# Der Krieg Saudi-Arabien gegen die Huthis, erklärt

An episode of [Thema des Tages](https://invisiblenetwork.ai/podcast/1476058919), 14 Oct 2026, 38 min.

Audio: https://audio.podigee-cdn.net/2618187-m-73384b77b494bb9ca52028a58f8faf37.mp3?source=feed

Warum greifen die Huthis Saudi-Arabien an und wie konnte eine Rebellentruppe im Jemen so mächtig werden? Wir liefern Antworten. Seit Israel und die USA den Iran angegriffen haben, tobt im Schatten des Krieges ein weiterer Konflikt, der jetzt immer mehr in den Vordergrund gerät. Der Konflikt zwischen Saudi-Arabien und den Huthi Rebellen im Jemen. Denn schon lange ist das keine kleine Rebellentruppe mehr. Die hochgerüsteten Huthis setzen den reichen Ölstaat gehörig unter Druck und könnten eine weitere Meerenge unpassierbar machen. Wir sprechen heute mit dem Islamwissenschafter Alexander Weissenburger von der österreichischen Akadamie der Wissenschaften über diesen neuerlichen Krieg. Wir stellen die Frage, wo die Huthis überhaupt herkommen, warum sie die Saudis bekämpfen und ob es einen Ausweg gibt. Foto: AFP/AHMED MOHAMMED Thema des Tages LIVE am 07.11.2026 – jetzt Tickets sichern: Thema des Tages: Trumps Endgame – im RadioKulturhaus Unterstützt uns! Mit einem STANDARD-Abo für nur einen Euro im ersten Monat. Nur solange die Aktion läuft: derstandard.at/smartabo

## Transcript

[0:00] Speaker 1: Im Nahen Osten verschärft sich der nächste Krieg, nämlich jener zwischen Saudi-Arabien und den Houthi-Rebellen im Jemen.
[0:07] Speaker 1: Doch was hat es mit diesen Houthis überhaupt auf sich?
[0:09] Speaker 1: Warum können sie das mächtige und reiche Saudi Arabien so unter Druck setzen – und droht möglicherweise der nächste
[0:15] Speaker 1: Flächenbrand?!
[0:16] Speaker 1: Darüber sprechen wir heute!
[0:18] Speaker 1: Der Krieg zwischen Saudi Arabiens und den Hutis erklärt.
[0:21] Speaker 1: Ich bin Daniel Retschitzacker, das ist Thema des Tages der Nachrichten Podcaste Standard.
[0:27] Speaker 1: Und wenn ihr Thema des Tages live erleben möchtet, am siebten November gibt's die nächste Gelegenheit dazu.
[0:31] Speaker 1: Da sprechen Schold Wilhelm und ich über Trumps Endgame – seine letzten zwei Jahre als Präsident nach den Midterms!
[0:36] Speaker 1: Zu Gast sind Sandra Navidi und Reinhard Heinisch.
[0:39] Speaker 1: Siebter November Radio Kulturhaus Link zu den Tickets in den Show notes.
[0:43] Speaker 1: Und jetzt geht es los.
[0:46] Speaker 1: Alexander Weißenburger ist heute hier im Standard-Podcast.
[0:48] Speaker 1: Er heißt Islam und Politikwissenschafter und an der Akademie der Wissenschaften.
[0:51] Speaker 1: Forst er zu den Hutis?
[0:53] Speaker 1: Ich grüße Sie recht herzlich
[0:54] Speaker 0: Grüß Gott und vielen Dank für die Einladung.
[0:56] Speaker 0: Herr
[0:56] Speaker 1: Weißenburger, wir wollen heute über den Konflikt zwischen Saudi-Arabien also zwischen dieser Militärkoalition von Saudi Arabien und den Hutirebellen im Jemen sprechen.
[1:06] Speaker 1: Und vielleicht zu Beginn?
[1:07] Speaker 1: Es ist vielleicht ein bisschen ein veraltetes Klischee aber es mutet doch irgendwie etwas seltsam an dass eine Rebellentruppe in Jemen ein so mächtiges Land wie Saudi Arabia vor allem auch ein so reiches Land wie Saudia Arabian so dermaßen unter Druck setzen kann.
[1:20] Speaker 1: Wie kann das sein?
[1:22] Speaker 0: Naja, fangen wir mal mit der Bezeichnung Rebellengruppe an.
[1:24] Speaker 0: Das ist vielleicht nicht ganz drift.
[1:26] Speaker 0: also die Gruppierung hat ja aus den vierzehn die Hauptstadt Sana übernommen.
[1:30] Speaker 0: Die Gruppierungen selber muss man sagen gibt es schon seit Anfang der zwei Tausende hat dann wie gesagt aus den Vierzehnte-Hauptstadt übernomen und mit ihr ein Drittel des Landes und auch einen Großteil der Bevölkerung.
[1:41] Speaker 0: also diese Gruppierungs herrscht seitdem über mehr als zwanzig Millionen Menschen.
[1:44] Speaker 0: das müssen wir bedenken.
[1:46] Speaker 0: Reine Rebellenhautruppe ist das nicht mehr.
[1:48] Speaker 0: Mit der Übernahme der Hauptstadt hat man auch den Staatsapparat und damit die Streitkräfte übernommen, profitiert hier natürlich von der Expertise, die vorher schon unter dem Regime von Präsident Sahlach aufgebaut wurde.
[2:02] Speaker 0: Gleichzeitig, die Gruppierung als sie Sanaa dann übernommen hat, hat er zu diesem Zeitpunkt schon massive Kampferfahrung aus sechs Runden an Krieg, die man zwischen dem Jahr und dem Jahr Jahrzehnte im Jemand geführt hat.
[2:15] Speaker 0: Und natürlich die Eroberungen aus dem Norden des Jemals, aus dem man kommt hinunter nach Sanaa in den Süden.
[2:21] Speaker 0: Und natürlich darf man nicht vergessen, dass die Gruppe sowohl was Ausbildung noch Bau allerdings auch Material und Geld anbelangt vom Iran unterstützt wird.
[2:30] Speaker 0: Was natürlich auch dazu beigetragen hat, dass diese Gruppierung ihre militärischen Expertise verfeinern und ausbauen konnte.
[2:37] Speaker 0: Allerdings geht man mittlerweile auch dazu über eigene Waffensysteme zu bauen, sie natürlich von ihrer anderen bis zu einem gewissen Grad zu kopieren.
[2:44] Speaker 0: Jetzt sind Berichte von, ich glaube, Anthropec und dieser KI-Firma bekannt geworden dass die Husis sich mit ihrer KI eine eigene Lenkungssoftware für ihre Raketen gebaut hätten oder programmiert hätten.
[2:56] Speaker 0: also man ist hier schon auch auf eigenem Bein an sehr fähig und man ist durchaus stolz darauf auch von Husi Seite hier quasi seine eigenen Waffen herstellen können nicht wie die Saudis wenn man betont importieren zu müssen.
[3:08] Speaker 1: Man muss nur dazu sagen, Rebellentruppe ist ja glaube ich in dem Fall einfach nur eine Definitionssache.
[3:12] Speaker 1: oder weil wir sprechen hier von einer Gruppierung die quasi gegen die international anerkannte Regierung Krieg führt.
[3:18] Speaker 1: Per Definition sind sie eine Rebellen-Truppe?
[3:20] Speaker 1: Was ist denn weit professionell als das?
[3:22] Speaker 0: Genau!
[3:22] Speaker 0: Das ist der Name für mich zumindest.
[3:24] Speaker 0: Rebellendruppe suggeriert es nicht.
[3:26] Speaker 0: man muss auch sagen dass Australien und die USA die Gruppierungen als Terrororganisation eingestuft haben.
[3:31] Speaker 0: Es gibt für alles Verschiedene Definitionen und man ist in uns sprechen auch schwammig unterwegs.
[3:36] Speaker 1: Sprache bildet nun mal unsere Realität ab, deswegen ist es immer wieder wert darüber zu sprechen wie man etwas nennt.
[3:42] Speaker 1: Sprechen wir vielleicht einfach von den Hutes?
[3:44] Speaker 1: Wahrscheinlich am einfachsten!
[3:45] Speaker 1: Sie haben schon mehrere Kriege angesprochen die diese Gruppierung geführt hat, die Eroberung der Hauptstadt.
[3:51] Speaker 1: aber woher kommen sie eigentlich?
[3:52] Speaker 1: so was tauchte nicht auf einmal über Nacht auf und dann fällt die Hauptstadt.
[3:56] Speaker 1: also gibt's einen gewissen Prozess da gibt seinen Auslöser.
[3:59] Speaker 1: was war denn das damals?
[4:01] Speaker 1: Die Gründungsgeschichte, sagen wir es so.
[4:03] Speaker 0: Ja, frag ich mir jetzt wie weit ich da ausholen kann?
[4:06] Speaker 0: Wir
[4:06] Speaker 1: haben's ja jetzt!
[4:06] Speaker 0: Okay, dann fangen wir mal in den Jahr twohundsechzig an.
[4:09] Speaker 0: Sehr kurz!
[4:09] Speaker 0: Aber jetzt vielleicht am Frühjahr erscheinen für eine Gruppierung die erst vierzeig Jahre später dann entstanden ist... aber in der Jahr twohn sechzig ist das jemenitische E-Marmat gefallen.
[4:17] Speaker 0: Die Huthis sind eine Gruppe, die mehrheitlich der Denomination des seditischen Islams anhängt.
[4:24] Speaker 0: Das ist eine Form des Schietentums dass sich allerdings in großen Teilen vom Skitentum, wie es von den Zollverschieten im Bahrain, im Libanon, im Iran, im Irak praktiziert wird unterscheidet.
[4:34] Speaker 0: Und das Hauptmerkmal dieser Denomination ist ihre Immer-Marz-Theorie.
[4:40] Speaker 0: Jeder männliche Nachkommen des Propheten der gewisse Bedingungen erfüllt kann sich selbst zum Imam deklarieren und dann Imam werden.
[4:47] Speaker 0: Und über tausend Jahre bis neunzehntzeigundsechzig ungefähr oder bis neuneinzehnsächzig genau aber ungefähr tausende Jahre war das die vorherrschende religiöse politische Herrschaftsformen im Nordjemand.
[4:58] Speaker 0: Es gab Interregner und so weiter, aber grundsätzlich war das die ordnungspolitische Idee.
[5:03] Speaker 0: Die Nachfahren des Propheten, die sogenannten Achl al-Bait, des Prophet Mohammeds werden auch Scharifen oder Sayyids genannt.
[5:12] Speaker 0: Eine herausragende Rolle weil sie natürlich den Imam stellen können und damit auch die staatliche Elite gestellt haben.
[5:17] Speaker 0: Und diesen Status verlieren Sie in twoiundsechzig.
[5:19] Speaker 0: Gleichzeitig kommt es zu einem zum Influks von Muslimbruderschafts nahen Initiativen dem Saudi Arabien exportiert seine Form des Islames in Form des Salafismus nicht den nominationellen Islam zu forcieren.
[5:38] Speaker 0: Und in dieser Gemeindelage formiert sich dann, in den Neunzigern eine Revival-Bewegung des Sediten Tums, indem sehr stark von diesem Stratum der Gesellschaft Achl al-Bait getragen wurde.
[5:48] Speaker 0: Das geht einher mit einer gesteigerten Maß an religiöser Gelehrsamkeit im seditischen Sinne und mit politischen Forderungen nach mehr Selbstbestimmung im Norden usw.
[5:57] Speaker 0: Und aus dieser Gruppierung erwächst dann Anfang der Jahrzeitausende und ganz stark unter Eindruck, dass Warren Tarotten damals George W. Bush, da er einige Präsidenten ausgerufen hat eben die Husebewegung.
[6:07] Speaker 0: also auf der einen Seite hat man dieses seiditische Revival-Tum und auf der anderen Seite eine ganz starke Ablehnung dessen was sich geopolitisch im Nahen Osten anifestiert in Form des amerikanischen Einmärsche im Afghanistan und später dem Irak.
[6:22] Speaker 1: Das Großartige an diesem Podcast und an meiner Arbeit ist ja, dass ich jedes Mal selber neue Dinge lerne.
[6:26] Speaker 1: Und ich muss jetzt ein bisschen nachfragen.
[6:28] Speaker 1: Aber ich habe das richtig verstanden!
[6:29] Speaker 1: Es ist eine religiöse Bewegung, die es eben schon vor... Was sind das jetzt?
[6:34] Speaker 1: Über sechzig Jahren gab's die bzw.
[6:36] Speaker 1: in two-and-sechzeig ihre Macht verloren haben und jetzt quasi eine Art Comeback gefeiert haben um die Jahrtausendwende angefeuert oder bzw.
[6:45] Speaker 1: verstärkt durch diesen War on Terror aber auch quasi aus einem gewissen Rache Gedanken hinaus, weil man eben die Macht verloren hat?
[6:52] Speaker 1: Oder wie kann man das verstehen?
[6:55] Speaker 0: Man muss da unterscheiden, auf der einen Seite gibt es die Husi-Bewegung.
[6:58] Speaker 0: Die ist benannt nach der Familie Al-Husi.
[7:00] Speaker 0: Der Gründer der Bewegung Hossein al-Huti, war im Krieg gegen die Zentralmacht, gegen Ali Abdullah Saleh gestorben oder getötet worden und dann übernimmt nach ein paar Jahren sein Bruder Abdulmalik al- Husi, der jetzt noch an der Macht ist, also der jetzt die Gruppierung noch leitet.
[7:13] Speaker 0: Das sind mal die Bewegungen, die sich übrigens seit Jahrzehnt, zehntes Jahrzehn Elf herum Ansar Allah nennt – die Helfer, die Beistände Gottes.
[7:20] Speaker 0: sehr generischer, koranischer Begriff.
[7:21] Speaker 0: Das ist einmal die Gruppierung und die entsteht halt vor dem Hintergrund dieses Revivals des Seiditentums.
[7:27] Speaker 0: Und das Seidittentum – das ist eben diese Denomination, diese Form des schiitischen Islams der ungefähr dreißig Prozent der Menschen im Jemen und mehrheitlich die Menschen im Norden des Jemens anhängern.
[7:40] Speaker 0: Also auf der einen Seite haben wir diese Form den Schietentums und ausdem erwächst jetzt eine Revival-Bewegung
[7:48] Speaker 1: der aber Ende oder beziehungsweise in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts seine Macht verloren hat, unter anderem auch wegen dem Einfluss von Saudi-Arabien.
[7:55] Speaker 1: Was ja schon eine Erklärung für die Vereinschaft sein könnte?
[7:57] Speaker 0: Genau und also diese Prophetenabkömmlinge und die ganze religiöse Gelehrsamkeit hat an Bedeutung verloren nach dem Fall das Imamates und unter dem Einfluß Saudi Arabiens.
[8:08] Speaker 0: Und das ist natürlich auch ein Grund warum hier so eine fast perennial auf Englisch wie sagt man es auf Deutsch Eine urförmliche Ablehnung des Saudi-Arabiens und vor allem des Wahhabismus besteht.
[8:21] Speaker 1: Also auch diese Antwort, die findet man in diesem Fall in der Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts Wenn wir in die Gegenwart blicken wie ist das jetzt ideologisch genau aufgebaut?
[8:30] Speaker 1: Wie lebt man wenn man in dem System lebt?
[8:33] Speaker 1: Man kann natürlich nicht über alle Menschen sprechen weil es wird unterschiedliche Kasten wahrscheinlich auch geben oder halt unterschiedlichen Einfluss.
[8:38] Speaker 1: Aber wie gestaltet sich da ein Tag sagen muss so ganz banal Generell
[8:41] Speaker 0: ist es sehr schwierig zu wissen, was im Jemand on the ground quasi passiert.
[8:45] Speaker 0: Gerade mit der Zivilbevölkerung weil es eben sehr wenig Daten dazu gibt kaum Untersuchungen man kann nicht hinfahren.
[8:52] Speaker 0: Schwierig Leute zur Interview.
[8:53] Speaker 0: Journalisten kommen auch nicht hin also man weiß relativ wenig was passiert.
[8:57] Speaker 0: generell dürfte das Leben eigentlich weitergehen.
[8:59] Speaker 0: die leute gehen zur Schule die leutigen zur Universität Die Curricula dort natürlich sehr stark von den Hustels mittlerweile beeinflusst.
[9:04] Speaker 0: Die haben eigene Universitätskurse geschaffen, Lehrgänge und solche Sachen.
[9:08] Speaker 0: Die Schulbücher umgeschrieben... Also das Leben geht bis zu einem gewissen Grad weiter.
[9:12] Speaker 0: Man hat ja den Staatsapparat übernommen, man hat da auch nicht sonderlich viel geändert.
[9:16] Speaker 0: Man hatte ein Kommissaire so genannt im Moschrifun also aufseherwörtlich an neureigische Punkte der Administration gesetzt Und macht einfach bis zu einem gewissen Grad unter den Möglichkeiten, die man hat so weiter wie das die Bevölkerung vorher schon gewohnt war.
[9:30] Speaker 0: Was natürlich ist, dass es der Bevölkerung jetzt wirtschaftlich nicht sehr gut geht.
[9:33] Speaker 0: Das schiebt nur von Huthi Seite hauptsächlich auf die Blockade durch Saudi-Arabien.
[9:37] Speaker 0: Das kommt jetzt wieder ganz stark hervor und man framed diesen wieder aufflammenden Konflikt mit Saudi Arabien auch als eine Blockade für eine blockade, eine Eskalation für eine Eskhalation oder wie Sie das nennen... Und um eben da auch ein bisschen die Bevölkerung hinter der Bewegung zu einan, weil man natürlich weiß dass es in der Bevölkerung jetzt wirtschaftlich nicht sehr gut geht und das dann natürlich vieler auf Korruptionen und auf Misswirtschaft ganz einfach zurückzuführen ist.
[10:03] Speaker 0: Das hat man bis zu einem gewissen Grad seit Jahrzehntundzwanzig von Huthis Seite schon sogar schon zugegeben und hat da quasi Besserungen gelobt.
[10:09] Speaker 1: Herr Weißendorger ich würde meine Frage gerne noch präzisieren wie ist mir den ideologisch aufgestellt?
[10:14] Speaker 1: Also die Frage ging eher in die Richtung.
[10:16] Speaker 1: Ich glaube ich habe sie auch jetzt nicht so ganz scharf formuliert.
[10:19] Speaker 1: Welche Art des Islams wird denn da derzeit praktiziert?
[10:22] Speaker 1: Das ist eine besonders radikale Form.
[10:24] Speaker 1: Ist das eben, wie Sie vielleicht gesagt haben, es läuft doch eher so weiter wie vorher?
[10:27] Speaker 1: Wie können wir uns das
[10:28] Speaker 1: vorstellen?".
[10:28] Speaker 1: Es
[10:28] Speaker 0: kommt darauf an, welchen Teil der Gesellschaft die Gruppierung anspricht.
[10:31] Speaker 0: Also man hat dann nachdem er eben größere Gebiete übernommen und hat auch einen sehr großen Teil, einen sehr grossen Prozentsatz an schafi-itischer Bevölkerung also sunni-tischer Bevölkerungen unter eigener Herrschaft vereint zu haben.
[10:42] Speaker 0: Und man hat noch angefangen sufistische wie schafii-itische religiöse Organisationen innerhalb der Huthi Bewegung zu schaffen, um eben diese Leute auch abzuholen.
[10:52] Speaker 0: Man hatte natürlich mit Loyalisten besetzt.
[10:53] Speaker 0: allerdings eben kapriziert man sich hier nicht darauf einen rein seditischen Islam zu lehren.
[10:59] Speaker 0: Man hat jetzt zum Beispiel auch nie das Imamat von dem ich vorher geredet habe in Anspruch genommen.
[11:03] Speaker 0: Man ist da auch sehr viel vorsichtiger geworden nach der Machtübernahme.
[11:05] Speaker 0: Hussein al-Houthi hat noch sehr sehr offen darüber geredeht dass die Achl al-Bait das Recht hätten da jetzt politisch führend tätig zu werden legitimiert es dann auch mit den betreffenden Stellen in der islamischen schriftlichen Tradition.
[11:17] Speaker 0: Das wird jetzt weniger unter Abdel-Mallegal Houthi auch, weil man natürlich wie gesagt schon jetzt auch einen großen Teil sunnitische Bevölkerung unter den eigenen Flügeln hat und weil man immer wieder dafür angegriffen wurde und beschuldigt wurde gerade von Saudi Arabischer Seite.
[11:30] Speaker 0: Man wäre auf der anderen Seite ein Anhänger beim Proxit des Iran bei Moschizei und auf der andern Seite allerdings dann auch dass man das im Amat einführen wollte.
[11:39] Speaker 0: also ist hier religiös jetzt nicht besonders radikal unterwegs, wie man sich das vielleicht von anderen Organisationen die man vielleicht in einem Artenzug nennen könnte oder nennen würde.
[11:50] Speaker 1: Ich denke jetzt an Afghanistan beispielsweise oder an den IS oder irgendwie so.
[11:53] Speaker 0: Ja genau und da sind wir sehr weit entfernt davon gerade vom IS also als Köpfen von Ungläubigen und solche Sachen gibt es nicht.
[11:59] Speaker 0: Man ist gegen Bahai, man tritt antisemitisch auf antikristlich aber man schneidet jetzt Ungläuben nicht den Kopf ab.
[12:05] Speaker 0: Das hat man ja beim IS die ja sonitisch geprägt waren, hat man Leute, denen man das schietentumsbezichtigt hatte oder schieten.
[12:12] Speaker 0: Waren dann den Kopf abgeschnitten und das tut man hier nicht.
[12:17] Speaker 0: Man haut auch keine Homosexuellen von Gebäuden oder solche Sachen.
[12:20] Speaker 0: Es ist auch so im Vergleich zu Afghanistan zum Beispiel dass Frauen sehr wohl noch in die Schulen gehen und auf Universitäten gehen.
[12:26] Speaker 0: Man hat zwar sein sehr zweigeteiltes Geschlechterrollenverständnis davon, dass eben die Frau die nächste Generation an Muslime zu erziehen habe und den Haushalt zu führen hätte, und all diese Dinge in Krieg höchstens irgendwelche Hilfsleistungen zu tätigen.
[12:40] Speaker 0: Auf der anderen Seite hat man dann den Mann, der halt kriegerisch tätig sein soll bzw.
[12:44] Speaker 0: auch beruflich erfolgreich im besten Fall beziehungsweise dann den Lebensunterhalt bereitzustellen.
[12:49] Speaker 0: Es geht dann auch damit ein Herr das Frauen verschleiert hergehen müssen.
[12:53] Speaker 0: Tendenziell in Bildern der Bewegung sieht man Frauen mit Gesichtschleier.
[12:56] Speaker 0: also im Gegensatz zum Iran handelt man hier doch strenger zu sein.
[12:59] Speaker 0: allerdings wie gesagt ähnlich wie im Iran Frauen dürfen, und anders als in Afghanistan oder unter Boko Haram oder solchen Organisationen, Frauen zur Schule gehen.
[13:08] Speaker 0: Und Mädchen in die Schulen?
[13:09] Speaker 0: also das schon auch ganz
[13:10] Speaker 1: panale Frage sind die Fotos bei der Bevölkerung beliebt?
[13:13] Speaker 0: Ja da kommen wir wieder darauf zurück dass es sehr schwer ist rauszufinden.
[13:15] Speaker 0: Ich habe es
[13:16] Speaker 1: beschuchtet
[13:17] Speaker 0: wie sie in der Bevölkerungen ausschauen.
[13:19] Speaker 0: Es ist aber so, dass sie nicht nur mit eiserner Faust regieren sondern... Man muss sich das halt auch vorstellen.
[13:24] Speaker 0: Sie sind aus dem Jahr den Macht gekommen.
[13:27] Speaker 0: Bis zum Jahr hier war man noch in Allianz mit Ali Abdullah Saleh, dem ehemaligen Präsidenten, mit dem er sich vorher über sechs Jahre bekriegt hat.
[13:34] Speaker 0: Und wie diese Allianz dann aufgehört hat, und man quasi die Macht wirklich in der Hand hatte.
[13:38] Speaker 0: Vor allem ab dem Ende des Jahrhunderts hat man wirklich angefangen, Curricula umzuschreiben.
[13:43] Speaker 0: Neue Universitätskurse, ich glaube sie haben sogar eine neue Universität auch gegründet.
[13:47] Speaker 0: also um hier die Bevölkerung systematisch zu indoctrinieren, mal doch die sämtliche Medien... Plattformen an sich gerissen, die vorher von der Regierung betrieben wurde.
[13:56] Speaker 0: Also Saban News zum Beispiel hat seine eigenen Medienunternehmern.
[14:00] Speaker 0: Man hat Almazira gegründet.
[14:01] Speaker 0: das ist die Hauptmedienplattform der Bewegung, die halt ähnlich Almaná von Hezbollah, also nach dem Vorbild auch gegründet worden und betrieben worden zu sein.
[14:11] Speaker 0: Auch weil das Hauptquartier zumindest früher ja was jetzt ist weiß ich nicht aber zumindest im Süd-Lieberland war wo auch Almanah ansässig ist und die Hezboller große Teile des Geschehens diktiert.
[14:19] Speaker 1: Ist man da verbündet mit der Hezballa oder?
[14:21] Speaker 0: Ja natürlich!
[14:22] Speaker 0: Also man ist teilt oder man begreift sich oder man ist teil und man sagt es auch dieser Aktien des Widerstandes dieser Iranisch geführten.
[14:28] Speaker 0: wie weit diese Unterstützung jetzt geht man hört immer wieder dass es da auch Ausbildungsmissionen gegeben hat.
[14:35] Speaker 0: Weit das geht, weiß ich nicht.
[14:36] Speaker 0: Auch inwiefern die Kampftechniken hier jetzt vergleichbar sind... ...weiß ich nicht!
[14:39] Speaker 0: Inwiefern es Sinn macht?
[14:40] Speaker 0: Auch muss man bedenken, dass die Huthis sehr viel eigener Erfahrung auch mitbringen.
[14:44] Speaker 0: Allerdings, aber man ist verbündet.
[14:46] Speaker 0: Man hat auch immer Hassan Asralla gerade bis zu einem gewissen Grad als Vorbild gesehen.
[14:49] Speaker 0: Abdulmalig Al-Houthi hat sie auch suggeriert wie er in seinen Reden.
[14:52] Speaker 0: Abdul Malig Alhouthi tritt nicht mehr öffentlich auf.
[14:54] Speaker 0: Seine Reden werden in so Videobotschaften zugeschalten oder ausgestrahlt und die sind halt sehr ähnlich wie die Hassana Asrallas Masidin ab der Überhalb der Gürtelinie, vor seinem farbigen Hintergrund.
[15:06] Speaker 0: Der ist jetzt nicht irgendwie zappitoresk aber nicht in irgendeiner Form als bunt, aber jetzt nicht figurativ.
[15:14] Speaker 0: und in seiner Kaligrafie wird dann oft eingeblendet das Thema der Rede oder der Titel.
[15:18] Speaker 0: Und es ist sehr, sehr ähnlich wie der Auftritt Hassan Asrallahs.
[15:21] Speaker 0: auch die Körpersprache dürfte sich bis zu einem gewissen Grad abgeschaut haben.
[15:24] Speaker 0: Man orientiert sich daran man ist verbündet aber man ist jetzt nicht.
[15:27] Speaker 0: wie oft unterstellt wird da ein bloßer iranischer Handlanger.
[15:31] Speaker 0: und auch das Verhältnis zwischen Huthis und dem Iran dürft nicht so eng sein wieder zwischen Hisbollah und dem Iran.
[15:36] Speaker 1: Aber was wollen die Huthi's denn wenn sie quasi, wie sie ja mit ihr Albuhrhaus immer wieder dargestellt wird eben nicht der verlängerte Arm des Iran sind, sondern durch das eigene Interesse noch verfolgen.
[15:46] Speaker 1: Wie schauen die aus?
[15:47] Speaker 0: Naja mit dem jetzigen Kampf zum Beispiel oder den jetzige Kämpfen, die ja eigentlich schon im Mitte des Jahres wieder angefangen haben nachdem Saudi-Arabien einen Flugplatz bombardiert hat in Sana'a um ein Flugzeug dass mit Houthi-Repräsentanten besetzt war an der Landung zu hindern weil die kamen anscheinend gerade aus dem Iran und haben dort eine Beerdigung von Ayatollah Khamenei beigebohnt Und das Flugzeug wurde dann umgelenkt.
[16:11] Speaker 0: Uns haben die Huthis dann halt so zum Anlass genommen, um da jetzt auch wieder zurückzuschlagen.
[16:14] Speaker 0: und da hat es dann wieder angefangen.
[16:16] Speaker 0: Von dem Jahr zwanzig bis zu diesem Zeitpunkt diesen Jahres hatte man eigentlich einen Friedensabkommen ein Friedens wie gesagt einen Waffenstillstand und er hat sich auch mehr oder weniger an den gehalten.
[16:25] Speaker 0: Seitdem tut sich wieder was.
[16:27] Speaker 0: leider muss man sagen Die Huthi's haben jetzt ab September dann auch wieder in den Süden expandiert.
[16:32] Speaker 0: Das hat sicher auch damit zu tun dass die südliche Bewegung gespalten und geschwächt ist dadurch dass sie interne Kämpfe hatten Anfang dieses Jahres, in dem auch Saudi-Arabien dann involviert waren.
[16:42] Speaker 0: Es war ein Stellvertreterkonflikt zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten, die einen Akteur des Southern transitional council eine südliche Unabhängigkeit für sich beansprucht oder durchsetzen will und unterstützt auf der anderen Seite das international anerkannte Regierungs.
[17:01] Speaker 0: die sehr eng mit Saudi-Arabien ist.
[17:03] Speaker 0: Seit diesem Auflammern und der Niederschlagung dieses südlichen Übergangsrates des Southern Presidential Councils, ist die südliche Bewegung bis zu einem gewissen Grad gespalten und geschwächt.
[17:12] Speaker 0: Man hat sich vor ein paar Monaten oder Wochen mit US-Vertretern getroffen im Oman.
[17:19] Speaker 0: Also Houthi Vertreter haben sich mit US Vertretern sich getroffen und versichert, dass man selbst wenn man das Babelmand abhält also diese Mehrenge kontrollieren kann den internationalen Schifffahrtsverkehr nicht behindern würde.
[17:31] Speaker 0: Was sie natürlich wollen?
[17:32] Speaker 0: Und was Sie sagen?
[17:33] Speaker 0: Sie wollen Saudi Arabien an einem Verhandlungstisch Zwingern.
[17:36] Speaker 0: Da ist jetzt auch der jetzige Zeitpunkt natürlich sehr praktisch mit den Anschlägen oder den Schlägen gegen Flughafen und so weiter, es gibt gerade das Investment Summit also ein Investitionsmesser, Investitionsgipfel in Saudi Arabien und das ist natürlich massiv peinlich jetzt für das saudische Regime dass hier die Flughäfen vor allem der Flughafengenriad eben nicht sicher isst.
[17:55] Speaker 0: Und was man wie gesagt damit bezwecken will man oder von Husi Seite was man sagt dass man bezweckten will man will Saudi Arabian an den Verhandlungstisch zwingen Konzessionen, man will über die Kriegsgefangenen reden.
[18:06] Speaker 0: Man will ein Ende da ertackten und das Saudi-Arabien aufhört, die international an der Kante Regierung zu unterstützen.
[18:11] Speaker 0: Man wird, dass die Ölkwellen oder die Ressourcen des Landes dem Volk zugutekommen – also man will im Prinzip das Öl von Houthis Seite.
[18:20] Speaker 0: Darum geht es ihnen um Anerkennung, darum ihre Macht auszubauen und zu
[18:24] Speaker 0: festigen.".
[18:25] Speaker 1: Wir sprechen gleich noch weiter über diesen Konflikt zwischen Saudi Arabien und den Houthi's.
[18:30] Speaker 1: Sie haben jetzt nochmal mehrfach schon gesagt wie als den im jemen Aussicht zwischen den Hutis und der international anerkannten Regierung.
[18:37] Speaker 1: Könnten Sie uns da auch noch mal ein Bild zeichnen, wie können wir uns das vorstellen?
[18:41] Speaker 1: Da wird es jetzt wahrscheinlich nicht wie in Nordkorea eine Demokationslinie geben und auf der einen Seite ist Nordkorean, auf der anderen Seite Südkoreas also im Jemen quasi die Regierungen und auf deiner Seite die Hutis.
[18:50] Speaker 1: Das ist wahrscheinlich etwas komplizierter.
[18:52] Speaker 1: Wie viel Macht hat denn eigentlich die normale Regierung dabei beispielsweise nach?
[18:55] Speaker 0: Es kommt darauf an wo.
[18:56] Speaker 0: Also es gibt natürlich die Huthi kontrollierten Gebiete.
[18:59] Speaker 0: Die sind hauptsächlich im Nordwesten des Landes und bis an die Küste.
[19:03] Speaker 0: Eher im Süden, auf dem Gebiet des ehemaligen Südjemandes – also der Jemand war ja bis in den Neunzig – geteilt ist jetzt die international anerkannte Regierung zumindest formal an der Macht.
[19:12] Speaker 0: Der Präsident Hadi, der Ehemalige, ist seit Jahrzehntausendundzwanzig zurückgetreten.
[19:16] Speaker 0: Jetzt gibt es hier einen Presidential Leadership Council, in dem sehr viele verschiedene Akteure sitzen, die Regierung selber ... Die Regierung des Hotels, weil man im Hotel sitzt, wenn man keine wirkliche Machtbasis hat.
[19:31] Speaker 0: Wenn man entweder in Aden oder in Riad oder Chitta sitzt um dann mit den Saudis zu verhandeln.
[19:36] Speaker 0: also man will damit suggerieren man ist eigentlich eine... wie sagt man einen?
[19:39] Speaker 0: eine
[19:39] Speaker 1: Marionette.
[19:40] Speaker 0: Genau, wenn wir gerade Papi sagen, mir folgt das alles nur auf Englisch leider ein.
[19:43] Speaker 0: Aber man merkt es ist ja
[19:45] Speaker 1: viele Vorträge auf Engelschau erhalten.
[19:46] Speaker 0: Ja, es ist leider wirklich so... Es ist jetzt keine Artitüde von mir, sondern es ist wirklich.
[19:50] Speaker 0: mir fällt das halt leider auf Engelisch eher.
[19:52] Speaker 0: Absolut
[19:52] Speaker 1: in Ordnung!
[19:53] Speaker 1: Die Sprache der Wissenschaft oder?
[19:54] Speaker 0: Ja genau und eine Marionete eben wäre was nicht ganz, wie sagt mal einer, was jetzt nicht ganz falsch ist.
[20:01] Speaker 0: also muss man schon auch sagen es ist auch so dass zwischen dem Jahr zwanzigund sechsundzwanzig dann die Huth ist teilweise an der Regierung bei es selber verhandelt haben und solche Sachen.
[20:11] Speaker 0: Also sie ist bis zu einem gewissen Grad ein Feigenblatt, um hier sagen zu können man greift ein auf der Seite dieser Bewegung.
[20:18] Speaker 0: Auf der Seite der international anerkannten Regierung, obwohl wie gesagt sie natürlich im Süden sehr wohl einflussreich ist.
[20:26] Speaker 0: Man muss aber auch für die Hufweggebiete gilt dass die Zentralregierung oft einfach entlegene Gegenden nicht wirklich erreicht hat und man dort eine große Tradition der Subsistenz oder Selbstubsistenz hat.
[20:38] Speaker 0: Und sich eben selbst erhält der Selbstverwaltung und dementsprechend hier auch ein Gemeinwesen aufrecht erhalten kann, ohne dass es eine starke Zentralgewalt braucht.
[20:49] Speaker 1: Aber es gab ja kürzlich auch eine Offensive gegen die Hutis vonseiten der international anerkannten Regierung mit Unterstützung, glaube ich auch aus Saudi-Arabien.
[20:56] Speaker 1: Das hat nicht funktioniert.
[20:57] Speaker 1: das heißt auch militärisch sind die Huti's der Zentralregierung überlegen?
[21:01] Speaker 0: Wie ausschaut im Moment?
[21:02] Speaker 0: ja, das war eine Gegenoffensive?
[21:03] Speaker 1: Genau eine GegenOffensive!
[21:05] Speaker 0: Wie es ausschaut, ja.
[21:06] Speaker 0: Die Frage ist jetzt können die Huthis diese neuen eroberten Gebiete halten?
[21:10] Speaker 0: Das sind Gebiete, die eher nicht von ihren Loyalisten bewohnt werden.
[21:14] Speaker 0: Sie sind auch schwieriger zu halten weil an der Küste die Houthis keine wirkliche Marine haben.
[21:17] Speaker 0: Es ist auch nicht das Gebiet, dass die Uthis hauptsächlich halten.
[21:20] Speaker 0: Ist halt das sehr gebiergige Hochland und indem man sich sehr gut verstecken kann in dem Geografie eine wahnsinnig große Rolle spielt während, die die Ebene der Küste, die wir jetzt damit auch im Süden erobert hat schwerer zu verteidigen ist und auch was Nachschub usw.
[21:33] Speaker 0: anbelangt schwieriger zu erhalten ist.
[21:35] Speaker 0: also mal wird sehen wie es sich weiter ausspielt.
[21:37] Speaker 0: Man hatte ja schon alles eroberte ab den Jahr ab dem Jahr zwei Tausend Fünfzehn.
[21:42] Speaker 0: ob das jetzt wirklich ist um da zu bleiben oder um strategische Tiefe zu gerieren, sich dann daraus wieder strategisch zurückziehen zu können ohne das Zentralland quasi preiszugeben weiß ich nicht.
[21:56] Speaker 0: Das wird sich zeigen was damit passieren wird.
[21:58] Speaker 0: wenn
[21:58] Speaker 1: wir jetzt auf den Gegenpart blicken nämlich auf Saudi Arabien dieses extrem reiche ölexportierende Land dass ja die letzten Jahre vehement versucht hat sich als sicherer Hafen für Geschäfte, für Touristen etc.
[22:11] Speaker 1: zu etablieren und ähnlich wie beispielsweise in Dubai oder anderen Ländern in der Region jetzt auf einmal dieser Konflikt dass alles über den Haufen wirft Wie schädlich ist das für saule Arauben?
[22:22] Speaker 1: Kann man sich davon überhaupt erholen?
[22:24] Speaker 0: Naja holen Sie haben sie schon von ganz anderen Sachen erholt.
[22:27] Speaker 0: Da haben Sie
[22:28] Speaker 1: doch auch recht
[22:29] Speaker 0: Den Herrn Khashoggi ansprechen.
[22:32] Speaker 0: was war das im Konsulat in der Türkei ermordet wurde anscheinend aufgeheiß des Romprinzen und dennoch hat Saudi-Arabien das Ending nicht verloren.
[22:42] Speaker 0: Es ist halt immer noch ein zentraler Verbündeter des Westens im Nahen Osten, etwas womit die Hucht ist oder auch ihre Angriffe begründen weil sie sagen dass es einen Vorposten des Westends dagegen uns arbeitet.
[22:54] Speaker 0: man typiert der saudische Regime natürlich mit so was ja wir haben das wie Sie gesagt haben eben in den Emiraten gesehen.
[23:00] Speaker 0: wenn sich Investoren nicht mehr sicher fühlen dann Mit der Line, mit diesem groß angelegten Bauprojekt ist man ja auch eher gescheitert.
[23:08] Speaker 0: Man hat versucht jetzt im Norden ein bisschen Tourismus zu fördern.
[23:11] Speaker 0: bei den Nabataeischen Siedlungen aus Petraus und Jordanien gibt es dann eben noch Nabataesche Siedlung an die bis nach Saudi-Arabien hineinreichen oder man auch versucht sehr viel Tourismus zur Förderung.
[23:20] Speaker 0: Inwiefern das geklappt hat weiß ich nicht aber natürlich wenn man jetzt hört dreizehn Leute sterben am Flughafen weiß nicht hunderte sind verletzt eine deutsche Ministerin muss in Deckung gehen.
[23:30] Speaker 0: all das ist natürlich nichts was Saudi-Arabien nutzt, in seinen Bestreben als international sicherer Hafen zu gelten?
[23:37] Speaker 1: Man hat ja ein Verteidigungsbündnis.
[23:38] Speaker 1: Es ist erst vor kurzem geschlossen worden zwischen Saudi Arabien, Pakistan und der Türkei – das soll jetzt im Zuge dieses Konflikte aktiviert worden sein.
[23:47] Speaker 1: Trotzdem scheint man irgendwie relativ allein dazustehen, beziehungsweise nicht weiterzukommen.
[23:51] Speaker 1: Wie würden Sie das einordnen?
[23:53] Speaker 1: Dass
[23:53] Speaker 0: dieses Bündnis gegründet wurde ist ja durchaus rezent.
[23:55] Speaker 0: also inwieweit es schon fortgeschritten ist solche Sachen brauchen eine gewisse Vorlaufzeit des Tüften.
[24:01] Speaker 0: auch schon vorher war dem bündnis soweit ich informiert bin zumindest pakistanische Soldaten ins Saudi Arabien aufhältig gewesen sein.
[24:08] Speaker 0: Warum man hier nicht eingreift, weiß ich nicht.
[24:10] Speaker 0: Kann einfach nur daran liegen, dass das alles noch nicht so weit gedient ist, dass es jetzt einmal bekannt gegeben wurde und eine Vorlaufzeit hat.
[24:17] Speaker 0: Man kann ja auch Streitkräfte.
[24:19] Speaker 0: Sie müssen sich akkordieren, sie müssen gemeinsam geübt haben.
[24:22] Speaker 0: Sie müssten in liebe Fehlsketten haben.
[24:24] Speaker 0: Man braucht Ansprechpartner jedenfalls.
[24:25] Speaker 0: Das ist ja gerade der logistische Aufwand hinter der Kriegsführung.
[24:28] Speaker 0: Ich glaube den darf man nicht vergessen.
[24:30] Speaker 0: Und natürlich wenn mehrere Streitkäfte zusammenarbeiten nichts was einfach so über Nacht geschehen würde.
[24:36] Speaker 0: Die Saudis haben ja schon seit Jahrzehnte und zwanzig sieben Jahre Krieg geführt gegen die Husis.
[24:41] Speaker 0: Man hat damals geglaubt, man wird zum Ramadan wieder daheim sein.
[24:45] Speaker 0: Die Husis haben sich furchtbar darüber lustig gemacht, haben dann Lieder drüber geschrieben und durch den Kakao gezogen wie diese Naivität der Saudis.
[24:53] Speaker 0: Und man ist eben mit diesem Versuch massiv Schiffbruch erlitten.
[24:58] Speaker 0: Ich glaube, man ist ein bisschen ein gebranntes Kind auch und man weiß mittlerweile was man alles erreichen kann.
[25:03] Speaker 0: Und was nicht.
[25:03] Speaker 0: und ohne Bodendruppen wird man dieser Bewegung wahrscheinlich nicht her werden.
[25:07] Speaker 0: Und ich glaube nicht dass die Saudis das haben wollen also ihrer eigenen ihre eigene Bevölkerung hier in den Krieg zu schicken.
[25:15] Speaker 0: Das wird dann doch zu sehr schlechte Publicity auch bereiten im Land selber genau.
[25:22] Speaker 0: Sie haben vor dem Gespräch
[25:23] Speaker 1: gesagt, dass die Saale so gerne aus anderen Ländern Bodentruppen rekrutiert haben.
[25:26] Speaker 1: Wird das eine Option?
[25:28] Speaker 0: Wahrscheinlich... Irgendwo ihr mal gehört, dass Syrien sicher angeboten hätte.
[25:32] Speaker 0: Inwiefern das zustande kommt weiß ich nicht.
[25:34] Speaker 0: im Golfkrieg war ein Ägypter zum Beispiel die dann auf Seite Saudi-Arabiens gekämpft haben.
[25:39] Speaker 0: auch diese Militärkoalition waren auch Bodentruppen aus anderen Ländern oder aus dem Sudan im Jemen.
[25:44] Speaker 0: aber ich denke nicht, dass die Saudis hier ihre eigenen Bodenstreitkräfte den jemanden schicken würden.
[25:49] Speaker 1: wo man sich auf jeden Fall mehr Hilfe erwartet hat von Saudi Arabischer Seite ist vom Westen und allen voran natürlich von den USA die er irgendwie mit ihrem Krieg gegen den Iran gemeinsam mit Israel ja durchaus einen Mitgrund dafür geliefert haben, dass zwischen Saudi-Arabien und den Houthis das jetzt wieder aufgeflammt ist.
[26:07] Speaker 1: Haben Sie eine Erklärung dafür warum man aber offensichtlich Saudi Arabien jetzt im Regen stehen lässt und nicht zu Hilfe eilt?
[26:13] Speaker 0: Ja wie ich glaube schon angesprochen habe.
[26:14] Speaker 0: Man hat ja verhandelt mit den Huthis, man hat sich versichert...
[26:17] Speaker 1: Zwischen USA und Houthi.
[26:18] Speaker 1: Genau
[26:19] Speaker 0: man hat sie versicherte, dass der International Schifffahrtsverkehr nicht behindert würde.
[26:23] Speaker 0: Und natürlich die USA sind kurz vor den Midterms.
[26:27] Speaker 0: Die Umfragen Schauen jetzt nicht rosig aus für die Republikaner und für Donald Trump oder für die Anhänger Donald Trumps.
[26:33] Speaker 0: Insofern wird man hier natürlich sich wahrscheinlich hüten wollen, eine neue Front aufzumachen.
[26:38] Speaker 0: Man darf es nicht vergessen.
[26:38] Speaker 0: Kriegfühlen ist teuer.
[26:40] Speaker 0: der Flugzeugträger, der ich weiß nicht wie viele Tage zweihundert irgendwas taget.
[26:43] Speaker 0: Ich fasse den Klaus an.
[26:45] Speaker 0: Auf See war uns weiter Riesenskandal.
[26:47] Speaker 0: Seeläute die sich in ein Tod stürzen wollten weil sie's nicht mehr ausgehalten haben usw.
[26:51] Speaker 0: Das Schiff ist zurückgekommen verrostet mit Algen bewachsen.
[26:55] Speaker 0: also man sieht einfach das muss jetzt einmal gewartet werden ist ja wahrscheinlich das Schiff und ähnlich wird es mit anderen Flugzeugträgern auch schon.
[27:01] Speaker 0: Also wir hatten eine begrenzte Anzahl an Ressourcen, und man kann die jetzt nicht überall nur im Roten Meer beziehungsweise im Golf kreizen lassen.
[27:07] Speaker 0: Und was ich auch gehört habe also ich meine bin jetzt kein Militärexperte oder für amerikanische Armee-Technik, nur dass den Amerikanern halt auch mittlerweile die Munition bis zu einem gewissen Grad die Raketen ausgehen usw.
[27:18] Speaker 0: Die Huthis haben ja amerikanisches Schiffe seit dem Jahr zwanzig, fünfundzwanzig beschossen wie die Amerikaner dann auch Huthi Stellungen bombardiert haben Und das ist halt wahnsinnig teuer, solche kleinen einfachen Raketen abzufangen.
[27:31] Speaker 0: Das hat ja auch Israel gesehen.
[27:32] Speaker 0: Was war damals der Zehntagekrieg wie Iran eingegriffen worden?
[27:35] Speaker 0: Nachdem Israel in Damascus mehrere das Konsulat bombardiert hatte und man ist da mit einem relativ einfachen militärischen Aufwand von iranischer Seite hat man Israel angegriffen, ich glaube keine Rakete hat das Ziel erreicht.
[27:50] Speaker 0: nur es war halt massiv teuer die alle abzufangen und was ich gelesen habe in einem Verhältnis zehn zu eins.
[27:55] Speaker 1: Das ist tatsächlich in den Kriegssituationen derzeit so dass der Verteidiger deutlich teurer zu stehen kommt.
[28:00] Speaker 1: ja
[28:00] Speaker 0: genau und dementsprechend kann ich mir nicht vorstellen dass es gerade im politischen Eigeninteresse Donald Trump zumindest ist hier einzugreifen.
[28:07] Speaker 0: und ich glaub man muss da sehr wohl ins Kalkül ziehen dass es hier ganz klar um die American Domestic Politics geht Grand Strategy im Nahen Osten.
[28:17] Speaker 1: Ich habe das vor so ein bisschen Flapsig gesagt, dass dieser Krieg gegen den Iran ja durchaus einen Mitgrund für den Konflikt zwischen den Houtis und Saudi-Arabien ist.
[28:25] Speaker 1: Sie haben mich jetzt nicht korrigiert, es scheint zu stimmen.
[28:29] Speaker 1: Man könnte mir sagen, es ist also im Wind schatten dieses Krieges oder wie würden sie's nennen?
[28:34] Speaker 0: Ich hab ganz lustig Anfang des Jahres, als dieser Kriege in Iran angefangen wurde von israelisch und amerikanischer Seite einer Artikel geschrieben im Standard, warum die Husis vielleicht noch nicht eingegriffen haben.
[28:43] Speaker 0: Man hat damals schon erwartet ja, die Husi sind an den nächsten, die werden da jetzt einsteigen und eine Zeit der Flanke aufmachen.
[28:48] Speaker 0: es hat dann eben ein halbes Jahr gedauert über ein halbes Jahr bis das dann auch wirklich passiert ist wobei die Husils ja nicht sagen sie greifen da jetzt in ihre Ankriege ein sondern der wird so natürlich auch rezipiert.
[28:58] Speaker 0: aber man sagt bekämpft hier Saudi Arabien und ich glaube man nutzt hier die Kunst der Stunde um Saudi Arabian zu zwingern weil man weiß dass die Amerikaner gerade keine Ambitionen haben, sich hier noch einem Schauplatz zu widmen.
[29:11] Speaker 0: Und natürlich insofern ist es dann auch immer im Schatten dieses Krieges zwischen im Iran oder gegen den Iran allerdings jetzt nicht unmittelbar ursächlich würde ich sagen.
[29:22] Speaker 1: Aber trotzdem die USA werden wohl als Verbündeter in der Region von selten Saudi Arabiens jetzt wahrscheinlich einiges auch an Standing verlieren?
[29:29] Speaker 1: Also nette Verbündete, die quasi in meiner Nachbarschaft diesen Krieg beginnen und wenn's quasi zu mir zurückkommt sagen wir mal jetzt machen wir nichts mehr.
[29:36] Speaker 1: zusammenwahlen
[29:37] Speaker 0: ist anzunehmen, also die internationale Politik unter Donald Trump ist allgemein relativ volatil und unvorhersehbar geworden.
[29:44] Speaker 0: Also ich glaube es hat niemand vorher gesehen Anfang des Jahres dass jetzt der nächste Krieg zwischen Iran Israel und den USA ausbrechen würde.
[29:52] Speaker 0: Mein Mann war sich vorher schon gewahrdass.
[29:54] Speaker 0: natürlich die USA und Obama oder teilweise auch schon vorher angefangen haben ihre Ressourcen aus dem Nahen Osten zurück zu ziehen weil man eben in China und im Pazifik den nächsten größeren Schauplatz sieht aber nicht.
[30:05] Speaker 0: Natürlich hat nicht damit rechnen können es ruhig im Regen stehen gelassen zu werden, wie das jetzt mit Saudi Arabien und Feuer mit den Emiraten passiert.
[30:13] Speaker 0: Es war ja schon während der ersten Präsidentschaft Trump so, dass Trump den Saudis erlauben wollte Katar einzunehmend oder anzugreifen bis man darauf aufmerksam gemacht hat, dass in Katar die größte amerikanische Basis der Region ist und das das vielleicht kontraproduktiv wäre.
[30:28] Speaker 1: Da gab es doch dieses Bild mit dieser Leuchtkugel wo der Präsident
[30:32] Speaker 0: und Sisi auch noch... Das habe
[30:33] Speaker 1: ich nie ganz verstanden, das war inseln
[30:35] Speaker 0: sammelt.
[30:36] Speaker 0: Es hat so ein bisschen wie Herr Der Ringe-Messig.
[30:41] Speaker 0: Oder irgendwelche, keine Ahnung, kolonialen Mächte, die sich die Welt aufteilen.
[30:43] Speaker 0: aber es hat natürlich alles sehr eigenistisch
[30:46] Speaker 1: gedürkt.
[30:48] Speaker 1: Die wählte auseinander geschnitten.
[30:50] Speaker 0: Was hat natürlich sehr Sinister gewirkt?
[30:53] Speaker 0: Aber worauf ich hinaus wollte mit Kata, also inwiefern da jetzt eine Grand Strategy dahinter ist oder inwieferend das einfach ein reagieren auf tagespolitische Zwingen den USA ist, habe ich vorallem schon beantwortet und nicht dahingestellt, sondern ich glaube einfach es ist weiteres.
[31:04] Speaker 1: Sie haben eine Mehrenge angesprochen und ich glaube über die sollte man auch noch im Detail reden denn während des Krieges gegen den Iran haben wir sehr viel über die Mehrenne von Hormuz gesprochen logisch.
[31:14] Speaker 1: Jetzt rückt aber eben diese Mehrenige von Bab Al-Mandab in den Fokus.
[31:18] Speaker 1: Ich hoffe, ich spreche es richtig aus!
[31:19] Speaker 1: Was hat's mit der Aufsicht?
[31:20] Speaker 1: Die Hutis könnten die kontrollieren oder kontrollieren sie bereits und warum ist die so wichtig?
[31:26] Speaker 0: Naja... Es ist das südliche Zugang ins Rote Meer und damit dann auch den Weg in Richtung Asurskanal- und Mittelmeer.
[31:33] Speaker 0: Also Schiffe, die diese Route wählen können umgehen natürlich damit dann den längeren Weg um das Horn von Afrika, um so nach Europa beziehungsweise eine Levante oder Nordafrika zu kommen also ins Mittelmeere im Prinzip.
[31:45] Speaker 0: Und jetzt ist es so, dass natürlich durch den Krieg im Golf und die Gefahr der Straße von Hormuz zu passieren auch sehr viel Öl von dort exportiert wird.
[31:53] Speaker 0: Also Saudi-Arabien hat jetzt angefangen in die Ördölgebiete Saudiarabiens, sind ja im Osten des Landes im Golfgebiet und die werden mit der East-West Pipeline, die die Husis auch schon angegriffen haben vom Osten ans Rote Meer gepumpt, um von dort dann exportiert werden zu können.
[32:07] Speaker 0: und ein großer Exportweg geht dann halt einfach durchs Babelmandab durch.
[32:12] Speaker 0: Weil große Tanker den Suezkanal nicht passieren können.
[32:16] Speaker 0: Allgemein wäre mir nicht bekannt dass die Huthis hier jetzt schon Großschiffe angegriffen hätten.
[32:21] Speaker 0: wie gesagt die dürften den USA ja auch die Zusicherung gegeben haben das nicht zu tun.
[32:24] Speaker 0: man sagt auch immer sie kontrollieren die Mehrenge gut sie sitzen auf der einen Seite.
[32:28] Speaker 0: Sie haben natürlich Möglichkeiten hier Schiffe abzufangen zu versenken oder auch zu kapern, das hat man ja auch gesehen seit Jahrtausend, glaube ich, vierundzwanzig.
[32:36] Speaker 0: Das dürfte noch nicht passiert sein, das hatten wir aber vorher auch schon gekonnt und die Huthys haben immer damit gedroht dieses Babelmandav dann auch irgendwann einmal ihre Lage an besagten Babelmandav eben instrumentalisieren zu wollen um hier eben einen größeren politischen und militärischen Hebel zu haben.
[32:50] Speaker 0: Es dürfte doch nicht passieren, aber dadurch ist diese Mehrenge halt einer der Hauptschifffahrtsrouten und eine der wichtigsten Schieffahrtsroute ein wahnsinnig wichtiger und die huthys sind sich dessen durchaus bewusst.
[33:00] Speaker 1: Aber jetzt haben wir in den letzten Monaten bei der Straße von Hormus immer gelernt, dass das natürlich keine normale Strasse ist.
[33:06] Speaker 1: Wo ich eine Straßensperre aufstelle und man kommt kein Auto mehr durch oder in dem Fall auch ein Schiff sondern es ist natürlich eine Mia-Enge.
[33:12] Speaker 1: aber allein die Tatsache, dass ich angreifen könnte wenn ich sage jetzt zu und möglicherweise schieße ich auf dieses eine Schiff eine Rakete Das treibt die Versicherungskosten der Redereien so weit nach oben Dass sich einfach mir oder weniger nicht mehr lohnt dort durchzufahren weil das Risiko einfach zu groß ist.
[33:28] Speaker 1: gilt das auch für Papalmandab?
[33:30] Speaker 0: Genau, das gilt dort genauso.
[33:31] Speaker 0: Das ist genau das was man hier auf der einen Seite bezwegt und auf der anderen Seite hat man von Huthi Seite... Sie haben es natürlich nicht zugegeben aber es gibt Berichte darüber dass sie Schutzgeld von den Rädern reingenommen haben für Safe Passage.
[33:42] Speaker 0: Das soll das andere sein so eine Art modernes Raubritter-Tum bis zu einem gewissen Grad.
[33:46] Speaker 0: Was die Huthis natürlich gemacht haben, sie haben vor allem Schiffe angegriffen oder zum Ziel genommen, die in Richtung Israel unterwegs waren oder irgendeine Connection zu Israel hatten.
[33:58] Speaker 0: Es war oft relativ windig diese Verbindung aber es war dann schon so dass dann im Zuge ihrer Kampagne seit dem Jahr zwanzig, fünfundzwanzig der Transport- oder die Frequenz der Schiffe im eilat im israelischen Rotmeerhafen soweit abgenommen hat das man dort mehr wegen den Betriebe einstellen musste.
[34:16] Speaker 1: Was würde denn eine tatsächliche Sperre?
[34:18] Speaker 1: Oder wie gesagt wenn es sich einfach nicht mehr lohnt da durchzufahren weltweit bedeuten, welche Auswirkungen hätte das.
[34:24] Speaker 1: Wir haben es jetzt bei der Straße von Hormuz gesehen was das mit Energiepreis macht?
[34:27] Speaker 1: Was wäre bei Bab Al-Mandab
[34:29] Speaker 0: schwer zu sagen da traue ich mich nicht in deiner Form.
[34:32] Speaker 0: Es kommt drauf an.
[34:33] Speaker 0: wird gänzlich der Verkehr gestoppt?
[34:35] Speaker 1: Ja die Frage ist ja eher die sitzt man quasi von Seiten?
[34:37] Speaker 1: Der Hut ist auch auf einem.
[34:40] Speaker 1: Ich überspitze natürlich auf einen atomaren Wirtschaftsknopf.
[34:43] Speaker 1: Also hätte man die Möglichkeit ähnlich wie der Iran hier wirklich Einschneidende Entscheidungen zu treffen, hat man diese Macht.
[34:51] Speaker 0: Die hat man natürlich allerdings von Houthi Seite sicherlich auch soweit ein Realist dass man weiß das muss ich dann natürlich nicht mehr darauf verlassen und können es die USA nicht angreifen.
[35:00] Speaker 1: Das haben wir über den Iran aber auch gesagt.
[35:02] Speaker 1: also der Iran so realistisch ist dass man das nicht tun würde selbst immer angegriffen wird hat man ja lange auch vom Iran geglaubt und jetzt hat man's mir oder weniger teilweise gesperrt auf in die Situation.
[35:11] Speaker 0: Aber erst nachdem der Angriff schon erfolgt ist?
[35:15] Speaker 0: Und in dem Fall wäre es halt dann umgekehrt.
[35:18] Speaker 0: Aber was für eine Folgen das hätte, kommt darauf immer an wie man's gemacht hat?
[35:21] Speaker 0: Wie gesagt schon im Jahr zwanzig, vierundzwanzig in einer mehr oder weniger gezielten Manier, dass man nur gewisse Schiffe nicht durchlässt und sich inwiefern man sich durch Schutzgeldern doch basieren kann.
[35:30] Speaker 0: Der Welthandel wird jetzt sicherlich nicht zum Erliegen kommen.
[35:32] Speaker 0: Es gibt andere Wege auch aber es wird länger dauern, es wird teurer werden, aber in welchem Ausmaß das weiß ich nicht.
[35:39] Speaker 1: Das heißt aber auch eben wenn Sie vorhin schon angesprochen haben dieses Treffen zwischen den USA Das könnte natürlich auch Teil dieses Deals gewesen sein.
[35:47] Speaker 1: Wir unterstützen Saudi Arabia nicht, ihr macht die Straße nicht
[35:50] Speaker 1: zu.".
[35:50] Speaker 0: So nimmt sich das an?
[35:51] Speaker 0: ja genau.
[35:52] Speaker 0: Ja
[35:52] Speaker 1: okay vielleicht.
[35:53] Speaker 1: abschließend wir haben jetzt sehr viele Länder aufgezählt.
[35:55] Speaker 1: wie wissen wir die Situation vor Ort ist zumindest in groben Zügen?
[35:58] Speaker 1: Wir haben jetzt einiges von ihnen dazu gelernt.
[36:00] Speaker 1: aber das ganze klingt doch inzwischen nach einem relativ unangenehmen Flächenbrand der gerade dabei es sich möglicherweise so entwickeln.
[36:08] Speaker 1: was kommt da ihrer Einschätzung noch auf die Region zu?
[36:10] Speaker 0: also vorher sagen sind immer wahnsinnig schwierig Und eben gerade in Zeiten einer amerikanischen Regierung, die bis zu einem gewissen Grad so erratisch agiert wie es es tut.
[36:21] Speaker 0: wirklich schwierig vorherzusehen.
[36:23] Speaker 0: Wie schon gesagt, es hätte am Anfang diesen Jahres niemand vorhersagen können.
[36:26] Speaker 0: wahrscheinlich oder mir wäre nicht bekannt dass irgendjemand vorhergesagt hat das der nächste Krieg jetzt zwischen dem Iran und eben wie gesagt den USA und Israel ausbrechen würde.
[36:33] Speaker 0: also was passieren wird ich weiß es nicht.
[36:36] Speaker 0: also ich meine es ist ja nicht nur dass das nicht das einzige Problem des Nahen Ostens ist.
[36:39] Speaker 0: sie haben Armut immer noch das Bevölkerungsachstum geht zwar zurück aber die Bevölkerung steigen immer noch.
[36:45] Speaker 0: all das ist natürlich ein etwas was langfristig zu Problemen führen wird.
[36:52] Speaker 0: Und natürlich die Leute im Nahen Osten bekommen die höheren Spritpreise, natürlich auch mit.
[36:55] Speaker 0: und also gerade so höhere Treibstoffpreise waren immer ein Auslöser für Social Unrest im Nahe Osten.
[37:02] Speaker 0: Also man wird sehen was daraus wird.
[37:04] Speaker 0: ich hüte mich da jetzt irgendwelche großen Vorhersagen zu treffen weil es mir zumindest nicht möglich ist und ich denke dass das bei einem gewissen Grad seriös auch nicht geht.
[37:16] Speaker 0: Sagen wir es einmal so.
[37:16] Speaker 1: Herr Weißenburger, dann sage ich vielen Dank für Ihre Zeit und diese spannenden Erklärungen.
[37:20] Speaker 1: alles Gute!
[37:21] Speaker 0: Vielen Dank für die Einladung Und
[37:22] Speaker 1: wenn euch Thema des Tages gefallen hat, dann unterstützt den Standard am besten weiterhin über ein Standard-Abo.
[37:27] Speaker 1: Da gibt's auch ein Angebot für euch das erste Modert um nur einen Euro Link in den Show Notes.
[37:31] Speaker 1: nicht vergessen auch den Standards und Thema des Tages natürlich auf allen gängigen Podcast Plattformen abonnieren und auch auf YouTube.
[37:38] Speaker 1: da könnt ihr uns im Video Format ebenfalls sehen.
[37:40] Speaker 1: einfach den Kanal abonnieren und nicht vergessen die Glocke drücken.
[37:43] Speaker 1: ich bin Daniel Retschzecker.
[37:44] Speaker 1: vielen Dank fürs dabei sein heute und bis zum nächsten Mal.

Shows are listed from Apple Podcasts' charts and directory, and Podcast Index where it is used. Every show and episode belongs to its publisher and plays from the publisher's own feed; this site hosts none of them.
