# Zwangsgeräumte Spanierin gestorben, neue Sanktionen für Russland

An episode of [Auf den Punkt](https://invisiblenetwork.ai/podcast/1411449986), 8 Oct 2026, 3:44.

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„Auf den Punkt“ ist der Nachrichtenpodcast der SZ. Er erscheint werktags zwei Mal täglich und am Wochenende ein Mal pro Tag. "Auf den Punkt am Morgen" kommt montags bis freitags um 7 Uhr heraus. Pünktlich zum Feierabend um 17 Uhr erscheint dann "Auf den Punkt" mit einer längeren Folge zu einem wichtigen Thema des Tages. Moderation, Redaktion und Produktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktionelle Mitarbeit: Sarah Neu Redaktion: Ulrike Putz Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

## Transcript

[0:04] Speaker 0: Einen schönen guten Morgen.
[0:06] Speaker 0: Hier kommt alles, was heute wichtig ist!
[0:08] Speaker 0: Ich bin an Malin Holt und das hier ist unser neues SZ-Format auf den Punkt am Morgen.
[0:14] Speaker 0: Der gestrige siebte Oktober war nicht nur der Jahrestag des Terrorangriffs der Hamas auf Israel sondern auch Vladimir Putins Geburtstag.
[0:22] Speaker 0: Der russische Machthaber ist vierundsevzig geworden und quasi als Geburtsdas Geschenk hat Russland an diesem Tag schwere Luftangriffe auf die Ukraine geflogen – Drohnen, Raketen, Marschflugkörper abgefeuert auf mehrere ukrainische Städte.
[0:36] Speaker 0: Der ukrainischen Präsident Zelenski hat dazu gestern Abend Bilanz gezogen, mindestens twenty-fünf Tote mehr als hundert Verletzte auch in der Hauptstadt Kiew.
[0:47] Speaker 0: Zeitgleich hat gestern die EU ihre Sanktionen gegen Russland verschärft.
[0:52] Speaker 0: Der Schwerpunkt der Sanktsion liegt dabei auf dem russischen Militär und der Industrie, das heißt es werden zum Beispiel Unternehmen und Personen sanktioniert, die an der Produktion von Raketen verteiligt sind.
[1:02] Speaker 0: Und auf der neuen EU-Sanktionsliste stehen auch sieben Organisationen und Personen aus Nordkorea weil das Land ja eine enge Beziehung zu Russland pflegt.
[1:13] Speaker 0: Ja dann schauen wir noch nach Spanien.
[1:15] Speaker 0: In den letzten Wochen hat es da landesweite Proteste gegen Wuchermieten und Zwangsräumungen gegeben.
[1:20] Speaker 0: Der Anlass dafür war, dass eine siebenundachtzigjährige ihre Wohnung verlassen musste, in der sie etwa siebzig Jahre lang gewohnt hatte – ein Investor hatte das Haus gekauft und die Miete um fast dreihundert Prozent erhöht.
[1:31] Speaker 0: Und dank der Proteste hat dann der Investor die Wucher-Miete doch irgendwann wieder einkassiert nach ein paar Tagen?
[1:37] Speaker 0: Aber!
[1:37] Speaker 0: Eine Rückkehr in ihre Wohnung.
[1:39] Speaker 0: Das hat die Frau leider nicht mehr erlebt, denn gestern ist Madikamen Abbas-Gall in einem Krankenhaus in Madrid gestorben.
[1:46] Speaker 0: Schon bei der Zwangsräumung ging es ihr gesundheitlich nicht gut – sie musste auf einer Trage aus dem Haus getragen werden, die Erschöpfung und Aufregung wegen der Zwanksräumung – das war doch etwas zu viel für Sie.
[1:56] Speaker 0: Jetzt habe ich noch einen Ausblick auf den heutigen Tag.
[2:03] Speaker 0: Es stehen zwei hohe Staatsbesuche an, einmal reist der britische Premierminister Andy Burnham nach Deutschland und er trifft dort Bundeskanzler Friedrich Merz.
[2:14] Speaker 0: Burnham ist ja erst seit zweieinhalb Monaten im Amt.
[2:17] Speaker 0: Das ist also sein erster Staatsbesuch in Deutschland, der Plan ist dass er und Merz gemeinsam den sogenannten Kennsinkenvertrag in Kraft setzen.
[2:26] Speaker 0: das ist ein Vertrag für die deutsch-britische Freundschaft.
[2:29] Speaker 0: es geht da darum die Zusammenarbeit zu verstärken zum einen in der Wirtschaft oder auch beim Thema Sicherheit aber es geht zum Beispiel auch darum dass Jugendaustausche zwischen Großbritannien und Deutschland einfacher werden sollen.
[2:42] Speaker 0: Der zweite Staatsbesuch ist der hier, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird in Paris empfangen.
[2:47] Speaker 0: Und zwar richtig groß mit militärischen Ehren am Triumphbogen und Staatsbankett – natürlich trifft er dann auch den französischen Präsidenten Emmanuel Macron.
[2:56] Speaker 0: Steinmeyer hat es eine Art Abschiedsbesuch genannt, weil Macron und er beide im Jahr zehntinzehnte Jahramts angetreten haben, also etwa zeitgleich.
[3:05] Speaker 0: Beide werden auch Zeitgleich im kommenden Frühjahr aus dem Amt scheiden.
[3:10] Speaker 0: Im April wird in Frankreich neu gewählt und dann endet auch Macrons Amtszeit.
[3:14] Speaker 0: Bei Steinmeier sieht es ähnlich aus, seine Amts-Zeit endet im März und schon Ende Januar soll ein neuer Bundespräsident oder eine neue Bundespräsidentin bestimmt
[3:22] Speaker 0: werden.".
[3:24] Speaker 0: Das war's für heute mit dem morgendlichen Update.
[3:26] Speaker 0: Die nächste Auf-Dem-Punkt-Folge kommt um siebzehn Uhr.
[3:30] Speaker 0: Dann wird klar sein, wer den Literatur Nobelpreis gewonnen hat.
[3:34] Speaker 0: Der wird heute gegen dreizehn Uhr verkündet.
[3:37] Speaker 0: Kommt gut in den Tag!
[3:38] Speaker 0: Bis später!

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