dann diesen Sturm der Entrüstung in diesem Ausmaß das ihm dann entgegengeschlagen ist.
[12:31] Speaker 0: und da stellt sich dann die Frage war das gut für ihn oder nicht gut?
[12:35] Speaker 0: ich glaube es gab auch Kommentare die wir gesagt haben sowas lenkt nur ab.
[12:38] Speaker 0: man sollte bei der Kernwohlschaft bleiben Korruption Unfähigkeit und nicht über diese nicht diese persönlichen Beziehungen Andeutungen hierherein bringen.
[12:48] Speaker 0: Aber für ihn persönlich ist er durch eine Dynamik entstanden, die ihm nur nützen kann.
[12:53] Speaker 0: Er wurde zu einem der großen Feindbilder der Marga-Bewegung geworden.
[12:58] Speaker 0: Er wird seither mit einer wüsten Diktion beschimpft wie es sonst wirklich nur die Todfeinde von Donald Trump bekommen.
[13:06] Speaker 0: und wenn man jetzt sich fragt naja was bedeutet das?
[13:09] Speaker 0: Für den Status eines Politikers, eines demokratischen Politikern dann kann man nur sagen Mehr will man sich nicht wünschen, als auf der sogenannten Shitlist von Trump zu stehen und dass wenn das täglich dann oder immer wieder auch betont wird.
[13:24] Speaker 0: Das ist heutzutage eine Art von Orden die man haben kann und ich glaube also weiß es auch.
[13:30] Speaker 0: und wenn er damit auch gerechnet hat, dann hat er das ziemlich klug gemacht.
[13:36] Speaker 1: Du sagst es gibt unterschiedliche Meinungen darüber ob diese Aussage klugt aber oder nicht?
[13:40] Speaker 1: Ich habe zwei mitgebracht und ich würde gerne wissen was deine Meinung dazu Vielleicht nochmal in Ante-Teilen.
[13:46] Speaker 1: Unser Kollege Fabian Sommerwiller zitiert nämlich in einem Artikel von ihm zwei politische Beobachter.
[13:50] Speaker 1: auf der einen Seite den Spindoktor und ehemaligen Obama-Chefstrategin David Axelrodt, der meint etwa diese Aussagen von über Natalie Harb seien unnötig gewesen eben wie du gesagt hast weil sie vom eigentlichen Kernthema ablenken würden.
[14:02] Speaker 1: Dann gibt es aber einen sehr bekannten Kolumnisten Michael Tomaski, der hingegen meint dass man im Zeitalter von Social Media genau so einen Ton brauche.
[14:10] Speaker 1: Diese Daueraufgeregtheit Welche Meinung vertrittst Du jetzt?
[14:13] Speaker 0: Also, möglicherweise hat Axelrod recht wenn es um die gesamte demokratische Partei geht.
[14:19] Speaker 0: Um den Kampf gegen Trump dann sind diese sagen wir kleinen Abwege-Umwege nicht unbedingt nützlich.
[14:26] Speaker 0: aber für Ossoff persönlich war ist absolut richtig weil genau um er sich damit auch ins Feuer der Mager das Mager Krieges gegen alle diese Bekämpfen gestellt hat.
[14:40] Speaker 0: Und kann man sagen, ja vielleicht hat Axel Roth recht wenn es um die Frage der Partei geht.
[14:46] Speaker 0: Aber Ossoff denkt wahrscheinlich hier auch sehr wohl an sich selbst.
[14:49] Speaker 0: einmal und da ist es natürlich richtig, wenn man dann die Möglichkeiten des sozialen Medien voll ausschöpft und sehr wohl auch das ist eine ganz wichtige Aufmerksamkeit erregt.
[15:02] Speaker 0: Trump tagtäglich sagen wir fast stündlich, die Aufmerksamkeit nicht nur an sich zieht sondern sie auch allen anderen eigentlich weg nimmt.
[15:11] Speaker 0: Fast schon erstickt.
[15:12] Speaker 0: und wenn es da jemandem gelingt durch eine auch so eine relativ harmlose Aussage plötzlich hier im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen dann kann einem persönlich das nur nützen.
[15:23] Speaker 0: Wir haben
[15:23] Speaker 1: jetzt sehr viel über seine Kommunikationsstrategie gesprochen und dass die Wahlen anstehen.
[15:28] Speaker 1: aber wenn man aufs inhaltliche blicken Gehst du davon aus, dass er wiedergewählt wird?
[15:32] Speaker 1: Also macht er einen guten Job?
[15:33] Speaker 1: Ist er beliebt in Georgia?
[15:35] Speaker 0: Er ist ziemlich beliebt.
[15:37] Speaker 0: Die Meinungsumfragen geben ihm einen klaren Vorsprung gegenüber seinem republikanischen Gegenkommendaten Mike Rogers.
[15:43] Speaker 0: also das heißt diese Wiederwahl wird damit ganz großer Wahrscheinlichkeit gewinnen.
[15:48] Speaker 0: die Frage wird sich dann noch stellen wie groß ist der Vorspring?
[15:51] Speaker 0: Wenn das nur eine sehr knappe Sache wird, dann ist es schon eine Art von Dämpfer für ihn.
[15:57] Speaker 0: Weil das Erwartungsmanagement war, dass wieder ein ziemlich deutlicher Sieg.
[16:01] Speaker 0: aber wenn er somit ich glaube sechs-sieben Prozent Vorsprung herauskommt und wirklich einen deklarierten im letztlich auch progressiver Demokrat in einem Staat wie Georgia einen solchen Wahlerfolg erzielen kann, dann gewinnt er dieser doch jüngere Mann noch einmal deutlich an Statur.
[16:21] Speaker 1: Trotzdem blocken er und sein Team alle Fragen zu einem möglichen Antreten bei der Präsidentschaftswahl.
[16:29] Speaker 1: Was sagst du, Erik?
[16:30] Speaker 1: Ist das jetzt eine Strategie um quasi nicht von der Wahl in Georgia abzulenken oder will er wirklich nicht?
[16:35] Speaker 0: Ach nein!
[16:36] Speaker 0: Ich glaube es ist natürlich taktisch.
[16:37] Speaker 0: Das macht jeder... Kandidat, der in einem Bundesstaat oder irgendwo sich einer Wahl stellt und der bereits als Hoffnungsträger für die Präsidentschaft gehandelt wird muss jedes Mal behaupten das sind das Thema nicht interessiert weil er möchte ja seinen Wählern versprechen dass er ihr Senator bleibt.
[16:56] Speaker 0: Die müssen es nicht einmal glauben Aber es muss dieser Anschein behalten bleiben.
[17:00] Speaker 0: Also das ist ganz, ganz logisch.
[17:02] Speaker 0: Gleichzeitig glaube ich macht es wiederum zumindest in der Kernwählerschaft Leute wieder stolz wenn sie sagen Ha!
[17:08] Speaker 0: Ich wähle für den John Ossoff und vielleicht ist er dann... zwei Jahre später tatsächlich Präsidentschaftskandidat und möglicherweise dann tatsächlich zieht ein zweiser Haus ein.
[17:17] Speaker 0: Also es schadet solche Spekulationen, Schaden nicht aber man muss sie absolut von sich weisen und das macht er selbstverständlich.
[17:25] Speaker 0: Man darf's aber auch nie ausschließen.
[17:26] Speaker 0: also man muss in seiner Sprache immer aufpassen, man darf nie sagen nein ich trete sicher nicht an weil sonst wird ihm das dann im Nachhinein wenn man die mal einfach was dann doch macht als eine Art von Unwahrheit oder vorgehalten.
[17:39] Speaker 1: Man kann ja zum Beispiel sagen, das ist gerade kein Thema.
[17:41] Speaker 0: Ein Thema ist eine hervorragende oder es interessiert mich nicht ich bin damit nicht beschäftigt.
[17:45] Speaker 0: Ich möchte nur das Beste für die Wählerinnen und Wähler von Georgia tun.
[17:49] Speaker 0: Also es gibt alle Möglichkeiten das zu tun.
[17:52] Speaker 0: da hat die politische Sprache schon ein Reservoir.
[17:56] Speaker 1: Jetzt wissen wir dass er höchstwahrscheinlich Interesse hat.
[17:59] Speaker 1: also ich stelle es jetzt mal in Raum du bist ja auch dieser Meinung.
[18:01] Speaker 1: Die Frage ist, hat er denn das Potenzial um bei den demokratischen Vorwahlen zu reisieren?
[18:07] Speaker 1: Also ich
[18:07] Speaker 0: glaube absolut, das ist eines dieser Politiker.
[18:11] Speaker 0: dieser Menschen, die wirklich auch in Frage kämen.
[18:15] Speaker 0: Dass er jung ist, ist jetzt nicht unbedingt ein Nachteil gerade nach der letzten Wahl wo zwei sehr alte Herren aufeinander getroffen sind und jetzt mit Donald Trump und auch seinen gewissen Alterserscheinungen kann ein junges frisches Gesicht eine Art von so bisschen wie John Kennedy-esque würde man das dann bezeichnen sowie John F Kennedy in den Sechzig sehr wohl auch hier Aufmerksamkeit erregen glaube ich, seine politische Positionierung in der Mitte ist notwendig.
[18:46] Speaker 0: Linke Kandidaten können in gewissen Stecken sowie Mamdani in New York einen gewissen Bundesstaaten Elizabeth Warren in Massachusetts sehr wohl Erfolg haben wenn sie einfach attraktiv sind und geschickt sind aber die Präsidentschaft in den gesamten USA gewinnen will, der diese Swing-States gewinnen möchte.
[19:10] Speaker 0: Der muss in der Mitte stehen auch wenn das bedeutet dass manche auf der linken Seite dann der Partei von dem demokratischen Socialist enttäuscht sind.
[19:19] Speaker 0: sie werden, wenn die Alternative ein rechter Republikaner ist trotzdem zur Wahl gehen.
[19:24] Speaker 0: Das ist nicht das Problem Es ist.
[19:26] Speaker 0: bei John Ossoff gibt es aber einen weiteren Faktor der sehr interessant ist er jüdisch.
[19:30] Speaker 0: jetzt ist es so heute als wenn man jüdisch ist, ist in der amerikanischen Politik kein Problem mehr.
[19:38] Speaker 0: Vor allem also auf der demokratischen Seite aber auch auf der republikanischen.
[19:42] Speaker 0: vor einer Generation wäre das vielleicht anders gewesen.
[19:45] Speaker 0: es gibt natürlich eine gewisse Zahl noch eine nicht so unbedeutende Zahl von Antisemiten Aber die würden heute ohnehin unter keinen Umständen für einen Demokraten stimmen Also die traditionellen Antisemitien aus religiösen oder rassistischen Motiven.
[20:00] Speaker 0: Also das heißt, dass es keinerlei Hindernis ist.
[20:03] Speaker 0: Das hat sich auch schon in manchen Wahlen gezeigt aber... Das Thema Israel und Gaserkrieg ist zu einem ganz, ganz wichtigen Thema vor allem bei den Demokraten geworden.
[20:15] Speaker 0: Und für viele auch jüngere Aktivisten und Leute auf dem linken Spektrum zum entscheidenden Lackmus-Test geworden.
[20:22] Speaker 0: D.h.,
[20:23] Speaker 0: die Frage wo sich jeder Politiker positioniert wenn es um Israel geht, ist eine heikle Sache.
[20:29] Speaker 0: Wenn man jüdisch ist, ist das noch wichtiger weil man dann immer wieder gefragt wird wie stehen sie eigentlich zum jüdischen Staat?
[20:37] Speaker 0: Es ist so, bis in der Vergangenheit war es so.
[20:40] Speaker 0: Wenn man zu Israel kritisch war dann war es gefährlich weil es eine Art von Konsens gab auch bei den Demokraten wir wollen hinter der Sicherheit israel stehen und weil Einflussreiche Lobby gibt, A-Pack die sehr dezidiert jeden der Israel irgendwo kritisch oder feindlich gegenübersteht versucht mit Wahlkampfmitteln und so zu bekämpfen.
[21:03] Speaker 0: Heute hat sich das möglicherweise gedreht in den demokratischen Vorwahlen.
[21:07] Speaker 0: ich rede nicht von den Präsidentschaftswahlen aber bei den Vorwalen könnte es ein Nachteil sein wenn man zu israelfreundlich gesehen wird.
[21:15] Speaker 0: Und das bedeutet dann auch dass zum Beispiel andere Kandidaten Ich denke jetzt an zum Beispiel den Gouverneur von Pennsylvania, George Shapiro ebenso jüdisch sogar noch bewusster und das offene... auch noch mehr betonen, hat sich immer sehr deklariert klar hinter Israel gestellt.
[21:34] Speaker 0: Auch ohne kritische Zwischentöne.
[21:37] Speaker 0: Ossoff macht das anders!
[21:38] Speaker 0: Ossof hat versucht sehr wohl zu sagen die Sicherheit Israels ist in Stein gemeißelt, Euren klärt wie er das sagt aber hat in gewissen Abstimmungen im Senat gewisse Lieferungen von Waffen gewisse Entscheidungen gegen die Linie von APEC und den bedienungslosen Israel-Unterstützern gestimmt.
[21:59] Speaker 0: Das wurde ihm auch schon vorgeworfen, das wird ihm auch vorgewarfen von gewissen jüdischen Aktivisten oder Gruppierungen – auch in Georgia!
[22:08] Speaker 0: Aber er nimmt diese Mittelposition ein?
[22:11] Speaker 0: Ja ich bin voll für Israel wenn es um Sicherheit geht aber nicht alles was die Regierung Netanyahu tut kann man unterstützen und die US-Regierung sollte hier selektiver vorgehen.
[22:23] Speaker 0: funktionieren ist natürlich aber auch eine Gefahr, dass man dann in Gewissen im Wahlkampf aufgerieben wird.
[22:30] Speaker 0: zwischen den beiden Fronten.
[22:31] Speaker 0: Die einen die sagen er is zu Israel kritisch und die anderen die sagen es zu Israel freundlich kriegt man dann weder die Stimmen von der einen, vom anderen Seite.
[22:41] Speaker 0: Also das wird für ihn noch eine schwierige Herausforderung sein wie er damit umgeht aber für viele andere Kandidaten wird es genauso sein.
[22:48] Speaker 0: Er wird nicht der Einzige sein.
[22:50] Speaker 1: Was mich daran interessieren würde Erik ist dass ja dieser Divide in der demokratischen Partei auch ein Generationenkonflikt ist.
[22:57] Speaker 1: Das heißt gibt die jüngeren eher linkeren Demokraten die sehr israelkritisch sind und die älteren die tendenziell.
[23:03] Speaker 1: wie gesagt das sind jetzt nicht alle eher pro-israelisch eingestellt der versucht im Mittelweg zu gehen, aber von seiner Generation her eher zu den kritischeren Zielen müsste.
[23:15] Speaker 1: Ist das irgendwie ein Problem für ihn?
[23:16] Speaker 0: Ich glaube auch gar nicht, dass man das so auf die Generationen so eindeutig reduzieren kann.
[23:21] Speaker 0: Ja diese demokratischen Aktivisten der Partei für die wirklich Gaza alles ist und links und rechts inzwischen alles andere vergessen haben wofür sie eins gekämpft haben sei es Rechte für den Schwarzen, sei es Klimawandel.
[23:36] Speaker 0: also da sind ganz interessantes.
[23:37] Speaker 0: auch die Klimaschützer haben das aufgegeben.
[23:40] Speaker 0: jetzt geht's ihnen um Gaza mehr als irgendwas anderes sondern die Palästinenser Und um Israel, also die sind natürlich zum allergrößten Teil jung.
[23:48] Speaker 0: Die sind aber oft noch viel jünger als er.
[23:51] Speaker 0: Da ist kein College-Student mehr.
[23:54] Speaker 0: Ich glaube da ist er absolut ein Vertreter so wie viele andere, die versuchen in diesem sehr schwierigen Thema auch sowohl inhaltlich als auch jetzt parteipolitisch einen vernünftigen Weg zu gehen.
[24:06] Speaker 0: Wenn wir noch überlegen wen gibt es nach der irgendwo ein ähnliches Profil hat wie der.
[24:13] Speaker 1: Fällt
[24:14] Speaker 0: natürlich den Herr Gouverneur von Kalifornien Gavin Newsom ein, ein absoluter Meister der sozialen Medien auch ein relativ gemäßigter aber progressiver jüngerer Politiker etwas älter als Ossoff natürlich.
[24:30] Speaker 0: Newsom Schwachpunkte.
[24:32] Speaker 0: Das eine ist, er ist Gouverneur von Kalifornien.
[24:35] Speaker 0: Kalifornie ist ein großartiger Bundesstaat mit sehr großen Problemen und hat so diesen Ruf als das linke progressive aber inzwischen schon zum Teil bisschen verrückte Biotop zu sein wo keine vernünftige Politik herauskommen kann und müsste sich dann im Wahlkampf ständig für Probleme.
[24:55] Speaker 0: die Kalifornien hat vor allem die Wohnungsnot und die hohen Lebenshaltungskosten, die hohe Steuern dafür immer rechtfertigen zu müssen.
[25:03] Speaker 0: Und Newsom betreibt auch seit jetzt langer Zeit eigentlich seit Beginn der Trump-Präsidentschaft eine wirklich aggressive Social Media Strategie gegen Trump mit sehr viel vehemenz, mit sehr viele witz aber Da tut das vor allem, indem er Trump dauernd imitiert.
[25:23] Speaker 0: Also er spielt so den zweiten Trump gegen einen richtigen Trump und wirkt dadurch halt nicht mehr ganz so ernsthaft.
[25:30] Speaker 0: Und Ossoff ist es doch gelungen mit seinen sehr sehr scharfen Attacken immer einen gewissen Anschein der Seriosität zu erhalten.
[25:41] Speaker 0: Es gibt dann sicher noch andere Kandidaten, die man erwähnen kann.
[25:46] Speaker 0: Gretchen wird immer wieder genannt.
[25:47] Speaker 0: Die Gouverneurin von Michigan, obwohl sie jetzt zuletzt weniger aufgetreten ist Kamala Harris, die offenbar das Interesse hat es möglicherweise nochmal zu versuchen.
[25:57] Speaker 0: Etwas, wofür ich den Demokraten sehr abraten würde.
[26:00] Speaker 0: So was hat bisher so noch nie funktioniert und sie hat doch im letzten Wahlkampf auch deutliche Schwächen gezeigt.
[26:07] Speaker 0: Also ich könnte mir gut vorstellen, dass es am Ende auf diese drei Männer hinauslaufen könnte.
[26:14] Speaker 0: Newsom, Shapiro und Ossoff.
[26:17] Speaker 0: Und ich will da keine Prognosen abgeben Aber ich glaube Ossof hätte keine zu schlechten Chancen zumindest die Nominierung zu gewinnen.
[26:24] Speaker 1: Ich würde gerne noch einen Namen einbringen, den du jetzt nicht genannt hast Den ich aber allerdings vor kurzem in einer Umfrage gesehen habe nämlich Pete Budichic.
[26:32] Speaker 1: was ist mit ihm?
[26:33] Speaker 0: sehr interessant.
[26:34] Speaker 0: Fitfusicich ist einer der auch wunderbar kommuniziert, sehr guter Redner.
[26:39] Speaker 0: also viele die von ihnen gehört haben sagen danach das is der Mann er ist homosexuell auch verheiratet mit einem Mann.
[26:47] Speaker 0: Das ist wahrscheinlich in den USA von heute kein Ausschließungsgrund mehr aber es deutlich problematischer als jüdisch zu sein das ist gar keinen Vergleich und sogar für manche auch problematischer als wenn jemand jetzt sagen wir schwarz ist.
[27:02] Speaker 0: Das könnte gewisse Probleme machen, er war ja der Bürgermeister einer Kleinstadt also hat wenig exekutive Erfahrung wobei ein Senator hat überhaupt keine.
[27:12] Speaker 0: Er war ein Minister in der beiden Regierung.
[27:17] Speaker 0: seine größte Stärke ist seine wunderbare Art zu reden und diese Überzeugungskraft aber ob er dann wirklich in einem Wahlkampf da wirklich größere bestehen kann.
[27:29] Speaker 0: Und man darf nicht vergessen, er hat im Jahr ist es auch schon für die Präsidentschaft kandidiert und hat damals auch Erfolge erzielt aber nicht ganz überzeugt wenn es um eine breite Resonanz geht.
[27:40] Speaker 0: Aber ausschliessen würde ich ihn auch
[27:42] Speaker 1: nicht.
[27:43] Speaker 1: Wir haben heute darüber gesprochen wie gefährlich ein John Ossoff einem Donald Trump werden könnte.
[27:47] Speaker 1: jetzt wissen wir ja dass Donald Trump bei der nächsten mal nicht mehr antreten wird.
[27:51] Speaker 1: Es wird aber höchstwahrscheinlich ein Kandidat sein, der in seinem geistigen Erbe für seinen Präsidenten laufen wird.
[27:57] Speaker 1: Also für Donald Trump und die große Abschlussfrage ist natürlich jetzt, wird schon Ossoff deiner Einschätzung nach den nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten werden?
[28:06] Speaker 0: Also Prognosen über die Zukunft abzugeben ist immer sehr gefährlich.
[28:10] Speaker 0: ich glaube Ich würde ihm bessere Chancen geben als so manchen anderen Namen, die genannt werden.
[28:19] Speaker 0: Ja, ich bin mir ziemlich sicher, dass der nächste Präsident der USA ein Demokrat sein wird.
[28:25] Speaker 0: Weil dieses Trümmerfeld, das Donald Trump schon in seinen ersten zwei Jahren hinterlässt, wird sich in den nächsten zwei Jahren sicher nicht bessern und dann wird es wahrscheinlich dieses Pendel wieder zurückschlagen und ein Demokrat gewinnen, der natürlich vor einer riesigen Aufgabe stehen wird – denn was den Schaden den Trump hier anrichtet Außenpolitisch, innenpolitisch möglicherweise auch noch wirtschaftlich.
[28:52] Speaker 0: Das wird die Kompetenz und die Kraft eines jedes Menschen der dann der Präsidenten der USA ist.
[28:58] Speaker 0: mit all diesen Verantwortung könnte das alles übersteigen.
[29:02] Speaker 1: Erik Weiber, das Leitende Redakteur beim Standard.
[29:03] Speaker 1: Vielen Dank für deine Einordnungen!
[29:05] Speaker 1: Heute.
[29:06] Speaker 1: unser Korrespondent Christian van Beuch hat vor kurzem zu mir gesagt diesen Namen schon auszuschalten sollte man sich merken.
[29:11] Speaker 1: da kann man nämlich auf Partys damit er angeben.
[29:13] Speaker 1: jetzt hast du uns noch mehr Informationen gegeben.
[29:15] Speaker 1: es heißt wir können noch besser auf Parties mit ihm angeben und mehr über die USA wissen.
[29:18] Speaker 1: vielen dank
[29:19] Speaker 0: sehr gerne.
[29:20] Speaker 1: Und wenn euch Thema des Tages gefallen hat, dann abonniert den Kanal auf der Podcast-Plattform eurer Wahl oder auch auf YouTube.
[29:25] Speaker 1: Da sind wir mit Videopodcasts vertreten und auch zu sehen!
[29:28] Speaker 1: Einfach Kanal abonnieren und nicht vergessen Glocke drücken.
[29:30] Speaker 1: Ich bin Daniel Retschitzegger.
[29:31] Speaker 1: Vielen Dank fürs dabei sein und bis zum nächsten Mal.

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