# Können Teenager und ihre Eltern Freunde sein? Mit Christines Tochter Lotta

An episode of [ELTERNgespräch](https://invisiblenetwork.ai/podcast/1389814425), 3 Sep 2026, 48 min.

Audio: https://ais.audiorella.com/podcasts/1839-elterngesprach/250338-koennen-eltern-und-kinder-freunde-sein.mp3?v=2&awCollectionId=julephosting_69e8c57900566&awEpisodeId=250338

Können Eltern und ihre Kinder beste Freunde werden? Christine lädt sich zu diesem Thema eine echte Expertin ein in Sachen Eltern-Kind-Beziehung: Ihre Tochter. Was die beiden über ihre Beziehung denken, warum Freundschaft irgendwie das falsche Wort ist und wie sich die Beziehung zwischen Eltern und Kindern während der Pubertät verändert, all das und viel mehr könnt ihr in dieser Folge aus allererster (und brutal ehrlicher) erster Hand hören. Mehr von Christine Rickhoff: Instagram Bücher von Christine Rickhoff: Für Geschwister ab 4 Jahren: Das Beste an uns: Eine Geschichte über zwei ziemlich ungleiche Geschwister* Für Mädchen ab 10 Jahren: Du bist 100% richtig* Buch mit Tipps gegen Angst ab 7 Jahre: Keine Angst vor der Angst* Schwangerschaftsbegleiter: Du & ich. Das Mama-Buch* Zum Eintragen und Verschenken: Dein Leben, deine Geschichte: Ein besonderes Erinnerungsalbum* Schwangerschaftskalender: Deine Schwangerschaft Tag für Tag* *https://www.eltern.de/services/affiliate-links-auf-elternde +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/elterngespraechpodcast +++ +++++++++++++++++ Habt ihr Lob, Tadel oder Themenvorschläge und Fragen zu den Themen Partnerschaft sowie Erziehung? Schreibt Christine eine persönliche Mail an podcast@eltern.de. Außerdem erreicht ihr uns auf unserem Instagram-Account @elternmagazin oder folgt Christine auf Instagram @christinerickhoff. Wir würden uns freuen, wenn ihr unseren Podcast auf iTunes, Spotify oder Deezer abonniert und bewertet. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. Infos und Links: zu unserem Youtube-Kanal Infos und Links zu unseren Werbepartnern: Lerne jetzt Shopify kennen Hier geht´s zur App Medienplanet

## Transcript

[0:00] Ich habe dann schon auch manchmal von dir gemerkt, okay, du willst jetzt irgendwelche
[0:03] Konversationen mit mir haben, aber an Punkten, wo es einfach gerade nicht passt.
[0:07] Also dann hast du wirklich jeden Weg gesucht, irgendwie mit mir zu connecten.
[0:10] Aber auch dann, wenn ich zum Beispiel super gestresst war oder kurz vor der
[0:15] Schule, wo ich dachte so, Alter, jetzt nicht! Jetzt geht gerade nicht!
[0:22] Hi und schön, dass du da bist hier beim Elterngespräch, dem Podcast von Eltern für Eltern.
[0:27] Ich bin Christine, Journalistin, Autorin und Mama von vier Kindern.
[0:38] Und heute freue ich mich ganz besonders über die Person, die mit mir im Studio
[0:42] sitzt. Ihr kennt sie vielleicht schon aus der Folge Selbstbewusste Teenies.
[0:46] Ich für meinen Teil kenne sie sogar schon seit 14 Jahren, um genau zu sein,
[0:49] seit dem Tag ihrer Geburt.
[0:51] Denn bei mir ist heute meine Tochter Lotta.
[0:53] Warum? Weil mir kein Mensch einfiel, mit dem ich lieber über die Frage nachdenken
[0:57] würde, können Eltern und Kinder eigentlich Freunde sein.
[1:01] Ich finde es super spannend, was sie darüber denkt. Wir haben nämlich extra
[1:04] vorher nicht drüber geredet. Das
[1:06] heißt, ich bin genauso gespannt wie alle anderen auf ihre Meinung dazu.
[1:09] Schön, dass du da bist, Lottie. Hallo Mama.
[1:13] Da bist du. Ich freue mich. Wir haben schon ganz lange, haben wir mal geplant,
[1:16] dass wir zwei mal eine Zusammenfolge machen. Du hast ja schon mal alleine eine moderiert.
[1:21] Ja, und falls ihr sie nicht kennt, Lottie ist meine 14-jährige Tochter.
[1:25] Ich habe ja vier Kinder. Die sind sechs Jahre, zwölf Jahre, 14 Jahre und 20.
[1:30] Und das heißt, Lottie ist die zweite von vieren und heute hier bei mir.
[1:34] Und da freue ich mich drüber.
[1:36] Ich mich auch. Also, wir haben ja folgende Frage hier einmal gestellt,
[1:40] nämlich, können Eltern und Kinder Freunde sein?
[1:42] Ich finde das total spannend, weil ich das nämlich ziemlich häufig höre von
[1:46] Eltern, dass ihr Kind die beste Freundin ist oder der beste Freund ist oder
[1:50] auch von Kindern, dass sie so wollen, dass die Eltern sich wie Freunde anfühlen.
[1:54] Und bei mir hakt es da manchmal so ein bisschen im Bauch, weil ich dann denke
[1:58] so, naja, aber ist denn das Gleiche? Also kann man Elternschaft und Freundschaft
[2:04] miteinander verbinden? I don't know.
[2:05] Ich bin total gespannt, was du dazu denkst. Also erstmal Lotti,
[2:08] lass uns damit anfangen. Was würdest du sagen, was ist Freundschaft für dich?
[2:10] Also wie definiert sich das? Was ist Freundschaft?
[2:14] Ich finde, das ist eine schwierige Frage, weil es ja Freundschaft auf mehreren
[2:17] Ebenen natürlich gibt. Es gibt Freundschaft mäßig zu den Geschwistern,
[2:21] es gibt Freundschaft zu normalen Freunden, zu Klassenkameraden,
[2:24] die besten Freunde oder halt auch zu Eltern. Findest du?
[2:28] Ich finde schon, dass Eltern Freunde auch sind, ja. Ja, spannend.
[2:34] Also aber was definiert eine Freundschaft? Was würdest du sagen ist so,
[2:37] weil du sagst ja irgendwie auch Eltern können Freunde sein, okay.
[2:40] Aber was würdest du sagen ist die Definition von Freundschaft,
[2:43] die von all diesen Gruppen erfüllt wird?
[2:46] Also erstmal, dass man sich natürlich leihen kann, das ist natürlich klar.
[2:49] Aber ich finde, man muss sich auf jeden Fall vertrauen können in der Freundschaft.
[2:53] Man muss irgendwie auch miteinander connecten und Spaß haben können.
[2:56] Das finde ich auch wichtig.
[2:58] Ja, und man muss ehrlich sein, das finde ich auch sehr wichtig.
[3:01] Okay. Oh, da fängt es aber schon gut an. Du hast mir gestern eine Hose gezeigt und ich fand sie...
[3:09] Okay, sagen wir mal so, jetzt bin ich 42, ich hätte sie jetzt nicht gekauft für mich.
[3:14] Aber du wolltest meine Meinung wissen, ich habe dir meine Meinung gesagt und
[3:17] da hast du gesagt, du hättest mal lügen sollen.
[3:21] Sie ist wunderschön. Sie ist wunderschön. Also wir reden hier von einer Hose
[3:25] mit Glitzersteinchen auf der Hose und ich finde das natürlich wahnsinnig toll, ich liebe Glitzer.
[3:32] Und Mom hat man halt angesehen, dass man das vielleicht nicht ganz so super fand.
[3:38] Ja genau, aber du hast gesagt, du hättest gerne gehabt, dass ich dich anlüge
[3:41] in dem Moment. Ja, das wäre besser gewesen. Freunde sollten ehrlich sein.
[3:44] Wie würdest du es bei einer besten Freundin sehen? Also wenn du jetzt deiner
[3:47] besten Freundin die gleiche Hose gezeigt hättest und die hätte gesagt, weiß nicht.
[3:52] Hättest du auch gedacht, die muss lügen eigentlich? Oder wäre das was anderes
[3:55] gewesen? Ich finde, bei Klamotten kann man ruhig lügen.
[3:59] Bei Klamotten kann man ruhig lügen. Aber ich bin mir auch nicht 100% sicher,
[4:03] weil meine Freunde natürlich ganz andere Sachen anziehen wie ich.
[4:06] Zum Beispiel habe ich es meiner großen Schwester gezeigt und die meinte,
[4:09] sie findet die wahnsinnig toll, aber hätte sie jetzt so gesagt so, ne, dann...
[4:16] Ja. Ich glaube, ich fände es gut, dass sie die Wahrheit gesagt hätte.
[4:21] Aber ich glaube, ich wäre trotzdem ein bisschen so, hättest du mal lügen können.
[4:24] Okay, also das wäre die gleiche Kategorie gewesen. Es wäre eine ähnliche Kategorie gewesen. Okay.
[4:29] Also zu einer Freundschaft hast du ja gerade schon so ein paar Zutaten genannt.
[4:33] Vertrauen, Ehrlichkeit, außer wenn es um Klamotten geht. Was hast du noch genannt?
[4:39] Trauen, Ehrlichkeit. Spaß? Ja, Spaß, dass man connectet, ja. Ja, also Verbindung.
[4:45] Das ist ja schon alles noch was, was so mit Eltern einhergeht.
[4:48] Und wo würdest du jetzt sagen, ist so der Unterschied aber zwischen der Elternbeziehung mit einem Kind?
[4:54] Und wir nehmen jetzt mal so ab 10 oder so, also ab einem bestimmten Alter,
[4:59] wo man auch auf einer bestimmten Ebene miteinander kommunizieren kann.
[5:02] Also was würdest du sagen, ist da noch der große Unterschied,
[5:04] wo du sagen würdest, ja okay, das macht es dann doch nochmal ein bisschen anders
[5:07] als jetzt die klassischen Freunde, Freundinnen aus der Schule?
[5:10] Oh, schwierig. Also finde ich wirklich schwierig. Was ist der Unterschied von
[5:15] euch zu jetzt meinen Freunden?
[5:17] Also ich glaube, bei euch muss ich mich öfter mal so rechtfertigen,
[5:21] weil ihr halt natürlich die Regeln aufstellt und ich muss diese Regeln befolgen.
[5:25] Das ist ja bei Freunden nicht so.
[5:27] So meine Freunde stellen ja keine Regeln auf für mich. Das ist natürlich ein
[5:29] großer Unterschied. Würdest du mit deinen Freunden so reden,
[5:32] wie du mit uns manchmal redest?
[5:34] Also ich sage mal, als Teenager hat man ja manchmal so ein bisschen Ton am Leib
[5:37] zu Hause, wo man sagt so, Alter, würdest du das auch mit deinen Freundinnen so machen?
[5:43] Nein, natürlich nicht ganz so. Aber klar, ich würde denen mal sagen,
[5:47] wenn die zum Beispiel doof zu mir sind, natürlich würde ich denen so sagen, meine Meinung.
[5:52] Würdest du es nicht ganz so raushauen? Ich würde es nicht ganz so raushauen
[5:54] wie bei euch. Aber es liegt natürlich auch daran, dass ich sehr oft mit euch
[5:57] bin. Ihr habt mich in jeder Phase gesehen und ihr müsst mich auch irgendwie akzeptieren.
[6:03] Okay, also es gibt da jetzt auch schon so ein bisschen so, höre ich eine Erwartungshaltung
[6:06] raus, ihr müsst mich akzeptieren. Das heißt, es ist so ein bisschen,
[6:10] und die Freunde müssten es nicht.
[6:11] Nee, weil Eltern, es ist schwierig, weil wenn deine Eltern dich nicht wirklich
[6:17] mögen, dann ist es ein größeres Problem, als wenn jetzt deine Freunde dich nicht mögen.
[6:21] Weil Freundschaften kann man ja immer, okay, Freundschaft ist nicht gut,
[6:25] gut, dann leben wir uns ein bisschen
[6:26] auseinander oder wir beenden die Freundschaft oder wie auch immer.
[6:29] Bei Eltern ist es natürlich so, okay, irgendwie müssen wir es jetzt wieder in
[6:33] Ordnung bringen, weil ich lebe bei euch, ich bin auf euch angewiesen. Stimmt.
[6:38] Und macht es aber auch manchmal, dass man dann sich vielleicht auch ein bisschen
[6:41] mehr gehen lässt, weil man denkt, ja gut, also es wird ja nicht kaputt gehen.
[6:44] Also dass man sich dann so auch sicherer fühlt. Ja.
[6:50] Ich denke gerade an gestern, wie du aus dem Haus gegangen bist und nicht so
[6:53] glücklich warst mit mir. Da ging es um besagte Hose, genau. Dann bist du ja
[6:56] aus dem Haus gegangen und warst nicht so happy mit meiner Reaktion.
[7:01] Da hast du mich gut spüren lassen, ne?
[7:03] Ja, es tut mir auch sehr leid. Tut es dir nicht und das ist okay.
[7:06] Nein, es tut mir wirklich leid. Ehrlich?
[7:08] Ja, im Nachhinein tut es mir auch leid. Ich dachte dann auch so,
[7:11] schon als ich mit Oma dann da war, war ich so, ich hätte mal einfach Entschuldigung
[7:15] sagen können. Aber du musst ja nicht Entschuldigung sagen.
[7:17] Ich wollte ja nur ein ordentliches Tschüss. Das ist mir ja immer super wichtig,
[7:22] dass wir uns einmal ordentlich Tschüss sagen, wenn wir das Haus verlassen.
[7:25] Oder wenn wir schlafen gehen, dass wir einmal ordentlich Gute Nacht sagen.
[7:28] Ja, aber ich glaube, bevor ich ordentlich Tschüss sage, muss ich auf jeden Fall
[7:32] Entschuldigung sagen. Sonst kann ich nicht ordentlich...
[7:35] Nein, das versteht man nicht. Nee, versteht man schon. Aber ich fand nicht,
[7:38] dass du dich dafür entschuldigen musstest.
[7:41] Weil ich fand alles gut, bis zu dem Punkt, an dem du dann gegangen bist sozusagen.
[7:44] Weißt du, was ich meine? Ich finde es ja total in Ordnung, wenn man sich auch mal streitet.
[7:48] Wenn man auch mal deutlich macht, pass auf, was du gerade gemacht hast,
[7:51] hat mir nicht gefallen. Finde ich ja total fein.
[7:53] Ich finde nur, dass man sich dann irgendwann ordentlich nochmal verabschieden
[7:56] sollte. Weißt du, wie ich meine?
[7:57] Ja, nee, ich kann das auf jeden Fall verstehen. Für mich ist es halt nicht ganz
[8:01] so wichtig. Deswegen denke ich manchmal so, okay, ob wir jetzt Tschüss sagen
[8:04] oder nicht, ist ja auch ein bisschen egal.
[8:07] Ja, ich glaube, da sind Erwachsene dann so ein bisschen sorgenvoller.
[8:09] Was, wenn was passieren sollte? So, weißt du? Ja.
[8:14] Naja, also dann will man das einmal so hören, dass alles wieder gut ist.
[8:17] Okay, gibt es noch was, was deiner Meinung nach so eine Eltern-Kind-Beziehung
[8:19] grundsätzlich von Freundschaften eigentlich unterscheidet von den anderen Freundschaften?
[8:23] Weil du würdest es ja schon irgendwie Freundschaft nennen und da will ich auch
[8:26] gleich nochmal drauf zurückkommen. Warum und warum es,
[8:29] dem nicht gerecht werden würde, wenn man es nicht tut. Finde ich spannend.
[8:32] Also natürlich die Regeln. Ja, Regeln. Wie gesagt.
[8:36] Und ich finde auch, dass der Altersunterschied nochmal ein großes Thema ist.
[8:41] Weil, wie gesagt, ich finde ganz andere Dinge toll als ihr zum Beispiel. Ja.
[8:45] Mit euch kann ich über manche Dinge vielleicht nicht so gut reden,
[8:48] weil ich wüsste, okay, ihr wisst vielleicht auch gar nicht so viel darüber oder
[8:51] euch interessiert das jetzt vielleicht nicht ganz so sehr.
[8:53] Das kann ich halt mit einer Freundin natürlich besser, weil ich verstehe besser
[8:56] meine Generation, was die Leute gut finden, zum Beispiel Du hast mir gestern
[9:00] was von solchen Männchen erzählt.
[9:03] Mecha-Chameleon, das ist ein
[9:05] Spiel und auf meine Nägel wollte ich so ein Mecha-Chameleon drauf machen.
[9:09] Auf jeden Fall für alle, die es nicht wissen, das ist eine kleine weiße Figur,
[9:15] beziehungsweise eigentlich ein Videospiel.
[9:17] Und in diesem Videospiel hat man eine kleine weiße Figur und dann ist man in
[9:21] einem Raum und man muss diese kleine Figur irgendwo verstecken und die dann
[9:25] anmalen, sodass sie in die Umgebung hineinpaust gut.
[9:28] Und jemand anders muss die dann suchen oder was? Und dann gibt es die Leute, die suchen die. Genau.
[9:33] Und ich wollte mir so ein kleines weißes Männchen auf die Nägel malen und dann
[9:36] halt an meinen Nagel anpassen.
[9:38] Okay. Ach, und dann an deinen Nagel anpassen. Oh mein Gott.
[9:42] Das hatte ich gestern gar nicht verstanden. Okay, ja gut. Guck,
[9:44] genau das ist ja der Punkt, dass ich dann so, aha, ah ja, okay.
[9:49] Ja, das würde jemand anders vielleicht dann vielleicht auch noch Ideen mit reinbringen
[9:54] oder so. Genau, meine Freunde hätten dann gesagt, oh, wie geil die Themen, mega cool.
[9:58] Und die war dann so, ist das jetzt okay?
[10:02] Voll alt. Ja, stimmt. Und genauso ja auch andersrum. Wir haben ja auch eine
[10:07] ganz andere Sozialisierung als ihr. Wenn ich überlege, in deinem Alter hatte
[10:10] ich kein Handy. Das ist für dich ja total unvorstellbar. Ja, klar.
[10:14] Also, ja. Wie findest du das, wenn wir dann sowas erzählen? Findest du das dann
[10:19] interessant oder ist es so, gähn, erzähl mir mal was Neues?
[10:22] Manchmal so, manchmal so. Es
[10:23] kommt ein bisschen drauf an, die Stimmung von mir auch, würde ich sagen.
[10:29] Okay, habe ich gut geschlafen. Habe ich gut geschlafen? Wann erzählst du es
[10:33] mir? Wenn ich zum Beispiel im Stress bin oder gerade auf etwas anderes denke,
[10:35] dann bin ich natürlich ein bisschen genervt.
[10:37] Weil dann habe ich einfach andere Dinge im Kopf und dann kann ich mich nicht
[10:40] auf alles gleichzeitig gerade konzentrieren.
[10:42] Aber generell, wenn wir zum Beispiel abends sitzen am Tisch und ein bisschen
[10:46] reden, natürlich interessiert es mich.
[10:49] Also findest du, dass Eltern sich das ruhig auch trauen sollten,
[10:52] so von ihrer Welt, auch von früher und auch von ihrer Arbeitswelt und so?
[10:56] Also ja, finde ich einen spannenden Punkt. Ist das langweilig für Teenies oder
[10:59] ist es auch wichtig? Beides.
[11:02] Also klar, manche Aspekte sind langweilig, zum Beispiel, wenn du mir zum fünften
[11:09] Mal von diesem Schlagenspiel auf dem Handy erzählst. Snake.
[11:13] Also davon kann man auch nur erzählen. Ich erzähle auch noch eine sechstes und
[11:15] siebtes Mal, nur kleiner Spoiler. Ist okay.
[11:18] Ich werde es schon aushalten. Ja, ich hoffe. Ja, das finde ich zum Beispiel
[11:22] jetzt nicht ganz so spannend, aber wenn man mir generell erzählt, wie es früher war,
[11:27] doch, dann finde ich das auch spannend, weil ich möchte auch verstehen,
[11:30] so wie ihr aufgewachsen seid. Warum? Warum will ich das verstehen?
[11:34] Dass ich euch besser verstehen kann auch manchmal.
[11:37] Aber du würdest es nicht zugeben, wenn du uns verstehst, oder? Nein, natürlich nicht.
[11:42] Das ist ganz wichtig. Nein, das würde ich nicht zugeben. Nein,
[11:45] doch, vielleicht. Wer weiß.
[11:47] Aber es kommt wirklich drauf an, wann der Zeitpunkt ist.
[11:51] Das ist wirklich das Wichtigste, wenn man mit einem Teenie redet,
[11:54] glaube ich. Man muss einfach gucken, okay...
[11:57] Hat er gerade wirklich Zeit und auch vielleicht gerade Energie, das zu hören?
[12:02] Aber mal kurz aus Elternperspektive, fühlt es sich ja so an,
[12:06] als hättet ihr immer Zeit. Oder viel mehr als man selbst.
[12:11] Also weil als Erwachsener hast du ja dieses morgens Arbeiten und dann nachmittags
[12:15] Haushalt und keine Ahnung.
[12:17] Und in den Augen von Erwachsenen hat man ja ganz oft das Gefühl, ihr chillt.
[12:22] Wie fühlt sich das aus der Innenperspektive an? Oh, das ist so,
[12:25] das ist echt ein harter Satz, wenn man das so gesagt bekommt,
[12:28] so ja, aber ich sitze auch nur den ganzen Tag da rum und so weiter,
[12:32] weil es stimmt ja einfach nicht wirklich.
[12:35] Also klar, wir machen sehr viel, wie du sagst, chillen, aber halt eben machen
[12:42] wir auch andere Dinge und vor allem, ich finde meine Generation,
[12:46] vor allem auch meine Freunde und so weiter, wir denken sehr, sehr viel nach.
[12:51] Und wenn ich zum Beispiel oben bin, in meinem Zimmer, dann klar,
[12:56] entweder ich gucke eine Serie, aber ich denke auch sehr, sehr viel nach dabei
[13:00] oder mal was oder andere Dinge.
[13:03] Du kommunizierst auch viel mit deinen Freunden. Also ich glaube,
[13:06] das unterschätzen wir manchmal, dass das, was bei uns viel in Präsenz stattgefunden
[13:11] hat, dieses einfach mal nebeneinander rumhängen oder sich was zeigen oder so,
[13:15] dass das bei euch oft virtuell stattfindet.
[13:17] Finde ich sehr gut, ja, exakt. Also es ist wirklich, ich glaube,
[13:21] viele unterschätzen das sogar.
[13:23] Aber ich würde jetzt auf jeden Fall darauf wetten, dass die Hälfte der Zeit,
[13:27] die ich am Handy verbringe, einfach mit Freunden passiert. Entweder rufe ich
[13:30] die an per FaceTime, weil die zum Beispiel im Urlaub sind.
[13:34] Oder ich schreibe mir denen, weil das sind ja auch Dinge, die hattet ihr ja
[13:37] früher theoretisch nicht so.
[13:40] Aber wir haben uns dann halt getroffen und manchmal hat man so eine Nostalgie
[13:43] im Herzen, dass man sich das für euch auch wünschen würde, dass ihr wieder so
[13:47] echte Verbindungen habt.
[13:49] Aber ich glaube, für euch ist das echte Verbindung, ne? Für mich ist das auf
[13:54] jeden Fall eine echte Verbindung. Ja, ich finde, beim Treffen ist es nicht viel
[13:57] anders, als wenn wir jetzt zum Beispiel telefonieren. Verschwimmen diese Welten bei dir mehr so?
[14:02] Ja, also ich finde die Mischung schön. Also, dass man auf der einen Seite sich
[14:06] auch in echt trifft, was ich ja auch tue.
[14:08] Und auf der anderen Seite aber auch viel telefoniert und so weiter.
[14:11] Weil beim Telefonieren, das ist einfach, wenn man zum Beispiel gerade nicht
[14:15] so viel Zeit hat, weil man dann zum Beispiel noch andere Dinge tun will, tun muss, whatever.
[14:20] Dann kann man ja zum Beispiel jemanden anrufen, weil dann ist ja nicht so,
[14:23] okay, es ist nicht so, ich muss 15 Minuten zu dir hinfahren,
[14:27] dann dort auf jeden Fall viel mehr zur Stunde bleiben, damit es nicht lohnt
[14:30] und dann 15 Minuten zurückfahren. Okay.
[14:32] Sonst ist halt, okay, ich habe gerade fünf Minuten, lass mal telefonieren.
[14:35] Ich habe schon mal gehört, dass Leute über eure Generation gesagt haben,
[14:39] dass ihr extrem nah an euren Eltern dran seid und dass das vielleicht,
[14:43] dass euch so ein bisschen die Abnabelung fehlt. Also dass es euch fehlt,
[14:46] euch von uns abzugrenzen.
[14:49] Weil wenn du dir andere Generationen mal anguckst, also ganz krass bei meinen
[14:52] Eltern zum Beispiel, gab es so die 68er-Revolution. Da wurde ja dann auch ganz
[14:57] viel demonstriert gegen so alte Sachen und so weiter.
[14:59] Wir hatten dann extrem dieses Technische, wofür wir unsere Eltern abhängen konnten.
[15:05] Also ich konnte zum Beispiel, ich habe manchmal SMS unterm Tisch geschrieben.
[15:09] Als ich dann 16 war, hatte ich auch ein Handy.
[15:11] Und meine Mutter hat das nicht mal gepeilt, weil sie sich das nicht mal vorstellen
[15:14] konnte, dass man unterm Tisch auf dem Handy tippen kann.
[15:18] Und ihr seht ja, also teilweise tauschen wir ja sogar unsere Schuhe aus,
[15:22] weil wir dieselbe Schuhgröße haben. Wäre undenkbar gewesen mit meiner Mutter,
[15:26] weil der Geschmack so unterschiedlich gewesen wäre.
[15:29] Und was würdest du sagen darüber? Also hast du auch das Gefühl,
[15:33] dass es weniger Abgrenzungen gibt? Und wenn ja, warum?
[15:36] Ich finde, es gibt eine Abgrenzung und die ist halt wirklich Social Media,
[15:39] weil sich wirklich da viele Eltern es mit ihren Kindern halt auch ein bisschen
[15:43] verkacken. Weil ich glaube, dass viele Eltern es nicht ganz so nachvollziehen können.
[15:49] Und dann dieses Nicht-Nachvollziehen, ich glaube, viele wollen es auch einfach
[15:53] gar nicht verstehen und gehen dann ein bisschen so gegen die Kinder,
[15:56] die es aber halt verstehen.
[15:58] Okay, das heißt, das ist dann eine Form von Abgrenzung, dass ihr versteht untereinander,
[16:02] warum euch Social Media wichtig ist und wie es funktioniert und so weiter.
[16:06] Und Eltern, dass das so eine Welt ist, bei denen Eltern so ein bisschen außen vor sind.
[16:11] Ja, und ich glaube, durch diese Welt wird auch ein bisschen abgegrenzt.
[16:15] Okay, das finde ich total spannend, weil diese Welt soll euch ja eventuell auch
[16:19] verboten werden. Also das steht ja im Raum.
[16:21] In verschiedenen Ländern gibt es da verschiedene Regeln für.
[16:25] Wie stehst du dazu? Was würdest du sagen? Social Media ab 14,
[16:27] ja oder nein? Ab 14 würde ich nicht sagen.
[16:31] Also ich finde es richtig, dass es eine Sperre gibt, dass zum Beispiel auch
[16:35] Instagram, die ab 13 ist.
[16:38] Und das finde ich auch richtig, weil ich finde, Kinder vor allem unter 10 Jahren
[16:41] sollten jetzt nicht unbedingt dort auf dieser App sein, weil ich halt auch sehe,
[16:45] okay, da gibt es schon Content, den die vielleicht auch nicht sehen sollten jetzt so.
[16:49] Und mit 13-Jährigen ist es anders? Mit 13-Jährigen, ich finde,
[16:52] dass 13-Jährige schon auf jeden Fall besser verstehen die Dinge.
[16:56] Also jetzt Zehnjährige. Und ich habe halt schon auch gemerkt,
[16:59] okay, es gibt auf jeden Fall sehr viel jüngere Leute auf der App.
[17:02] Und das schockiert mich dann doch manchmal, weil ich denke, mit zehn habe ich
[17:05] dann doch noch draußen gespielt und habe also wirklich Prinzessinnen mit meinen
[17:10] Freunden gespielt oder Playmobil oder sonst was.
[17:12] Und diese Erinnerung, wenn ich die nicht hätte, das würde auch wehtun.
[17:16] Ich glaube, das ist auch so ein bisschen, was Eltern haben natürlich so,
[17:18] dass die vielleicht auch wollen, dass wir diese Erinnerung erleben. Voll.
[17:22] Wollte auch gerade sagen, das ist genau, was ich fühle, dass ich denke,
[17:26] Mit 14 habe ich halt so richtig dämlich auf dem Spielplatz mit irgendwelchen,
[17:32] Gruppen gechillt und wir wussten halt überhaupt nichts mit uns anzufangen.
[17:35] Von daher hätte man uns Handys in die Hand gedrückt, wir hätten auch diese Welt
[17:39] wahrscheinlich bevorzugt.
[17:40] Aber im Nachhinein habe ich voll den romantischen Gedanken daran,
[17:44] wie ich, weiß ich nicht, mit meinem besten Freund auf irgendeiner Wippe auf
[17:48] dem Spielplatz gesessen habe und wir uns irgendwie angefangen haben, so richtig.
[17:52] So Dinge zu erzählen, die man sich normal vielleicht nicht so erzählt oder so.
[17:56] Das sind schöne Erinnerungen und man wünscht sie dann so seinen Kindern.
[18:00] Verstehst du schon? Das verstehe ich. Das verstehe ich wirklich.
[18:03] Und gleichzeitig kenne ich natürlich auch meine Welt und denke mir so, ich war nicht.
[18:09] Wünste ist deine Welt besser als meine?
[18:12] Ja, kann ich auch verstehen. Hast du da überhaupt so eine klare Meinung zu oder
[18:16] findest du das auch, ich will es nicht missen, aber eigentlich was Besseres wäre weg?
[18:20] Wie du sagst, ich will es nicht so missen, aber ich denke schon,
[18:25] wahrscheinlich wäre es schöner, wahrscheinlich wäre die Welt für uns Kinder
[18:29] wahrscheinlich ein bisschen besser, weil,
[18:31] klar, mit Social Media kommt auch sehr viel mit Vergleichen,
[18:34] mit wirklich vielen Dingen.
[18:36] Es werden ja ganz andere Lebenswelten normalisiert, als es eigentlich Normalität
[18:42] ist. Mach mal ein Beispiel.
[18:44] Also zum Beispiel sieht man ja sehr oft diese Videos, ja, mit dem und dem Zeug
[18:50] habe ich so und so viel Geld verdient und jetzt kann ich mir eine Birkenberg leisten.
[18:54] Ich sehe super viele Leute haben wirklich teure Taschen. Also es ist ja irgendwie
[18:57] schon Normalität geworden, eine super teure Tasche zu haben.
[19:01] Und ist es ja eigentlich nicht. Und das in einer Welt, in der du dann irgendwie
[19:04] mit 25 Euro Taschengeld dastehst. so, ne? Also das muss man ja irgendwie... Ja, ja, voll.
[19:08] Das heißt, die Realität und das, was du da siehst, clasht so krass,
[19:11] dass das sich schwierig anfühlt.
[19:13] Ja, und ich glaube auch, dass ich das auch selber tue.
[19:17] Ich vergleiche mich selber oder das Geld, was ich habe auch manchmal und die
[19:21] Sachen, die ich habe, mit ganz anderen Leuten. Also Leuten, die 20,
[19:26] 30 Jahre älter sind. Aber ist ja natürlich klar, dass die viel mehr Geld haben. Ja, voll.
[19:31] Und jetzt aber nochmal total spannend zu diesem Freundethema zurück.
[19:34] Jetzt sagtest du ja gerade, okay, da verkacken sich es viele Eltern mit ihren
[19:38] Kindern. Was bedeutet es zu verkacken? Meinst du Regeln aufstellen?
[19:42] Oder meinst du kein Interesse dran haben? Oder meinst du Dinge judgen,
[19:46] die man nicht versteht? Also was genau bedeutet es, sich es da zu verkacken? Alles.
[19:51] Ich finde, alles davon, was du gerade gesagt hast, ist wirklich so ein Mix aus
[19:57] diesen Dingen, dass Eltern uns nicht verstehen, dass Eltern dagegen vorgehen und Limits setzen.
[20:02] Aber das machen wir ja zum Beispiel auch. Und das findest du schlecht?
[20:05] Nee, weil mein Limit ist über der Zeit, die ich normalerweise auch verbringen
[20:09] würde. Aha, okay. Deswegen ist das okay.
[20:13] Aber würdest du mir jetzt zum Beispiel ein Limit für 30 Minuten setzen,
[20:16] fände ich das blöd. Okay.
[20:18] Weil zum Beispiel, was viele Eltern halt nicht verstehen, wir kommunizieren
[20:21] ja natürlich auch über die App.
[20:23] Das ist genauso, als würden wir jetzt sagen, okay, ich bin an dem und an deinem
[20:27] Tag zu Hause und dann klingen die Leute bei dir. Natürlich fühlst du dich dann
[20:30] auch schlecht, wenn du dann nicht zu Hause bist, weißt du?
[20:32] Boah, das finde ich voll das spannende Gedankenexperiment, was du da gerade aufmachst. Ja, brutal.
[20:37] Und vor allem, wenn du sagst, die virtuelle Welt und die echte Welt verschwimmen,
[20:42] dann fühlt sich das ja wahrscheinlich wirklich unhöflich für dich an,
[20:45] wenn du sagen musst, so, meine Social-Media-Zeit ist vorbei.
[20:50] Wären Freunde von dir sauer, weil man dann ja auch denken könnte,
[20:54] wie konntest du deine Social-Media-Zeit so verballern für irgendwelchen Ego-Kram
[20:58] und dann keine Zeit mehr für mich haben auf dieser Plattform oder wie ist das?
[21:02] Sauer nicht. Also sauer glaube ich nicht, weil es viele auch verstehen,
[21:05] weil viele Eltern halt wirklich gegen Vorgehen und Limits setzen.
[21:09] Aber ich glaube, meine Freunde werden irgendwann genervt und würden mir halt
[21:12] nichts mehr vielleicht auch schicken, weil sie denken so, okay,
[21:15] die hat halt eh keine Zeit mehr. Habe ich auch mit meinen Freunden,
[21:17] ich schicke denen keine Nachrichten mehr, weil ich weiß, okay, die leben es eh nicht.
[21:20] Die sind die Armen mit den 30 Minuten oder was. Aber das ist natürlich auch
[21:24] traurig. Ist es sozialer Ausschluss, den man da für seine Kinder irgendwo auch kliert? Ja, ja.
[21:33] Würdest du vor deinen Freunden sagen, meine Mama ist wie eine Freundin für mich?
[21:37] Und das ist jetzt total open. Also ich bin nicht beleidigt, wenn nicht,
[21:40] weil wie du weißt, habe ich ja auch ein bisschen Knoten im Magen,
[21:43] Freundschaft, Eltern. Ich finde, das sind zwei schon irgendwie unterschiedliche
[21:46] Dinge. Also feel free, wollte ich nur sagen.
[21:48] Absolut. Ich würde denen das sagen, weil es halt wirklich, ich finde,
[21:53] also in meinen Freundeskreisen und so weiter, es ist eher ein Flex,
[21:56] gut mit den Eltern zu sein. Aha. Es ist eher was Gutes.
[22:00] Mal kurz übersetzt. Flexen heißt angeben. Das heißt, es ist eher was zum Angeben,
[22:05] wenn man gut mit den Eltern klarkommt.
[22:07] Ja, es ist eher was zum Angeben, genau. Also es ist auch zum Beispiel beim Daten,
[22:12] wenn ich jetzt einen Jungen gut finde oder der Junge mich gut findet,
[22:15] wenn er mir erzählen würde, ja, meine Mom ist wie meine beste Freundin,
[22:18] fände ich das total süß. Ich fände das wahnsinnig toll.
[22:22] Und ich glaube, das ist auch andersherum genauso. Also ich glaube,
[22:26] wenn Leute gut mit der Familie sind, dann ist es direkt so ein Zeichen von,
[22:29] okay, die ist wahrscheinlich loyal, die ist wahrscheinlich vielleicht auch ein bisschen einfacher.
[22:33] Weil es ist direkt so, okay, man nimmt ein paar. Verständnisvoll,
[22:36] weil man ja eben auch Gräben, wie du gerade sagst, wie einen Altersabstand,
[22:39] muss man ja auch überwinden können.
[22:42] Das ist ja auch eine Fähigkeit, zu sagen, okay, also was du gerade gemacht hast,
[22:46] fand ich ja voll die Fähigkeit, zu sagen, das, was du da damals erlebt hast,
[22:50] ich verstehe, dass du das für mich dir auch wünschen würdest.
[22:52] Das finde ich ja schon eine Leistung, die man halt erbringt.
[22:54] Das zum Beispiel können Menschen dann ja auch offensichtlich.
[22:57] Ja, du hast es überhaupt nicht verstanden. Ich habe es nicht verstanden.
[23:02] Egal. Vielleicht haben es andere verstanden.
[23:07] Eltern und Kinder sind ja jetzt nicht so richtig auf Augenhöhe.
[23:09] Es gibt ja definitiv ein Machtgefälle.
[23:11] Wenn ich wollte, ich könnte dein Handy wegnehmen, ich könnte dir das Taschengeld
[23:14] streichen, wie du die Augen verdrehst.
[23:17] Es gibt ein Machtgefälle. Ja. Findest
[23:21] du, dass das einer Freundschaft eigentlich im Weg steht? Ja, total.
[23:25] Wobei ich auch sagen muss, Credits an dich.
[23:29] Du hast mir, glaube ich, noch nie in meinem Leben mein Handy weggenommen oder
[23:32] das Taschengeld gestrichen oder Haustarrest gegeben, sondern du bist immer auf
[23:36] mich zugekommen, hast gesagt, hey Lotta, wie kriegen wir das besser hin?
[23:41] Und dann haben wir geredet, haben eine Lösung gefunden. Und du hast gesagt, geh raus.
[23:44] Auch, natürlich. Natürlich. Ich habe gesagt, tschüss Mom, ich will nicht drüber reden.
[23:50] Gar keine Frage. Aber am Ende haben wir dann doch geredet, haben eine Lösung
[23:54] gefunden und es ist dann oft auch besser geworden. Nicht immer.
[23:58] Manchmal ist es genauso geblieben.
[24:00] Klar, manches kann man auch einfach nicht lösen, würde ich sagen.
[24:03] Also manchmal clashen einfach so Charaktere und aber auch Credits an dich zurück.
[24:08] Lotti, das ist ja auch nicht mit jedem möglich. Also du hast ja auch drei Geschwister,
[24:13] und ich sag mal, ich will nicht sagen, dass ich noch nie jemandem sein Handy weggenommen habe.
[24:18] Das ist schon passiert. Das ist ja auch eine Frage von, wie gut höre ich auf
[24:22] einer Frequenz zu, die noch nicht dolle ist.
[24:25] Als Kind, als Jugendlicher sozusagen. Ja, ich glaube, das ist wirklich bei jedem
[24:29] auch einfach anders. Total.
[24:31] Ja. Das ist nämlich auch nochmal spannend, weil wenn du jetzt mal so vergleichst, ihr seid ja vier.
[24:36] Ich würde glauben, dass ich vier ganz unterschiedliche Mütter bin.
[24:40] Würdest du das auch sagen?
[24:42] Und auch unterschiedlich freundschaftlich? Freundschaftlich ja.
[24:46] Ob du jetzt vier unterschiedliche Mütter bist, kann ich gar nicht so dolle jetzt
[24:50] beurteilen, weil du halt wirklich meistens zu uns in der Mehrzahl sprichst.
[24:55] Also ich weiß ja nicht, wie du alleine jetzt zu meinem Bruder bist. Aha, okay.
[25:00] Also du könntest ganz anders zu dem sein und ich wüsste es, glaube ich,
[25:04] einfach nicht, weil ich kriege das natürlich nicht so mit.
[25:07] Ich glaube, wenn du zu mir sprichst, bist du dann doch anders,
[25:10] als wenn du zu uns allen sprichst. Also kann ich es mir aber auch gut vorstellen. Aha, okay.
[25:14] Spannend. Weil ich würde das nämlich schon sagen, dass ich auch unterschiedlich,
[25:19] doll befreundet bin mit euch.
[25:21] Ja, das schon. Also weißt du, wie ich meine? Weil ihr ja auf ganz unterschiedlichen
[25:25] Frequenzen sendet und empfangt und auch bereit seid für solche Gespräche wie das hier jetzt.
[25:31] Könnte ich jetzt auch nicht mit euch allen vieren so führen.
[25:34] Und ist auch eine Altersfrage, muss man ja auch mal sagen.
[25:36] Ja, natürlich. Obwohl ich glaube, du könntest dieses Gespräch führen,
[25:39] aber ich glaube, es wären sehr unterschiedliche Resultate. Ja, das glaube ich auch.
[25:45] Ja, das glaube ich auch. Das wäre sehr spannend, das mal zu tun,
[25:47] aber lieber nicht. Lieber nicht. Genau.
[25:52] Gibt es so Momente, wo dir das peinlich wäre, wenn wir Eltern so auf Kumpels
[25:58] tun, weißt du? So auf Hey Yo, wir sind cool miteinander.
[26:03] Wenn ihr so auf Zwang versucht, Kumpels zu sein und so versucht,
[26:08] diese Jugendsprache zu verstehen, dann immer.
[26:12] Ja, sind wir dann peinlich. Dann seid ihr immer peinlich. Versuchen wir das?
[26:16] Ja, also doch, ich höre schon manchmal von euch, aber ihr macht es dann auch
[26:21] meistens eher so als Spaß. Ja, dann ist es cringe, sagst du.
[26:25] Dann ist es super cringe. Mensch, also kommuniziert doch bitte einfach normal zu uns.
[26:30] Also es gibt ja so eine Sprache außerhalb von unserer Generation,
[26:34] eurer Generation. Das ist die ganz normale.
[26:36] Ja, voll. Aber man passt sich ja auch so ein bisschen an so automatisch.
[26:40] Also so wie man anfängt, so ein bisschen Englisch zu denken,
[26:43] wenn man zwei Wochen in England ist, fängt man auch so ein bisschen jugendsprachlich
[26:47] zu denken, wenn man euch die ganze Zeit zuhört. Und jetzt muss man ja sagen,
[26:50] du und dein Bruder, ihr seid ja super nah aneinander, nicht mal zwei Jahre.
[26:53] Unser Jüngster fängt auch schon an mit Bro und Alter und so.
[26:59] Weil der euch halt zuhört und weil er zu euch gehören möchte in eure Peergroup
[27:04] und dann passt er sich an.
[27:06] Aber das finde ich auch einfach nicht
[27:08] schlimm. Wenn ihr es so ein bisschen übernimmt, ist das nicht schlimm.
[27:12] Aber nicht auf Krampf oder was? Aber so auf Krampf zu versuchen,
[27:15] das alles zu verstehen und die alle zu verwenden, damit man cool ist.
[27:18] So, lass das einfach. Das braucht keine Ahnung.
[27:22] Und wie ist das so mit euren Freunden, wenn ihr die so nach Hause bringt?
[27:25] Was würdest du Eltern da empfehlen? Lieber so einen Gang runterschalten oder
[27:30] ist es schon irgendwie cool, wenn man dann sehr präsent und sehr cool ist?
[27:35] Keine Ahnung, erzähl mal. Seid ganz normal. Also wirklich jedes Elternteil,
[27:39] seid einfach so, wie ihr immer seid. Ich finde es cool, wenn ihr zum Beispiel
[27:43] so am Anfang da kurz seid, normal seid, vielleicht den Leuten was zu trinken kurz anbietet oder so.
[27:48] Und ich finde aber nicht, dass die Eltern, wenn man mit Freunden ist,
[27:52] präsent sein sollten. Also klar, es ist euer Haus und so weiter.
[27:56] Aber es ist nicht so, dass ihr uns unangenehm wärt, sondern dass meine Freunde
[28:03] mir unangenehm werden, vor euch vielleicht auch. Ach, das finde ich ja jetzt
[28:07] spannend. Ernsthaft? Ja.
[28:09] Also zum Beispiel, wenn ich mit meinen Freunden im Auto mit euch mitfahre,
[28:12] dann sind mir eher meine Freunde peinlich vor euch, als ihr vor meinen Freunden.
[28:18] Was ja gar nicht damit zu tun hat. Wir sind ja jetzt auch nicht,
[28:20] also ich sag mal, dein Papa und ich, wir sind ja auch eher alberne Menschen.
[28:25] Wir machen ja selbst auch sehr peinliche Sachen, immer. Also da brauchen wir
[28:29] jetzt auch nicht uns irgendwie aufdrehen oder so, um peinlich zu sein.
[28:32] Das schaffen wir auch ganz alleine, das schaffen wir auch zu zweit.
[28:35] Und deswegen finde ich das ganz lustig, dass du das so sagst.
[28:37] Nee, also es liegt auch gar nicht daran, dass ich meine Freunde jetzt peinlich
[28:39] finde. Natürlich nicht, aber ich denke mir halt so, okay, vielleicht findet
[28:42] ihr das halt, vielleicht findet ihr das Cringe tatsächlich. Verrückt.
[28:47] Also ich finde gar nichts cringe, was deine Freunde machen. Aber manche Gespräche,
[28:50] die wir führen, wären mir vor euch einfach unangenehm.
[28:53] Okay, das kann ich verstehen. Ich muss jetzt nicht, wenn wir über Jux reden
[28:58] und wen findet die gut, müsst ihr jetzt vielleicht nicht unbedingt dabei sein, weißt du?
[29:01] Ja, ich verstehe aber eh nichts, kann ich dich beruhigen. Das ist manchmal wie
[29:04] so ein koreanischer Arthouse-Film ohne Untertitel für mich, wenn ihr redet.
[29:09] Weil das ist echt, also das ist schon echt krass.
[29:12] Wie ihr manchmal sprecht. Dann denkt man so, hä, was, was, was,
[29:15] ich komme nicht mehr mit. Ja, ja.
[29:17] Aber ich glaube, es haben andere Eltern noch viel doller, weil wir ja sehr viel,
[29:21] ich glaube, es hat auch damit zu tun, dass wir sehr viel vom Englisch übernommen haben.
[29:24] Ich glaube, Eltern, die vielleicht nicht so gut Englisch auch reden können,
[29:28] die sind, glaube ich, dann komplett verloren. Die sind lost.
[29:31] Ja, aber trotz ist es ja auch so dieses oh, ich bin gerade locked in.
[29:37] Das muss ich mir dann immer alles erst mal erklären lassen. Aber wenn man es
[29:40] dann mal erklärt hat, dann fällt mir noch so rein. Ich habe letztens aus Versehen
[29:43] in einem Meeting, habe ich meiner Kollegin gesagt, dass sie richtig gekocht hat.
[29:47] Und die hat ganz verwirrt geguckt, aber die hat kleine Kinder.
[29:50] Und für alle, die auch kleine Kinder haben, ich habe gekocht,
[29:54] heißt, ich habe richtig abgeliefert, ich habe richtig gut gemacht.
[29:57] Und ich habe gesagt, boah, du hast richtig gekocht. Und sie so,
[29:59] weißt du, was soll ich gekocht haben? Das finde ich so lustig.
[30:04] Ja, aber das ist so rausgerutscht, weil man das immer so um sich hat.
[30:07] Naja, ganz schön lustig.
[30:09] Also, ich weiß nicht, wie siehst du das? Wir reiben uns ja schon aneinander.
[30:13] Es gibt so Punkte, da geraten wir doch immer wieder so aneinander,
[30:16] unterschiedliche. Bei dir und Papa ist es eher Ordnung, dass er dann schrecklich
[30:21] findet, was du alles rumliegen lässt. Das finde ich jetzt nicht so schlimm.
[30:24] Ich denke mir dann, ja mein Gott, ich räume es halt weg.
[30:27] Also das ärgert mich einfach nicht so sehr.
[30:29] Mich ärgert ja dann mehr so respektloser Ton oder sowas, wo dann Papa eher drüber
[30:34] hinweg gucken kann und dann so sagt, naja, also ist jetzt nicht so deep, ist nicht so schlimm.
[30:39] Aber findest du das okay, also findest du, dass Reibung dazugehört zwischen
[30:43] Eltern und Kindern oder würdest du dir wünschen, dass das weit weniger ist?
[30:47] Ich würde mir wünschen, dass es weit weniger ist. Echt? Ja.
[30:50] Ich finde, es muss nicht sein.
[30:53] Also ihr seid ja schon selbstverständlich, so mit mir auch und auch mit meinen anderen Geschwistern.
[30:58] Aber klar, wenn ihr vielleicht auch manchmal nicht so wirklich was dazu sagen
[31:03] würdet, wenn zum Beispiel Papa drüber lachen soll würde über mein Zimmer,
[31:06] wenn das schlimm aussehen würde, dann würde ich sagen, oh Gott, was hast du gemacht?
[31:09] Weil, also wenn er zum Beispiel zu mir kommen würde ins Zimmer,
[31:13] meistens denkt er dann, oh fuck, ich habe nicht aufgeräumt.
[31:16] Aber wenn das wäre so, oh Gott, ich habe mich aufgeräumt, dann wäre das natürlich
[31:19] ein anderes Gefühl und ich hätte
[31:21] eine ganz andere Entspanntheit dann auch vielleicht in der Situation.
[31:24] Und bei dir, wenn du ins Zimmer kommst und ich denke so, oh Gott,
[31:27] was habe ich jetzt schon wieder gemacht? Was? Manchmal, wenn du zu mir ins Zimmer
[31:31] kommst, dann denke ich so, oh Gott, was habe ich schon wieder gemacht?
[31:33] Habe ich irgendeinen Ton verwendet? Oh Gott.
[31:37] Dabei will ich ganz oft einfach nur bei dir abchillen. Ja, meistens kommt sie
[31:41] dann zu mir, legt sich aufs Bett neben mich und ist so, oh Lotta, ich will reden.
[31:46] Wenn keiner mit mir reden will. Aber das finde ich sehr schön. Ja?
[31:50] Ja, das finde ich sehr schön. Okay, dann komme ich weiter. Und dann musst du
[31:54] kurz dich erschrecken, was du wieder falsch gemacht hast. Und dann lege ich
[31:58] mich hin und du freust mich, dass du nichts falsch gemacht hast. Genau.
[32:01] Ja, aber es ist ja bei uns genauso. Wenn ihr so mit den Augen rollt oder so,
[32:06] das verunsichert uns ja genauso.
[32:08] So dieses, was habe ich jetzt schon wieder gemacht. Manchmal,
[32:11] es kommt einfach heraus. Man kann es auch manchmal einfach nicht so steuern.
[32:15] Ja, Dito. Ich glaube, das ist, zusammenwohnen bedeutet, glaube ich,
[32:19] immer ein bisschen Stress.
[32:20] Ich glaube auch. Das ist, glaube
[32:21] ich, in jedem Haushalt so. Das ist völlig normal. Das glaube ich auch.
[32:24] Würdest du sagen, dass sich so über die Zeit die Beziehung verändert für den
[32:30] Eltern? Also, dass man, wenn man älter wird, oder die verändert sich auf jeden
[32:34] Fall. Aber wie verändert sie sich für dich jetzt so im Laufe der Zeit?
[32:37] Also, ich glaube, wenige Dinge verändern sich tatsächlich.
[32:41] Aha. Und ich glaube, das ist fast das Einzige, was sich verändert,
[32:44] ist wirklich, worüber wir reden.
[32:47] Weil früher habe ich dir dann eher erzählt, ich will Prinzessinnen,
[32:49] Puppen und sonst was haben.
[32:51] Und das ist natürlich jetzt schon so zu, ja, ich finde den und den Jungen gut
[32:55] und ich würde gerne über das und das Thema reden.
[32:58] Geworden oder ich habe gerade Stress mit meinen Freunden, kannst du mir mal kurz helfen?
[33:03] Oder genau diese Themen halt. Und weißt du, was ich richtig hilfreich finde bei dir?
[33:07] Dass du mir manchmal sagst, ich brauche gerade keine Mama, ich brauche gerade eine Freundin.
[33:11] Ja, das sagst du mir manchmal. Also du sagst mir manchmal sehr genau,
[33:15] welche Rolle du brauchst.
[33:16] Aber das hast du tatsächlich angefangen, weil du mich mal gefragt hast,
[33:19] willst du die Mama-Version oder die Bestfreundin-Version? Ja.
[33:23] Und deswegen sage ich das jetzt auch so. Ja, cool. Aber das ist,
[33:26] glaube ich, vielleicht auch ein ganz guter Punkt, dass Freundschaft vielleicht
[33:29] ein Teil der Beziehung ist.
[33:32] Aber manchmal gibt es da eben auch noch einen anderen Teil und der ist beyond.
[33:36] Also ich sage mal so, ich kann nicht deine beste Freundin sein,
[33:39] weil egal was du tun würdest, ich würde dich bei deinem Papa verpetzen.
[33:42] So, weil Papa und ich sind ein Team. Ich würde, nee, nicht egal was du tust.
[33:47] Es gibt auch Dinge, die du mir erzählst und sagst, bitte auch nicht Papa sagen
[33:50] und dann sage ich es auch nicht Papa.
[33:51] Aber trotzdem, wenn es was Schlimmes wäre oder so, ich würde ja immer mit Papa
[33:56] als Team agieren wollen und deswegen würde ich es ihm ja erzählen.
[34:00] Ja, zum Beispiel so Fernsehzeit oder so. Ja, genau.
[34:03] Ja, sowas, keine Ahnung. Aber wenn jetzt was Schlimmes passiert wäre,
[34:06] würde ich ja schon mit Papa darüber sprechen wollen, wie wir das jetzt wieder
[34:09] in Ordnung kriegen oder so.
[34:11] Nehmen wir mal an, ich habe das in einer anderen Folge mal erzählt,
[34:14] ich habe eine sehr hohe Handyrechnung verursacht, super hoch,
[34:18] würde ich ja jetzt wahrscheinlich nicht mit dir alleine ausmachen,
[34:20] sondern würde schon sagen, okay, werde ich mit Papa darüber sprechen,
[34:24] wie wir das jetzt handhaben und nicht, dass das unter uns läuft sozusagen.
[34:29] Ja. Das ist ja schon anders als in einer Freundschaft, wo es so ein 1 zu 1 Ding
[34:33] gibt. Ja, ich glaube, das ist wirklich auch noch ein Punkt.
[34:36] Da hast du recht. Stimmt. Also, dass Papa und ich ja irgendwie als Team im besten Fall.
[34:42] Aber manchmal finde ich es auch blöd, weil ich erzähle dir andere Dinge als
[34:45] vielleicht auch manchmal Papa, weil ich weiß, dass die andere Person da sehr
[34:50] viel doller vielleicht auch drauf reagieren würde als jetzt die andere.
[34:54] Also, mit einer hohen Handyzeit würde ich zu dir kommen, weil ich weiß,
[34:56] dass Papa direkt so wäre so, ja.
[34:59] Soll ich dir dein Handy wegnehmen oder was? Ja, der hätte da andere Ideen als ich auf jeden Fall.
[35:05] Ja, aber da würde ich dann ja jetzt auch nicht petzen gehen oder so.
[35:07] Ich sage jetzt mal, wenn es wirklich schlimm wäre, wir wirklich als Eltern uns
[35:11] jetzt überlegen müssen, was machen wir jetzt, dann würde ich immer Papa mit
[35:14] ins Boot holen. Das ist also was anderes. Wobei ich echt nichts Schlimmes getan habe, glaube ich.
[35:19] So, möchtest du das jetzt einmal offiziell hier hören? Nein,
[35:21] du hast nichts Schlimmes getan. Ich hatte gerade schon so Angst.
[35:24] Oh Gott, was kommt jetzt?
[35:26] Wie wenn ich in dein Zimmer komme, Lott? Ja. Nee, auf gar keinen Fall.
[35:30] Nein, du bist ein sehr, sehr easygoing Mensch. Das muss man schon sagen.
[35:35] Das ist so. Aber das ist ja, genau. Also deswegen hat sich bei dir vielleicht
[35:39] auch nicht so viel verändert. Ich würde sagen, bei deinen Geschwistern ist es anders.
[35:43] Da hat sich die Beziehung sehr verändert. Ja, das stimmt. Also nehmen wir jetzt
[35:46] mal deine Schwester, deine Große. Die ist jetzt 20.
[35:50] Und da gab es wirklich harte Zeiten.
[35:53] Liebe Grüße gehen raus. Es gab harte Zeiten, in denen waren wir nicht besonders
[35:57] freundschaftlich miteinander.
[35:59] Und jetzt total. Genau, also es gab schwere Zeiten, jetzt seid ihr,
[36:03] ja stimmt, da hat sich die Beziehung natürlich verändert.
[36:06] Und das fordern Kinder, glaube ich, manchmal aber auch ein, dass sie,
[36:09] so wie du manchmal sagst, ich brauche jetzt gerade eine Freundin, keine Mama,
[36:12] gibt es auch eine bestimmte Art und Weise, wie Kinder einen manchmal behandeln
[36:17] oder sind oder Entscheidungen treffen, dass sie einem zumindest nonverbal sagen,
[36:21] ich brauche jetzt hier gerade eine Mama und keine Freundin.
[36:24] Bitte gib mir Regeln, Und gib mir Halt, den ich mir gerade selber nicht geben kann. Ja. So.
[36:33] Dafür bist du vielleicht auch einfach zehn Jahre zu jung, um das auch so zu
[36:37] sehen. Wir kommen in zehn Jahren nochmal hier zurück.
[36:40] Dann checken wir nochmal aus. Dann checken wir nochmal. Oder in 30 Jahren,
[36:44] wenn du dann Teenie hast oder so.
[36:46] Das ist bestimmt lustig. Wichtige Frage nochmal. Gerade so Freundschaft beinhaltet
[36:51] ja auch, ich erzähle dir alles. Ich lasse dich teilhaben.
[36:55] Da würde ich sagen, gibt es bei Eltern auch definitiv Grenzen,
[36:57] oder? Tagesbeiltern...
[37:01] Auch Grenzen, aber mit euch habe ich sehr wenige tatsächlich.
[37:05] Du, aber ich sage mal, ich sollte dir jetzt auch nicht alles erzählen. Okay.
[37:11] Okay. Also ich sage mal, wenn ich es übertreiben würde, klar erzähle ich dir
[37:15] manchmal, Papa hat mich jetzt gerade genervt oder so. Ja.
[37:18] Würde Papa auch genauso zu dir sagen mit mir.
[37:21] Aber so richtig tief in Beziehungsprobleme einzutauchen, da muss man schon sehr,
[37:26] da muss man glaube ich schon erwachsen sein. Ja, das würde ich auch nicht hören wollen.
[37:33] Da würde ich mir dann unnötig Sorgen machen und so weiter. Das ist es, ne? Genau.
[37:39] Und ich glaube, das Gleiche ist wahrscheinlich auch mit uns so.
[37:41] Wenn ich dich nicht so an Dingen vielleicht auch teilhaben lasse,
[37:45] dann hat das wahrscheinlich auch schon so ein paar Gründe einfach,
[37:48] dass ich vielleicht auch nicht will, dass du dir unnötig Sorgen machst bei Dingen,
[37:52] die vielleicht, keine Ahnung, passiert sind.
[37:54] Und dann, dass du denken könntest, oh Gott, hätte ich mal da besser aufgepasst und so weiter.
[37:58] Dinge, die vielleicht auch unvermeidbar waren. Zum Beispiel,
[38:00] wenn wir jetzt doch irgendwie abends länger draußen geblieben wären oder so,
[38:04] dann hätte ich dir das vielleicht auch nicht gerade erzählt.
[38:06] Du meinst, wenn du woanders übernachtest oder so oder wie?
[38:09] Also wenn ich zum Beispiel mit Freunden länger draußen geblieben wäre und irgendwo
[38:13] übernachtet hätte. Also bei einer Freundin. Genau, bei einer Freundin übernachtet hätte.
[38:17] Und wenn ich bis ein Uhr nachts oder so draußen geblieben wäre,
[38:20] hätte ich dir vielleicht auch nicht erzählt, weil ich wüsste,
[38:21] okay, du würdest dir jetzt Sorgen machen.
[38:23] Und ich denke, wir bleiben das jedes Mal. Und wäre vielleicht dauer auf diese Eltern. Genau. Okay.
[38:27] Okay, dass ich sozusagen Schlüsse daraus ziehe, die dir dann wiederum schaden. Genau, ja.
[38:33] Aber das würde man bei Freunden tatsächlich ja auch manchmal so machen,
[38:36] dass man vielleicht einer Freundin nicht erzählt, dass man sich jetzt alleine
[38:39] mit einer Freundin getroffen hat, mit der man sich sonst immer zu dritt trifft,
[38:42] einfach nur damit die nicht verletzt ist oder so. Ja, klar.
[38:46] Ich glaube, Geheimnisse hat man auch in Freundschaften und mit den Eltern.
[38:49] Ich glaube, der entscheidende Faktor ist Verantwortung und Machtgefälle.
[38:56] Ja, hast du exakt recht. Genau das sind die Punkte, die wirklich dann auch eine
[39:01] Freundschaft von einer Eltern-Kind-Beziehung trennen. Ja. Klar.
[39:05] Findest du es problematisch, wenn Eltern so auf Krampf eine Freundschaft mit
[39:10] ihren Kindern wollen? Oder findest du das sehr nachvollziehbar?
[39:13] Nee, ich finde also nicht problematisch.
[39:15] Aber es, glaube ich, bringt es einfach nicht. Weil wir hatten,
[39:19] glaube ich, auch schon Zeiten, da waren wir nicht 100% dann auch super miteinander.
[39:23] Und ich habe dann schon auch manchmal von dir gemerkt, okay,
[39:26] du willst jetzt irgendwelche Konversationen mit mir haben, aber an Punkten,
[39:29] wo es einfach gerade nicht passt.
[39:30] Also dann hast du wirklich jeden Weg gesucht, irgendwie mit mir zu connecten.
[39:34] Aber auch dann, wenn ich zum Beispiel super gestresst war oder kurz vor der
[39:38] Schule, wo ich dachte so, Alter, jetzt nicht. Jetzt geht gerade nicht.
[39:44] Und ich glaube, das hat es einfach noch ein bisschen schlimmer gemacht und es
[39:48] wäre besser gewesen, hättest du vielleicht auch ein bisschen nachgedacht,
[39:51] hättest du kurz gecheckt so, okay, wir haben nicht gut gerade,
[39:54] aber ich brauche jetzt eine Konversation.
[39:56] Wann könnte man das vielleicht machen, wo es am besten noch so ging würde,
[39:59] als jetzt direkt loszugehen, so Lotta, Lotta, ich muss noch mit dir reden, sodass das...
[40:05] Das wäre, glaube ich, besser gewesen in manchen Situationen.
[40:08] Ja, man muss dazu vielleicht wissen, dass du wesentlich introvertierter bist
[40:11] als und wesentlich weniger Austausch brauchst.
[40:14] Also mit dir kann man auch wirklich im Auto sitzen und ich platz fast,
[40:18] weil ich denke so, bitte lass uns über irgendwas Cooles reden und du hörst einfach nur Musik oder so.
[40:25] Genau, also wir haben manchmal unterschiedliche Bedürfnisse und das macht es
[40:29] auch manchmal zu mir schwierig.
[40:31] Ja, für dich aber nicht so sehr.
[40:33] Nee, für Mama, glaube ich, leidet da ein bisschen mehr drunter als ich.
[40:36] Ja, wirklich, glaube ich auch. Aber du kannst dich ja gut abgrenzen und das
[40:40] ist ja auch gut. Und da hast du mir das ja auch ein bisschen beigebracht,
[40:43] dass ich das besser dosiere, was ich so brauche. Ich bin, glaube ich,
[40:46] nicht so ein People Pleaser einfach. Ja, aber das ist ja gut.
[40:49] Ich bin ja total froh darüber, ehrlich gesagt, weil ich bin schon eher ein People Pleaser.
[40:52] Und dass du in der nächsten Generation sitzt und sagst, ich bin kein People
[40:57] Pleaser, ist ja voll das Kompliment für mich, weil dann habe ich diesen Stein nicht weitergegeben.
[41:02] Weil People Pleasing ist ja auch irgendwie ein Gewicht auf dem Herzen.
[41:05] Das bedeutet ja, ich bin ständig bei den Bedürfnissen anderer Menschen.
[41:08] Ich muss ständig auf der Hut sein, ob ich irgendwen enttäusche.
[41:12] Ich liebe es, dass du das nicht auf deinem Herzen spürst. Ja, oh, Dankeschön.
[41:17] Sag mal, wenn du jetzt deine Oma und mich siehst.
[41:23] Nächste Generation, hat sich da nochmal was, also wenn du dir das so anschaust,
[41:27] ich würde schon sagen, dass Oma und ich befreundet sind.
[41:30] Die geht mir auch manchmal auf den Senkel, ich gehe ihr auch manchmal auf den
[41:32] Senkel, ich mische mich zu sehr ein, sie ist halt sie und man fällt manchmal
[41:37] in alte Rollen, ich glaube, das ist auch ganz normal.
[41:39] Aber ich würde schon sagen, dass meine Mama mittlerweile eine Freundin für mich ist.
[41:43] Wenn du das so beobachtest, wie wir miteinander sind, ist das sowas,
[41:46] wo du denkst, jo, das ist das Ziel oder denkst du, haben wir eh schon?
[41:50] Oder ist da nochmal ein Unterschied zu einer Erwachsenenbeziehung?
[41:54] Also Oma und ich sind ja beide erwachsen, du bist noch nicht erwachsen.
[41:57] Also ich glaube, natürlich gibt es Unterschiede.
[41:59] Und ich glaube, es gibt auch große Unterschiede, weil eure Beziehungen,
[42:03] würde ich jetzt als ganz anders sehen als unsere Beziehungen,
[42:05] weil eure nochmal auf, ich würde sagen, die beruht auf mehr Abstand jetzt nochmal.
[42:09] Also, ich glaube nicht, dass du jetzt zum Beispiel deiner Mutter auch so alles
[42:14] erzählen würdest. Schon viel. Schon viel? Okay.
[42:17] Also ich glaube, was bei uns auch so ein bisschen hilft in unserer Beziehung
[42:21] jetzt, ist zum Beispiel, dass du dir sehr viel Mühe auch so gibst,
[42:24] Dinge zu verstehen, die ich zum Beispiel mache. Das liegt natürlich auch daran,
[42:26] dass du einen Medienjob hast und einfach Dinge wahrscheinlich auch verstehen musst. Ja.
[42:31] Aber ich glaube, das ist in unserer Beziehung nochmal anders als jetzt zu vielen
[42:34] anderen, weil du halt wirklich viel weißt, was auch in meiner Generation los ist.
[42:39] Und ich glaube, das ist gar nicht so normal wie jetzt. Und du meinst,
[42:41] Oma hat wahrscheinlich gar nicht so viel Ahnung von den Dingen,
[42:45] die unsere Generation von deren Generation unterscheiden.
[42:48] Exakt. Ich glaube, Oma hatte ein bisschen weniger Ahnung. Ist natürlich ja auch okay.
[42:54] Woher soll sie es auch wissen? Ja, ich glaube, es kommt dir nur auch krasser
[42:57] vor, weil zwischen euch, zwischen uns sind 27 Jahre und meine Mama hat mich
[43:01] mit 30 bekommen. Das heißt, zwischen euch sind 57 Jahre.
[43:04] Das heißt, zwischen dir und Oma ist so ein Altersunterschied,
[43:07] dass dir das noch viel krasser vorkommt, was sie halt nicht weiß. Stimmt, ja, klar.
[43:11] Was für mich jetzt vielleicht gar nicht so krass erscheint oder so.
[43:14] Ich finde aber auch, dass sie sich sehr viel Mühe gibt. Sie war früher sehr
[43:17] viel weniger, heute gibt sie sich sehr viel Mühe. Liebe Grüße,
[43:20] Mama, die hört auch immer den Podcast. Das finde ich zum Beispiel auch richtig schön.
[43:23] Und das ist für mich auch Freundschaft, zu sagen, dass dieses Ich-weiß-es-besser-als-du-Gefälle,
[43:28] was ja immer zwischen einem Elternteil und einem Kind in einem gewissen Alter
[43:32] sowieso, da weiß man es auch einfach besser.
[43:35] Bei Teenies macht man es manchmal, glaube ich, auch noch zu oft,
[43:38] dass man denkt, man wüsste es besser als die Teenies, obwohl die ihre eigenen
[43:41] Erfahrungen machen müssen und man es vielleicht manchmal auch wirklich nicht besser weiß.
[43:46] Aber ich glaube, dass meine Mama was ganz Tolles macht.
[43:49] Sie ist heute als Erwachsene ganz interessiert daran, was unsere Generation
[43:53] zum Beispiel in der Kindererziehung anders macht und hört den Podcast und ist
[43:56] daran interessiert, wie wir das machen, anstatt uns zu sagen,
[43:59] mach das mal bitte anders.
[44:00] Stimmt. Ich glaube auch, dass es immer ganz anders zum Beispiel jetzt zu meinem
[44:04] kleinen Bruder ist, als vielleicht auch zu euch früher. Ja.
[44:06] Weil sie halt wirklich auch so ein bisschen vielleicht auch dazugelernt hat.
[44:10] Ja. Das ist krass. Finde ich auch sehr schön. Das ist was Gutes. Ja.
[44:14] Das heißt, ich glaube nämlich auch, dass wie freundschaftlich wird unser Verhältnis,
[44:17] hat auch damit zu tun, wie viel nehme ich teil an deiner Welt.
[44:21] Und Mama ist ja jetzt über 70 und sie nimmt noch ganz viel teil an meiner Welt.
[44:26] Die informiert sich eben über moderne Erziehung, die, wie gesagt,
[44:30] ich kann mit ihr über Elke diskutieren oder über irgendwelche Elke folgen, weil sie die kennt.
[44:34] Die guckt dann Kaulitz und Kaulitz, weil ich ihr das sage, dass das cool ist
[44:38] und so. Und die gibt sich wirklich sehr viel Mühe, meine Welt in ihre Welt zu
[44:41] holen. Und ich glaube, das ist etwas Schönes, was ich von ihr gelernt habe.
[44:44] Es tut sie tatsächlich aber auch mit mir. Also zum Beispiel hat sie sich dann
[44:47] Stranger Things angeguckt.
[44:49] Ja, da bin ich ja vom Glauben abgefallen, als sie meinte zu mir,
[44:53] ich meinte, was machst du denn gerade?
[44:54] Ich gucke Stranger Things. Ich so, was tust du? Dazu muss man wissen,
[44:58] meine Mama ist eben eine über 70-jährige Religionspädagogin und dann guckt sie
[45:02] einfach Stranger Things. Ich bin vom Glauben abgefallen.
[45:04] Ich auch. Ich übrigens auch, als Mama mir das erzählt hat. So,
[45:08] und warum? Weil sie meinte, naja, meine beiden Enkeltöchter gucken das und dann
[45:12] wollte ich mir das mal angucken und jetzt bin ich ein bisschen am Suchten.
[45:17] Das war süß. Ich fand das sehr lustig. Ich finde das sehr süß, wirklich.
[45:22] Ja. Ist es denn nochmal, kurz vor der letzten Frage, ist es ein Unterschied,
[45:27] ob man Mama oder Papa ist von jungen Mädchen? Also glaubst du,
[45:30] dass Geschlecht eine Rolle spielt in dem Ganzen?
[45:32] Also bei uns nicht wirklich. Bist ein richtiger Buddy von Papa,
[45:35] ne? Ich komme mit euch beiden ziemlich genau gleich gut klar. Ja.
[45:40] Also ich mache unterschiedliche Dinge lieber mit dem anderen.
[45:43] Also tatsächlich jetzt einen Actionfilm würde ich natürlich immer eher erst
[45:47] mal Papa fragen. Ja, weil ich unter deinen Armen irgendwo dann verkrieche.
[45:51] Außerdem. Und würde ich irgendwie jetzt über Jungs reden wollen,
[45:55] natürlich würde ich dann eher Mama fragen.
[45:57] Obwohl er dir vielleicht mehr sagen könnte, was dahinter steckt bei uns.
[46:00] Aber es wäre mir auch unangenehm. Ah ja, okay, spannend.
[46:02] Ja, cool. Hast du irgendwie noch einen Tipp am Ende, wo du so sagst,
[46:07] vielleicht auch für mich, vielleicht auch für die anderen Eltern,
[46:09] wo du sagst, wenn man eine besonders gute Beziehung zu seinen Kindern haben
[46:13] möchte, dann sollte man das auf gar keinen Fall machen und davon mehr machen.
[46:17] Ich finde, man sollte weniger versuchen, sich mit den Leuten anzufreunden.
[46:22] Also das sollte nicht so das Ziel sein, sondern das Ziel sollte wirklich sein,
[46:25] dass man die Kinder versteht.
[46:27] Weil ich glaube, wenn Eltern die Kinder verstehen, dann wird daraus halt einfach
[46:31] eine Freundschaft. Und wenn Leute als Ziel nehmen, gut, ich will mit meinen
[46:35] Kindern gut sein und wie schaffe ich das? Und dann aber das vielleicht auf ihre,
[46:40] Generation übertragen.
[46:42] Und ich glaube, das funktioniert einfach nicht.
[46:44] Meinst du, dass man dann auch das Mama- und Papa-Sein vernachlässigt?
[46:47] Dass man vielleicht wichtige Grenzen nicht setzt, einfach nur,
[46:50] weil man beliebt sein möchte oder so?
[46:52] Ja, glaube ich mich auch, weil es gehört nicht nur eben die Freundschaft dazu,
[46:56] sondern halt auch wirklich Grenzen setzen. Das ist halt auch ein wichtiger Part
[47:00] von jetzt so Eltern, klar. Ja.
[47:03] Mensch, Lottie, war schön mit dir. Ich fand es auch sehr schön.
[47:08] Ich komme mal wieder in dein Zimmer.
[47:11] Gerne, immer gerne. Dann sage ich dir, was du falsch gemacht hast und dann können
[47:14] wir chillen. Okay, super.
[47:17] Der Plan steht. Ja, also vielen Dank fürs Zuhören. Ich hoffe,
[47:20] ihr konntet auch ein bisschen was mitnehmen. Ich fand es sehr spannend.
[47:23] Aber gut, ich war jetzt auch sehr persönlich betroffen.
[47:25] Schreibt uns mal gerne in die Kommentare, wie ihr es fandet,
[47:27] was euch vielleicht noch interessiert.
[47:29] Ja, ich würde sagen, wenn ihr Fragen habt, dann schreibt uns an podcast.eltern.de,
[47:34] Alle Infos zu dieser Folge findet ihr in den Shownotes.
[47:38] Und Lotti und ich sagen Tschüss und weißt du wie der Podcast immer endet?
[47:42] Hörst ihn doch immer ganz brav.
[47:46] Alles Liebe aus Hamburg. Alles Liebe aus Hamburg.

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