# 471 – Dein Wohlfühlkörper als Mama | mit Dr. Mareike Awe

An episode of [Die Friedliche Geburt – Positive Geburtsvorbereitung mit Kristin Graf](https://invisiblenetwork.ai/podcast/1317547883), 10 Oct 2026, 1 h 06 min.

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Kaum eine Lebensphase rüttelt so sehr an der Beziehung zum eigenen Körper wie die Schwangerschaft und die erste Zeit mit Baby. Zwischen Schlafmangel, Stillen und dem Versuch, im fordernden Alltag einfach nur zu funktionieren, steht man vielleicht plötzlich vor einem Spiegelbild, das sich fremd anfühlt. Und oft melden sich genau dann alte Muster, Heißhunger, Frust oder der Druck, sich schnell wieder „in Form“ bringen zu müssen. In der neuen Podcastfolge 471 habe ich die wunderbare Ärztin und Expertin für intuitives Essen Dr. Mareike Awe zu Gast. Gemeinsam sprechen wir darüber, warum Diäten und Selbstvorwürfe uns in dieser sensiblen Phase nur noch mehr Kraft rauben und warum echter Frieden mit dem Körper tief in unserem Unterbewusstsein und im Mitgefühl mit uns selbst beginnt. Ein heilsames, entlastendes Gespräch für alle Mamas, die sich danach sehnen, ihrem Körper wieder oder zum ersten Mal voller Dankbarkeit, Weichheit und Liebe zu begegnen. Wie geht es dir aktuell mit deinem Körpergefühl nach Schwangerschaft oder Geburt? Schenkst du dir schon das Mitgefühl, das du verdienst? Schreib es mir so gerne in die Kommentare. Alles zu Dr. Mareike Awe: https://www.dr-awe.de Alles Liebe Deine Kristin (WERBUNG) KOSTENLOS starten mit Kristin: ⚡️ SCHNUPPER-KURS: 7 Tage kostenloser Kompaktkurs mit drei Audio-Übungen: https://2ly.link/228N7 📱 KOSTENLOSE APP mit Meditationen zum Testen: https://2ly.link/21Z5h TIEFER EINSTEIGEN mit der Friedlichen Geburt: 📔 BUCH: Alle Grundlagen der Methode zusammengefasst: https://die-friedliche-geburt.de/mein-angebot/buch 💻 ONLINE-KURS: Kristin begleitet dich Schritt für Schritt mit ihrer wissenschaftlich geprüften Methode: https://2ly.link/21kYZ Besuche mich auf: Instagram: https://www.instagram.com/die.friedliche.geburt/ Facebook: https://www.facebook.com/diefriedlichegeburt/ DISCLAIMER: Alle Inhalte und Informationen in dieser Podcastfolge dienen ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken und stellen keinerlei medizinische, psychologische oder gesundheitliche Beratung dar. Ich übernehme keine Gewähr dafür, dass die hier dargestellten Informationen frei von Fehlern oder Auslassungen sind. Ich biete keine medizinischen, gesundheitsbezogenen, ernährungstherapeutischen oder sonstigen Dienstleistungen zur Diagnose, Behandlung, Vorbeugung oder Heilung jeglicher Art von körperlichen, geistigen oder medizinischen Beschwerden an. Obwohl ich mich bemühe, genaue allgemeine Informationen bereitzustellen, sind die hier präsentierten Informationen kein Ersatz für irgendeine Art von professioneller Beratung, und Du solltest dich nicht ausschließlich auf diese Informationen verlassen. Lasse dich immer von Fachleuten im medizinischen und gesundheitlichen Bereich für deine speziellen Bedürfnisse und Umstände beraten, bevor Du medizinische oder gesundheitsbezogene Entscheidungen triffst. Bei Fragen zu Deiner Gesundheit wenden Dich bitte immer umgehend an eine zugelassene Ärztin oder Arzt, deine Hebamme oder einen anderen qualifizierten Gesundheitsdienstleister.

## Transcript

[0:05] Speaker 0: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Die Friedliche Geburt, dein Podcast rund um Schwangerschaft, Geburt und entspanntes Mutterglück.
[0:12] Speaker 0: Mein Name ist Christine Graf ich bin Mama von drei Kindern und ich bereite Frauen und Paare positiv auf ihre Geburten vor.
[0:19] Speaker 0: In der heutigen Podcastfolge soll es um das Thema Wohlfühlgewicht, Wohl-Fühlkörper gehen rund um die Geburt.
[0:28] Speaker 0: Also vor allem vielleicht nach der Geburt.
[0:31] Speaker 0: wenn man merkt, ach Mensch mein Körper gehört ja überhaupt noch zu mir wie kann ich mich dann wieder wohl fühlen?
[0:39] Speaker 0: Wenn man auch so merkt, ich esse eigentlich nicht so wie es mir wirklich gut tut.
[0:43] Speaker 0: Ich esse vielleicht auch Dinge die nicht gesund sind oder ich hab irgendwie auch so die Sehnsucht wieder ein bisschen Gewicht zu verlieren.
[0:51] Speaker 0: und ich habe hier eine ganz wunderbare Interviewpartnerin bei mir zu Gast.
[0:56] Speaker 0: das ist Dr.
[0:57] Speaker 0: Maryke Awe.
[0:58] Speaker 0: vielleicht kennst du sie schon?
[1:00] Speaker 0: Sie ist spezialisiert auf Ja Ein gesundes Leben kann man vielleicht so sagen und arbeitet auch viel mit mentalen Techniken, sie ist Ärztin.
[1:10] Speaker 0: Und ich hoffe dass dir diese Podcastfolge gut gefällt, dass du viele Erkenntnisse für dich mitnehmen kannst, vielleicht auf das eine oder andere ausprobieren magst.
[1:19] Speaker 0: Ja und so wünsche ich dir ganz viel Freude mit diesem Interview!
[1:26] Speaker 0: Liebe Maryke, herzlich willkommen hier im Podcast die friedliche Geburt.
[1:31] Speaker 0: Ich freue mich sehr dass wir heute über dieses spannende Thema miteinander sprechen nämlich Wohlfühlkörper, Wohlfuhrgewicht.
[1:40] Speaker 0: gerade ja rund um Schwangerschaft geburt Wochenbett, junge Mutterschaft finde ich das super herausfordernd, gerade wenn man vielleicht auch schon so eine Vergangenheit hat mit einer Essstörung oder einer Essproblematik oder dem Gefühl bin ich schlank genug.
[1:59] Speaker 0: Bin ich schön genug.
[2:00] Speaker 0: wie auch immer kann es unglaublich belastend sein in der Körper sich so ausdehnt und daneben auch wieder zurückfinden möchte in seiner Form Und du bist ja Ärztin hast dich spezialisiert auf gesunde Ernährung einmal kurz vorstellen, was du so machst und was auch dein Dein Herzensanliegen ist.
[2:22] Speaker 1: Ja vielen Dank liebe Kristine!
[2:24] Speaker 1: Und ich freue mich so sehr hier zu sein heute mit dir über dieses Thema zu sprechen weil tatsächlich alles rund um die Geburt auch so ein Herzensthema schon immer bei mir war viele, viele Frauen begleiten dürfen was das Thema Essen und Abnehmen angeht.
[2:40] Speaker 1: Und da war auch immer wieder das Thema Mama sein, das Thema Geburt, nach der Geburt Gewichtsveränderung weil immer wieder ein Riesenthema und bei vielen auch ein ganz einschneidendes Erlebnis wo sich auch nochmal die Einstellung zum Körper entweder super positiv oder auch teilweise echt negativ entwickelt hat wenn man in so einem negativen Wie man so schön in der Hypnose sagt, Reality-Loof gelandet ist.
[3:05] Speaker 1: Also in einem negativen Gedankenkreis und auch im Realitätskreis am Ende weil man natürlich ein ganz anderes Körper Erlebnis hat durch diese besondere Situation.
[3:19] Speaker 1: Aber erst mal kurz wer bin ich überhaupt?
[3:21] Speaker 1: Ich bin Dr.
[3:23] Speaker 1: Marijke Awe.
[3:25] Speaker 1: Ärztin, bin noch Bestellerautor und Podcast darin Und ich habe vor allem schon sehr früh Programme entwickelt zum Thema intuitives Essen und mentales Training.
[3:35] Speaker 1: Aber es hat auch ganz viel mit dem Unterboost sein, mit dem Körper zusammen und mit unserer inneren Gedankenwelt.
[3:42] Speaker 1: Ich bin tatsächlich selber drauf gekommen weil ich lange Jahre in meinem Gewicht gestruggelt hab.
[3:47] Speaker 1: also ich habe mal fünfzehn Kilo mehr gewogen erzählt immer wieder versucht mich runter zu hungern und spätestens am Abend kam dann der Heißhocher, das heißt eigentlich immer ich abnehmen wollte.
[3:59] Speaker 1: umso mehr habe ich zugenommen.
[4:01] Speaker 1: Und meistens schon so gegen Nachmittag bin ich dann um den Süßigkeiten in Schrank rum geschlichen und hab mich dann irgendwann voll gestopft weil ich einfach nicht geschafft hat mit meinem Körper zusammenzuarbeiten sondern immer gegen mich gekämpft habe und immer wieder mich selber sabotiert habe mit meinem Unterbewusstsein zusammengearbeitet habe.
[4:23] Speaker 1: Und als ich angefangen hab, Medizin zu studieren, habe ich mich das erst mal wirklich auch mit dem Körper, mit dem Gehirn auseinandergesetzt und dabei verstanden dass unser Körper wahnsinnig schlau ist.
[4:34] Speaker 1: Also der weiß eigentlich schon ziemlich gut was richtig ungesund für uns ist!
[4:40] Speaker 1: Das zweite ist Verhaltensänderung auf Dauer nicht im Kampf mit einem selber stehen kann, sondern aus Liebe passieren darf und aus innere Arbeit.
[4:54] Speaker 1: Und aus Arbeit von den eigenen Glaubenssätzen, von den Gedanken, Gefühlen... Ich hab für mich auch damals eine Neuroanatomie volllesen, wo man so gelernt hat wie funktionieren Gewohnheiten, wie funktioniert das hier?
[5:11] Speaker 1: Und hab mich dann angefangen, sehr intensiv auseinanderzusetzen mit Themen wie Hypnose, NLP, mentales Training.
[5:20] Speaker 1: Psychoneuroimmunologie, psychoneuroendocrinologie.
[5:24] Speaker 1: Also total coole und spannende Themen die meiner Meinung nach komplett vernachlässigt werden.
[5:30] Speaker 0: Wenn's
[5:31] Speaker 1: jetzt darum geht gesund zu sein.
[5:35] Speaker 1: Hab dann für mich selber Audios gesprochen also Audio Trainings wo ich ... quasi mir selber suggeriert habe, wieder mein Körper zu lieben.
[5:43] Speaker 1: Wieder auf meinen Hunger und Zettigungsgefühl zu hören, wieder in meinem Körper zusammenzuarbeiten.
[5:49] Speaker 1: Als ich siehe da ist hat endlich geklappt.
[5:51] Speaker 1: also ich hab mich endlich liebengelernt, habe endlich abgenommen.
[5:56] Speaker 1: und das allerwichtigste diese Fähigkeiten die ich da gelernt haben mit dem Unterwuster im mentalen Training nämlich dass wir ganz entscheidend selber unsere Realität bestimmen haben wir geholfen danach in allen anderen Lebensbereichen auch ganz neue Levels an Realitäten zu erschaffen, also sei es Finanzen.
[6:17] Speaker 1: Ich hätte damals niemals gedacht dass ich finanziell da stehen würde wo ich heute stehe.
[6:21] Speaker 1: Also ich bin jetzt Forbes Thirties Selfmade Unternehmerin und Also ganz toll durfte unfassbar vielen Frauen helfen.
[6:30] Speaker 1: Das war immer mein großes Anliegen.
[6:32] Speaker 1: Ich möchte viele Menschen gesund machen, das ist ja gerade in diesen Heilberufen auch immer ein großes Warum?
[6:37] Speaker 1: Also ich wollte immer schon menschnelles und gesund zu werden.
[6:40] Speaker 1: Aber dann bist du enttäuscht im klinischen Studienabschnitt, weil es immer nur darum ging Medikamente zu verschreiben.
[6:47] Speaker 1: Und ja, das hat mich natürlich unfassverglücklich gemacht.
[6:51] Speaker 1: Fünfzigtausend Frauen helfen mit meiner Methode, was mich total happy gemacht hat und sehen das es nicht nur bei mir funktioniert sondern auch bei anderen.
[7:00] Speaker 1: Und ja in ganz vielen Bereichen habe ich viele Themen aufgearbeitet, auch was eben familiäre Themen angeht, was ein Leben lang begleitet.
[7:12] Speaker 1: Also ich sag mal so, wenn ich zurückguck auf mein achtzehnjähriges Ich hätte ich niemals gedacht dass ich so ein buntes facettenreiches Leben erschaffen könnte.
[7:22] Speaker 0: sagen wir es so
[7:25] Speaker 1: mit allen pros und kontrast.
[7:27] Speaker 1: aber ja ist das auf jeden Fall ganz spannend und deswegen freue ich mich so sehr dass wir beide sprechen.
[7:33] Speaker 1: weil weil dieses thema einfach Also Unterbewusstsein, Hypnose und ich habe ja gleich auch die Ehre dich zu interviewen in meinem Podcast.
[7:43] Speaker 1: Da werde ich dich auch richtig ausfragen weil ich einfach schon so viel von deiner Arbeit gehört hab.
[7:51] Speaker 1: Meine Teilnehmerinnen auch immer meinten zu mir, oh Marike du musst unbedingt mal was mit der Christine machen.
[7:56] Speaker 1: Die macht so tolle Arbeit und ich freue mich sehr wenn ich dich dann gleich rückinterviewen darf.
[8:03] Speaker 0: Ja dankend hier!
[8:04] Speaker 0: Das rührt mich natürlich sehr und erd mich sehr.
[8:07] Speaker 0: Ich finde es total spannend dass Du gerade gesagt hast das Du halt im Zuge deines Medizinstudiums schon auf Hypnose gestoßen bist Was ja super selten ist.
[8:17] Speaker 0: Also mir fällt immer wieder auf die Hypnos und Hypnotherapie hat ja eine sehr gute Evidenz, dass sehr viele Ärztinnen und vor allem männliche Ärzte will ich jetzt mal so meinen.
[8:28] Speaker 0: Zumindest von dem was ich so erlebe da noch gar keinen Bezug zu haben davon auch nicht wirklich etwas gehört haben oder einfach sagen Ja das ist ja Quatsch obwohl sie gar nicht die Evidenzen kennen also obwohl sie die Studien gar nicht dazu gelesen haben oder sowas mich dann immer wahnsinnig ärgert weil ich so denke oh mann Das es so ein Wahnsinnig großes weites Feld wo wir in allen möglichen Richtungen ja noch so viel tun könnten, um wirklich eben auch wie du sagst eine Menschen zu helfen, Menschen zu unterstützen, Gesundheit zu fördern.
[9:00] Speaker 0: Vielleicht magst du da noch einen ganz kleinen Schwenk machen?
[9:03] Speaker 0: Wie kam das denn dazu dass du dich jetzt dafür plötzlich interessiert hast?
[9:07] Speaker 0: also hattest du da jemanden der dich inspiriert hat oder wie wie kam das?
[9:12] Speaker 1: Also eigentlich das fing an mit.
[9:16] Speaker 1: Ich weiß, es hat mir logisch eingeleuchtet.
[9:21] Speaker 1: Erstmal das mit diesem intuitiven Essen.
[9:23] Speaker 1: Also dass der Körper eigentlich schlau ist und eigentlich weiß was gut ist Und wir einfach durch die Werbeindustrie, durch die Diätindustrie vielleicht auch Pharma-Industrie mittlerweile gebrainwashed sind Was uns abbringt vom intuitiven gesunden Weg.
[9:44] Speaker 1: Und das Zweite ist eben wirklich diese Neuroanatomie vorlesen.
[9:50] Speaker 1: Es war für mich eigentlich ein logischer Menschenverstand, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen.
[9:55] Speaker 1: Die waren so spannend weil ich habe auf einmal gelernt, wow über neunzig Prozent der Entscheidungen treffen wir unbewusst und dann wurde daraus gar keine Konsequenz geleitet.
[10:05] Speaker 1: und ich so Hä?
[10:06] Speaker 1: Aber wenn doch über neunsich Prozent der Entscheidung unbewusst sind... Warum arbeiten wir als Ärzte nicht mit dem Utausseins zusammen und helfen Leuten, dass sie gesunde Entscheidungen treffen?
[10:16] Speaker 1: Das war noch für mich so ein Moment.
[10:19] Speaker 1: Also irgendwas ist hier ... Aber das ist halt weil ich sag's mal so die Pharmaindustrie ist halt in Milliardenmarkt Und ab dem ich war auch mega enttäuscht.
[10:29] Speaker 1: also Ich bin Ärztin und ich bin froh dass es Pharma gibt aber ich arbeite nicht mehr als Ärztinnen Weil ich einfach denke es gibt einen ganz anderen Bereich wo wir noch viel besser helfen könnten, nämlich in der Prävention.
[10:41] Speaker 1: Aber es hat alles seine Berechtigung ne?
[10:44] Speaker 1: Also das Bein wieder zusammenflicken wenn's gebrochen ist und in manchen Situationen braucht man eben die Chemotherapie.
[10:52] Speaker 1: aber ich glaube halt dass es sehr einseitig und sehr spät ansetzt.
[10:58] Speaker 1: also im Grunde hatte ich das Gefühl Vorklinische Studienabschnitt, die ersten zwei Jahre.
[11:07] Speaker 1: Mega sinnvoll!
[11:08] Speaker 1: Du lernst so funktioniert der Körper?
[11:10] Speaker 1: So funktioniert das Studieren?
[11:11] Speaker 1: So funktioniert Lernen?
[11:13] Speaker 1: So fungtsches Unterhustsein?
[11:14] Speaker 1: So functioniert Gesundheit.
[11:16] Speaker 1: und dann in der klinischen Studienabschnitte ab da haben sie mich so ein bisschen inhaltlich verloren weil dann ging es nur noch darum...so verschreibst du Medikamente Das Medikament macht das, das Medikament macht dass.
[11:29] Speaker 1: Es war immer noch irgendwie interessant, weil eine Medikamente auch interessante Wirkungsweisen haben.
[11:34] Speaker 1: Aber eigentlich Ursache lässt sich in der Regel und ich meine die meisten Krankheiten kommen durch Lifestyle.
[11:42] Speaker 1: Die meisten Krankigkeiten kommen durch Übergewicht, durch zu viel Stress, durch schlechte Gewohnheiten wie Rauchen, Alkohol usw.
[11:51] Speaker 1: Ich wollte einfach da ansetzen.
[11:52] Speaker 1: Und das war für mich dann das Lobeste überhaupt, sich mit Verhaltensumstellung auseinanderzusetzen.
[11:59] Speaker 0: Total!
[12:00] Speaker 0: Und da rennst du ja bei mir auch offene Türen ein, weil ich eben präventiv arbeite.
[12:04] Speaker 0: Da hab' ich dann manchmal das Gefühl, wie kann ich wachrücken oder wecken und sagen mach prä-ventiv was?
[12:11] Speaker 0: Weil hinterher wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist jetzt ganz klar so bei Geburt, dann muss man aufräumen!
[12:22] Speaker 0: Unangenehmer und anstrengender und stressiger als wenn wir vorher gut dafür sorgen, dass das unser unbewusstes einfach uns gut dadurch führt durch diese krasse Phase.
[12:33] Speaker 0: Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett.
[12:35] Speaker 1: Ja es ist total spannend!
[12:37] Speaker 1: Ich habe ja auch selber jetzt das Thema Familienplanung quasi in Aussicht verlobt und bin bereit mal was zu werden.
[12:45] Speaker 1: Das wäre schon spannende Fragen gestellt.
[12:49] Speaker 1: Er hatte so eine lustige Situation, weil ich... Also es geht ja bei dir welches richtig verstanden habe.
[12:54] Speaker 1: Auch ganz viel darum wie man mit Schmerz umgeht, wie man innerlich quasi eingestellt ist auf die Situation der Geburt.
[13:02] Speaker 1: und was ich zum Beispiel bei mir kenne ist dass ich mich selber immer hypnotisiere wenn ich beim Zahnarzt bin Und ich habe immer keine Lust nach dem Zahnarzt-Termin.
[13:11] Speaker 1: Ich hatte nicht so oft, dass da was an der Wurzel gemacht werden muss.
[13:14] Speaker 1: Aber einmal musste es halt gemacht werden und ich hatte keine Lust danach mit so einem gelehmten Gesicht rumzulauchen.
[13:21] Speaker 1: Ich war das ohne die Betäubung und ich hypnotise mich selber!
[13:24] Speaker 1: Es hat mega gut geklappt und ich hab keinen Schmerz, also ich hab den Schmerzen wahrgenommen aber nicht schlimm, weil ich wusste das ist irgendwie Teil jetzt vom Gesundwerden und hab das so für mich geframen.
[13:35] Speaker 1: Und dann war da jetzt auch... Ich war am Montag bei der Gynäkologin und weil ich lasse mal Jan alles einmal abchecken bevor es dann losgeht quasi und die hat quasi alles alles einmal angeschaut und hat Ultraschall gemacht und haben ja auch gesagt okay wir testen jetzt auch mal die Tubendurchgängigkeit also von den von den Eierleitern, die Durchgängigkeit ob da alles gut ist.
[14:03] Speaker 1: Sonst war alles super vom Anatomischen und das bemeinte sie so es wäre der letzte Test, den man noch machen kann.
[14:08] Speaker 1: Auf jeden Fall gerne!
[14:10] Speaker 1: Und ab der Vorher doch so dieses, da kriegt man ja so ein Aufklärungsbogen.
[14:14] Speaker 1: Das ist gelesen, es kann schmerzhaft sein wie eine Wehe oder wie Geburtsschmerzen.
[14:19] Speaker 1: Da hab ich so gedacht, spannend!
[14:20] Speaker 1: Ich glaube das hat wieder was damit zu tun, wie ich jetzt da reingehe in die Untersuchung und habe mich so einfach entspannt.
[14:27] Speaker 1: Es wird alles gut, das ist dann ganz normaler Untersuch.
[14:29] Speaker 1: Und ich hab wirklich gar nichts gemerkt, das war total entspannend Und sie waren ja so entspannt.
[14:35] Speaker 1: Ich wollte ihn jetzt vorher nicht sagen, weil wenn man das vorher googelt ... dann ist es aber ganz schlimme Schmerzen und so.
[14:42] Speaker 1: Und ich habe euch so nahe, war eigentlich alles ganz gut.
[14:45] Speaker 1: Da musste ich daran denken an dich, weil das sicherlich bei der Geburt ganz ähnlich ist wie man sich einstellt oder was einen dort erwartet richtig?
[14:55] Speaker 0: Ja, also bei mir ist es tatsächlich ... Aber das können wir dann ja in deinem Podcast noch einmal genauer antiefern.
[14:59] Speaker 1: Die
[14:59] Speaker 0: würde ich jetzt hier viel hören und die wissen das wahrscheinlich schon.
[15:02] Speaker 0: Bei mir geht es wirklich um so ein Training, dass man trainiert schnell in den hypnotischen Zustand zu kommen... Ich meine, wir haben das ja schon viele Jahre gemacht und da unglaublich viel Übung.
[15:15] Speaker 0: Und andere Menschen, die deshalb noch nicht so einfach auf Schnipp in diesen Zustand hineinkommen... Da ist es halt wichtig dass sie eine Technik haben wie sie schnell reinkommen in den Zustand um dann in diesem Zustand die Geburt zu machen.
[15:29] Speaker 0: Auch wenn man mal irritiert ist weil das CTG nicht gut ist oder so und man dann kurz rausfliegt, dass man eben wieder zurückfindet um dann eben auch gut mit den Körperempfindungen umgehen zu können.
[15:39] Speaker 0: Also das ist so ein Punkt.
[15:40] Speaker 0: und auch... Das, was du ja auch womit du ganz viel arbeitest eben das unbewusste zu beeinflussen.
[15:46] Speaker 0: Also positiv auf die Strecke zu setzen wo man es halt hin haben will so eine Hinrichtung positive Geburt.
[15:54] Speaker 0: Ich freue mich total dass die Wirksamkeit meiner Methode inzwischen von einer Studie am Universitätsklinikum Jena nachgewiesen wurde.
[16:01] Speaker 0: Wenn Du wissen möchtest wie Du Deine Schwangerschaft und dein Geburterlebnis signifikant positiv beeinflussend kannst melde Dich gern auf meiner Website für den kostenlosen und komplett und verbindlichen Schnupperzugang an.
[16:13] Speaker 0: Den Link findest du in den Show-Notes, zurück zur Folge!
[16:17] Speaker 0: Lasst uns an dieser Stelle gerne wieder zurückfinden zum Thema Gewicht weil ich so merke also alle die mich schon ein bisschen länger kennen oder einige wissen das vielleicht schon dass sich aus einer es gestörten Vergangenheit komme.
[16:33] Speaker 0: Also auch sehr lang.
[16:36] Speaker 0: Du berichtest ja, dass du als Kind damit gar keine Probleme hat, sondern viel Sport gemacht hast.
[16:41] Speaker 0: Ganz intuitiv gegessen hast und ich kam halt oder komme aus einer Vergangenheit wo ich mich gar nicht erinnern kann einen ein nicht problematisiertes Essverhalten, sondern das war schon immer so auch als Kind und mich war immer schlank aber immer problematisiert und immer schwierig.
[16:57] Speaker 0: Und für mich war es wirklich eine totale Herausforderung so zuzunehmen und dann eben auch irgendwie wieder aufs Gewicht zurückzukommen, auf das ich wollte.
[17:07] Speaker 0: Also wieder auf ein Normalgewicht zurückzufinden oder zu einem normal gewicht zurück zu finden.
[17:13] Speaker 0: Und was sich an deiner Arbeit spannend finde ist dass du ja sagst Der Körper will ja ein bestimmtes Gewicht haben und wir können diesen Körper eigentlich vertrauen.
[17:25] Speaker 0: Also das fand ich halt superansprechend, also der Gedanke... Ich muss ihn nicht manipulieren!
[17:31] Speaker 0: Also ich muss ihn in eine Diät zwingen, ich muss nicht aufhören was zu essen, ich musste nicht bestimmte Nahrungsmittel jetzt plötzlich meiden gefährlich sind sozusagen.
[17:44] Speaker 0: Ich muss keine Angst haben vor meinem Körper und auch keine Angst habe, vor Nahrungsmitteln weil mein Körper an sich eigentlich gesund sein möchte und zum Gesundsein gehört eben auch keinen Übergewicht zu haben.
[17:57] Speaker 0: Und meine große Angst war immer übergewichtig zu sein und vielleicht magst du das nochmal so ein bisschen erklären?
[18:04] Speaker 0: Weil ich glaube da war ja ein Erhaltelebnis bei dir auch in deinem Studium oder?
[18:09] Speaker 1: Total.
[18:10] Speaker 1: also Ja, das ist also erstmal ganz grundsätzlich.
[18:16] Speaker 1: Das war für mich nochmal gut zu verstehen wie du arbeitest weil bei mir ist es so dass meine Teilnehmerinnen sich jeden Tag ein Audio anhören.
[18:26] Speaker 1: Also das ist immer so was ich empfehle und dabei jetzt auch darum in diesem Zustand, deswegen heißt die App auch Awe-App in den Zustand von Awe also Awe von wunderschtaunen Beobachten Liebe reinzukommen wo das Nervensystem entspannt ist wie im parasympathischen Modus sind.
[18:44] Speaker 1: In der Lage sind unsere Ängste liebevoll denen zu begegnen unseren Gelüsten zu begegneten und damit umzugehen auf eine liebevolle und positive Art, also eigentlich der Zustand wo Verhaltensänderungen erst möglich wird.
[19:01] Speaker 1: Weil wir uns nicht mehr damit identifizieren, oh ich habe jetzt Bock diese Schokoladentafel zu essen um zwanzig Uhr und man muss das jetzt auf jeden Fall machen oder ich fühle mich jetzt total schlecht weil... Ich habe zu viel Essen oder was auch immer, dass man sich damit nicht mehr identifiziert sondern die liebevollen Selbstbegleitung reingehen kann wo du sagst, dass das Thema Essen für dich immer belastet war.
[19:27] Speaker 1: Glaube ich, dass es gerade in dieser Situation extrem hilfreich ist und es eigentlich für jeden und jede hilfreich... mit dem eigenen inneren Kind zu sprechen.
[19:37] Speaker 1: Also ich weiß nicht, inwiefern du mit dem inneren kind zusammenarbeitest.
[19:43] Speaker 1: Aber sehr gut!
[19:45] Speaker 1: Das innere Kind hat eben ganz viel aufgesaugt im Laufe des Erwachsenwerdens und ist eigentlich wie unsere fast schon die Festplatte, die unser Verhalten bestimmt.
[19:56] Speaker 1: Und es hat gar keinen Sinn dagegen zu arbeiten also mit Disziplin zum Beispiel versuchen abzunehmen meistens zum Scheitern verurteilt, weil das innere Kind denkt sich so eh ich habe aber Lust auf diese Schokolade oder eh ich hab aber Angst zuzunehmen und da ist es dann so dass wir das ganz liebevoll abholen dürfen.
[20:17] Speaker 1: Und der Spannende ist man denkt ja immer so.
[20:20] Speaker 1: deswegen ein sehr großes Missverständnis.
[20:21] Speaker 1: viele denken ja intuitiv Essen heißt Ich will den ganzen Tag nur noch Schokoladessen oder ich will den Ganzen tag nur noch ungesund essen.
[20:29] Speaker 1: in Wahrheit will dein inneres Kind gesund sein, glücklich sein und zufrieden sein.
[20:39] Speaker 1: Und die Frage ist aber wie schaffst du das?
[20:43] Speaker 1: Nicht indem du Sachen verbietest ich weiß nicht wenn man ein kleines Kind... Du bist ja Mama!
[20:47] Speaker 1: Wenn man einen kleinen Kind ein Eis verbietet dann willst du es umso mehr.
[20:52] Speaker 1: Wenn das kleine Kind weiß es darf das Eis essen aber es darf darauf achten tut mir das wirklich gerade gut Hören die teilweise nach dem halben Eis auf.
[21:05] Speaker 1: Ich konnte das zum Beispiel gar nicht glauben, als ich Kind war, weil für mich ... Deswegen ist es lustig, dass sie sich ein normales Ess verhalten.
[21:12] Speaker 1: Wenn ich im Nachhinein daraus schaue, hat mich die Gynäkologin auch noch mal am Montag gefragt, wie war das denn?
[21:17] Speaker 1: Sie haben ja Leistungssport oder war das als Kind im Leistungssport gemacht?
[21:22] Speaker 1: Wie war das Essverhalten?
[21:23] Speaker 1: Konnten sie da überhaupt eine normale Periode von Anfang an entwickeln und so?
[21:27] Speaker 1: Und ich habe darüber nachgekrass, aber bei mir war viel verdeckt!
[21:31] Speaker 1: durch Leistungssport.
[21:32] Speaker 1: Ich habe Leistungsströmungen gemacht, aber ich hab gegessen Süßigkeiten wie ein Scheunendrescher und war deswegen schlank.
[21:38] Speaker 1: Und erst als ich dann auch gehört habe, dass es so gesund ist, weil mein Essverhalten nicht... Weil das ist gar nicht gut für Frauen Leistungsport zu machen!
[21:46] Speaker 1: Das meinte sie dann, ach ja, Leistungsport ist eigentlich gar nicht so gut, wenn man eine gesunde Periode entwickelt.
[21:51] Speaker 1: Also brauchen Sie sich keine Sorge, ist alles gut?
[21:53] Speaker 1: Aber vielleicht ist es doch nicht ganz normal gewesen, ihr Essverhalten.
[21:57] Speaker 1: Vielleicht war das schon sehr diszipliniert im Sinne von ... extremer Ausgleich durch viel Sport, ne?
[22:03] Speaker 1: Also ich habe da sieben, acht Mal die Woche Sport gemacht.
[22:06] Speaker 1: Teilweise dann zwei Stunden im Eis kalt und in den Freibad geschwommen.
[22:10] Speaker 1: als Kind... was glaube ich jetzt nicht unbedingt das Beste ist um seine normale Weiblichkeit zu entfalten wenn ich jetzt so das nochmal reflektiere.
[22:20] Speaker 1: Deswegen ist das auch etwas, was ich nochmal neu lernen darf und wo ich auch auf einer Reise bin.
[22:24] Speaker 1: Da noch mal auch mein inneres Kind abzuholen, dass vielleicht noch in diesem eiskalten Pool die Baden zieht.
[22:30] Speaker 1: Und ja genau oder auch mir die Erlaubnis zu geben... nicht noch intuitiver, noch achtsamer mit mir zu sein und mehr auf Zeit zu nehmen für Dinge.
[22:46] Speaker 1: Und nicht immer so auf Leistung getrimmt zu leben.
[22:50] Speaker 1: Also das sind alles Sachen wo ich auch in einem Prozess bin, wo wir alle in dem Prozess sind aber zum Thema das innere Kind abzuholen und mit ihr gemeinsam den Weg zu finden.
[23:01] Speaker 1: Ich war als Kind nämlich weil ich habe immer wenn ich ein Eis angefangen hab dass sofort aufgeessen war klar Also Eis, klar.
[23:09] Speaker 0: Aufessen!
[23:11] Speaker 1: Und dann hatten wir eine Freundin zu Besuch.
[23:13] Speaker 1: die hat gesagt ich will gar kein Eis und sie hat ehrlich gesagt das war das krasseste.
[23:19] Speaker 1: Die hat aufgehört nach dem halben Eis, die meinte ja der genug.
[23:23] Speaker 1: Wie ist die Kindlade runtergefallen?
[23:24] Speaker 1: Weil ich das nicht glauben konnte dass man genug haben kann von einem Eis.
[23:28] Speaker 1: Mir war es so immer als Kind Kalorien Rein damit, so süß rein.
[23:33] Speaker 1: Süß dich ja in Belohnung.
[23:36] Speaker 1: Also voll drauf programmiert, dass Essen eine Belohnungen ist, das Essen überlebenswichtig ist viel zu essen schnell zu essen und möglichst kalorienreich zu essen also möglichst Schokolade und ich habe als Kind auch immer einen Schokomund gehabt.
[23:52] Speaker 1: Ich glaube schon, dass ich viel emotional gegessen hab als Kind dieses Überlebensding mit Essen verknüpft hatte, was eben dafür sorgen kann dass man dann umso mehr ist wenn es dann endlich verfügbar ist.
[24:09] Speaker 1: Und da gibt's ja auch viele Studien zu Starvation Experimente wo Leute zu wenig die Gäste haben und dann Ewigkeiten gebraucht haben um wieder in die Ruhe zu kommen und nicht mehr das Essen in sich reinzustopfen.
[24:25] Speaker 1: ist eben das Unterbewusstsein auch wieder der Schlüssel und die Kommunikation mit dem inneren Kind.
[24:30] Speaker 1: Und es ist manchmal schwierig, dass alleine über Hypnose, allein über einen entspannten Zustand zu schaffen, sondern was ich immer empfehle ist wirklich sich ein Symbol zu schnappen, das für's eigene innere Kind steht so doof das klingen, so ein Teddybären oder irgendwie so eine Puppe und die auf den Schuss zu setzen und einfach mal mit der zu reden Und zu fragen, hey!
[24:55] Speaker 1: Also erst mal einen Abend nehmen.
[24:57] Speaker 1: Schön dass es dich gibt auch ruhig die Augen zu schließen sich vorstellen das ist man jetzt selber als Kind und so zu fragen Hey du bist ja ja durch ganz schön viel Mist durchgegangen in deiner Kindheit.
[25:09] Speaker 1: Du hast viel vielleicht verwirrende Botschaften rund ums Essen empfangen.
[25:16] Speaker 1: ich weiß nicht ob du da so offen drüber sprechen magst was bei dir los war in der kindheit.
[25:20] Speaker 0: Ich weiß nicht, wer das hören will.
[25:26] Speaker 1: Hast du
[25:29] Speaker 0: eine konkrete Frage dazu?
[25:31] Speaker 0: Ja.
[25:31] Speaker 1: Magst du da näher drauf eingehen, dass so Herausforderungen?
[25:34] Speaker 1: oder wo du sagst ... Oder woran merkst du heute, dass das Thema Essen noch nicht ganz da ist, wo du es dir wünscht?
[25:41] Speaker 0: Heute ist es so!
[25:42] Speaker 0: Heute ist auch da ruhig.
[25:43] Speaker 0: Mir wünschte aber... Aber es ist nicht so lange so.
[25:46] Speaker 0: Also das ist tatsächlich erst in den letzten Jahren entstanden und mir ist letztens aufgefallen witzigerweise auch bei Eis weil Eis ist mein totales Suchding sozusagen.
[25:57] Speaker 0: Es gibt nichts Geileres als Eis.
[25:59] Speaker 0: so ungefähr, wo ich auch dann nach einem halben Eis gegessen habe und es zurück ins Tiefkühlfach gelegt hab' und das mache ich schon eine Weile so dass da manchmal halbe Eises rumliegen.
[26:13] Speaker 0: Und dann ist mir es aber aufgefallen.
[26:14] Speaker 0: Ah, das ist total neu!
[26:16] Speaker 0: Das hätte ich früher gar nicht gemacht.
[26:18] Speaker 0: Da war nämlich letzter Schultag vor den Sommerferien von meinen Kindern und wir machen immer Zeugnis-Eis.
[26:23] Speaker 0: Und das ist immer so eine Eis-Riesengeschichte.
[26:25] Speaker 0: Das heißt jeder kriegt da einen fetten Eisbecher und wir gucken uns diese Zeugnisse an und reden darüber und so als ganze Familie.
[26:34] Speaker 0: Ich hatte halt gerade erst gefrühstückt, ich hatte überhaupt keinen Appetit gar nicht und ich habe mir einen Wasser bestellt.
[26:39] Speaker 0: Und hab noch so gesagt ja ich will ein Löffel weil dann kann ich ja überall was probieren oder so.
[26:44] Speaker 0: Aber ich hatte noch nicht mal Bock irgendwas zu probieren weil ich so richtig merkte so mein Magen ist zu... Ich bin richtig gesund.
[26:52] Speaker 0: Also das erste Mal in meinem Leben seit ein paar Jahren und jetzt ist mir also krass aufgefallen an diesem Beispiel, ich bin gesund so, ich habe das nicht mehr.
[27:01] Speaker 0: So, ich hätte dann gerne am Nachmittag noch einen Eis essen können, da hab' ich keins gefunden.
[27:06] Speaker 0: Auch okay war auch nicht schlimm!
[27:07] Speaker 0: Also so dass ich das Gefühl habe, nee es ist jetzt gut aber genau deine Ursprungsfrage war ja was war der Grund?
[27:13] Speaker 0: Und das war halt bei mir so ein starkes Gefühl...also es stimmte nicht.
[27:20] Speaker 0: Aber ein Gefühl, ich gehöre nicht zur Familie und ich bin nicht geliebt.
[27:25] Speaker 0: Und ich habe mich verglichen mit meinen beiden Brüdern.
[27:27] Speaker 0: Ich bin in der Mitte ein mittleres Kind.
[27:30] Speaker 0: Ich erinnere mich an total krasses Sehen, dass sich so unsere Beine verglichenen haben im Auto, so nebeneinander.
[27:35] Speaker 0: Und so dachte ich muss genau in der Mitte sein!
[27:38] Speaker 0: Weil das was ich als Kind von mir sehen konnte... Was ich war waren ja meine Beine weil mehr konnte ich ja nicht sehen und ich hab noch diesen Blick im Kopf dieses Bild und dass ich so gemerkt habe, ich bin genau dazwischen.
[27:52] Speaker 0: Also ich bin tatsächlich dicker als mehr Beinen als mein kleiner Bruder weniger als mein großer.
[27:58] Speaker 0: also es war alles perfekt aber es war die einzige Erklärung.
[28:01] Speaker 0: Für mich gab's halt nur die Erklärungen mit meinen Beinen muss was nicht stimmen weil deswegen bin ich irgendwie anders oder nicht geliebt im Gegensatz zu meinen Brüdern.
[28:11] Speaker 0: Und das hat sich halt so eingeprägt, dass ich eben immer dachte dünner sein, als ich eigentlich bin und habe ein komisches Essverhalten gehabt.
[28:23] Speaker 0: Also immer den Drang ganz viel Süßes zu essen, ich glaube aus so Belohnungssachen und klar das macht dann einen Gefühl von Geliebtsein.
[28:33] Speaker 0: aber wie falsch verdratet die Belohnungen oder der Trost ist das Süße und nicht das was man eigentlich braucht.
[28:42] Speaker 0: Also du meintest ja auch, dass innere Kind abholen und ich kann mir vorstellen diese Liebe die wir als Erwachsenen unseren inneren Kindern schenken können.
[28:50] Speaker 0: Die ist halt sehr viel nahehafter als Eis oder Schokolade?
[28:54] Speaker 1: Absolut!
[28:54] Speaker 1: Und das ist ja auch dann... Das ist ja das Interessante weil wenn wir nicht mehr quasi die Liebe befriedigen durch Eis, Schokoladen manche dann als Erwachsene greifen zum Aperol oder zur Zigarette oder was auch immer, dass man sich wieder fühlt.
[29:12] Speaker 1: Es geht darum, sich wieder zu fühlen und das sich selber zu geben ohne Essen, ohne Drogen sag ich mal sorgt dafür, dass wir anfangen ein Leben zu führen, dass einem selber und dem eigenen inneren Kind gerecht wird.
[29:31] Speaker 1: weil man fragt sich dann nämlich was brauche ich eigentlich wirklich?
[29:34] Speaker 1: also warum will ich jetzt eigentlich zur Schokolade greifen?
[29:39] Speaker 1: Das ist ja interessant, weil unser Nervensystem... Wir haben auch teilweise traumatische Erfahrungen, die wir in der Kindheit machen.
[29:46] Speaker 1: Wenn wir angeschrien werden oder wenn wir wirklich verstoßen werden und keine Zeit hat.
[29:55] Speaker 1: Der Vater ist so auf der Arbeit eingebunden.
[29:57] Speaker 1: Man muss halt gerade sitzen oder man muss halt still sein, dass man dann das Nervenystem entweder mit Fight, Flight oder Freeze reagiert und wir so eine sympathische Reaktion haben.
[30:11] Speaker 1: Also dass quasi die Hypothalamusipophysium neben den Rindenaxe aktiviert wird und Adrenalin, Cortisol alles mögliche die Werte hoch und wir eigentlich wie in so einem Angstzustand noch sind und das teilweise sogar eingespeichert wird bis ins Erwachsenenalter Und wir das immer wieder kompensieren.
[30:32] Speaker 1: Wenn man dann aufhört, das zu kompensen mit Essen und sich diesen Schutzmantel anzufuttern quasi, darf man lernen ... Da ist die Diagnose auch wichtig.
[30:44] Speaker 1: Ich mach ganz viel auch, dass man es eigentlich abholt in der Vergangenheit in diesen Situationen, wo das passiert ist oder quasi der kleinen Monster geriert, hey ich bin jetzt da!
[30:57] Speaker 1: Es ist gut, pass auf dich auf Und ich werde auch aufpassen, dass das nicht normal passiert.
[31:03] Speaker 1: Geliebt du bist genug, du bist sicher und die dann quasi mit sich mitten nimmt... ...und nachreifen lässt diesen Anteil des Nervensystems der da noch drin steckt.
[31:14] Speaker 1: Der immer denkt mein Chef ist wie mein böser Vater oder keine Ahnung also was einem dann das Gehirn vorspielt?
[31:23] Speaker 1: Oder mein Partner ist wie meinen Vater oder was auch immer.
[31:26] Speaker 1: Das sind ja viele Dinge die hoch kommen oder die man auch unbewusst teilweise dann fährt.
[31:32] Speaker 1: Und ich glaube, dass eigentlich das Essverhalten eines der schönsten Tools ist wenn man mal die größte Gelassenheit hat für persönliche Entwicklung weil so wie man eine Sache macht, macht man ja alles.
[31:45] Speaker 1: und wenn man dieses Essverhaltens für sich anfängt aufzuarbeiten, fängt man auch gleichzeitig an die Kindheit aufzuarbeiten und Dinge aufzuarbeitet, die vielleicht noch suboptimal sind.
[31:58] Speaker 0: Und
[31:59] Speaker 1: ja, das ist essverhalten.
[32:00] Speaker 1: Es geht bei mir ganz viel ums Thema abnehmen, weil es immer ein Thema ist was viele Frauen belastet aber es geht auch um Gesundheit.
[32:06] Speaker 1: Ich habe ganz viele Frauen die sagen ich hab die Medikamente absetzen können.
[32:11] Speaker 1: Ich kann auf einmal wieder laufen ohne Schmerzen.
[32:16] Speaker 1: Ich hab das Gefühl dass ich zehn Jahre jünger bin und teilweise Frauen bis zu achtzig Kilo abnehmen, was ja ein ganz neues Leben ist.
[32:27] Speaker 1: Sie haben sich dann mehr als halbiert.
[32:30] Speaker 1: Da muss man die auch erst mal abholen und sagen hey wie ist dein Leben als dieses neue ich?
[32:35] Speaker 1: Dann arbeiten noch ganz viel im Selbstbild mit dieser neuen Version, die du dann bist weil Du wirst anders wahrgenommen werden, dich selber anders wahrnehmen Anders im Berufsleben stehen.
[32:48] Speaker 1: Du wirst dich mit vielen Dingen auch nicht mehr zufrieden geben, weil du das emotional gar nicht mehr aushälst wenn du nicht mehr diesen Schutzpanzer hast.
[32:55] Speaker 1: und da ist eben auch die Begleitung ganz wichtig.
[32:59] Speaker 0: Ja ja Was ich halt schwierig fand in der Zeit wo ich noch nicht so entspannt war mit dem Essen wie heute War sowieso ein Fuß in die Tür zu kriegen.
[33:10] Speaker 0: Und ich weiß zum Beispiel man ein Baby hat und Man ist halt mega Ja angespannt gestresst man hat wenig geschlafen.
[33:19] Speaker 0: das gehört ja wirklich in die erste zeit so der zone.
[33:21] Speaker 0: dass man diesen krassen schlafmangel hat und dass man irgendwie versucht Ja noch zu überleben habe ich auch immer nur mit dem versorgen beschäftigt und hat eigentlich gar nicht mehr diese diese zeit für sich selbst.
[33:35] Speaker 0: wenn man dann So eine angewohnheit hatte oder vielleicht auch sogar eine Problematik damit hatte, dann ist es natürlich leichter auf ungesundes Essen zurück zu greifen.
[33:46] Speaker 0: Einfach auch weil das schnell schnell gehen muss man vielleicht schlechter für sich auch sorgen kann oder länger vergessen hat auch zu essen.
[33:54] Speaker 0: Man vergisst ja auch aufs Klo zu gehen.
[33:56] Speaker 0: und so, weil man einfach seine eigenen Bedürfnisse gar nicht möchte, weil ich die spürt aus diesem großen To-do riesigen Dingen was das Baby halt ist, was es von einem abverlangt... Ich fand's Oder finde es auch im Nachhinein so schwierig, wenn man in diesen Drang kommt.
[34:12] Speaker 0: Ich brauche jetzt was, jetzt sofort am besten Schokolade-Eischips, was auch immer etwas Ungesundes überhaupt den Fuß in die Tür zu kriegen weil ich das Gefühl habe ist ja wie eine Automatisierung.
[34:24] Speaker 0: Es ist ein automatischer Weg und man kommt gar nicht dazwischen also quasi nicht den Fuß in die Tür für diese kleine Pause, um zu sagen okay was brauche ich eigentlich jetzt gerade wirklich?
[34:36] Speaker 0: Ich trinke jetzt erstmal ein Glas Wasser und ich kümmere mich jetzt erst mal um mein inneres Kind.
[34:39] Speaker 0: Und dann rufe ich jemanden an, ich brauch was zu essen, jemand soll mir was besorgen oder so etwas gesundes... Also das ist ja so viel Leistung!
[34:53] Speaker 0: Ich habe das Baby, das Neugeborene auf einem Arm und macht mir eine leckere Gemüsesuppe.
[34:58] Speaker 0: Ich kümmele das Gemüse mit einer Hand.
[35:01] Speaker 0: Also es gibt ja Möglichkeiten, dass man zum Beispiel vorgekocht hat oder man lässt auch Freunde sich helfen.
[35:09] Speaker 0: Das ist ja eh immer was wo ich sage ob bitte bitte bitte nehmt Hilfe in Anspruch.
[35:13] Speaker 0: Es ist gar nicht möglich sich gut um sich und das Kind zu kümmern ohne dass man Hilfe von außen hatte.
[35:17] Speaker 0: Man kann die Tiefkühltruhe voll packen mit gesunden Lebensmitteln, die man dann nur noch aufwärmen muss oder so und selbst das ist dann oft zu viel.
[35:28] Speaker 0: Wie krieg ich irgendwie diesen Moment geschaffen, wo ich überhaupt in den Kopf komme und nicht schon zu irgendwas gegriffen habe?
[35:37] Speaker 1: Ja also es ist ein bisschen wie du sagst.
[35:40] Speaker 1: In dem moment ist das Kind schon eigentlich in den Brunnen
[35:43] Speaker 0: gefallen.
[35:45] Speaker 1: Also ich glaube ich hätte alle diesen überwässigen Drang jetzt was zu essen und zwar nicht den Salat.
[35:52] Speaker 1: Wo man keine Lust hat sich etwas zu kochen.
[35:55] Speaker 1: Das ist eigentlich der Punkt, wo man sagen darf, okay da hätte vielleicht die Vorarbeit stattfinden dürfen und die kann jederzeit noch stattfinden.
[36:03] Speaker 1: Das ist das Gute!
[36:06] Speaker 1: Also ich habe noch keine Kinder, ich bin schon Kinder.
[36:08] Speaker 1: aber ich stelle vor dass es so ist, dass es auch Momente gibt in denen grad nicht alles akut ist, wo das Baby gerade vielleicht nicht schreit, weil man vielleicht mal das Baby schläft.
[36:20] Speaker 0: Es gibt auch sehr herausfordernde Babys, die einem wirklich kaum Zeit lassen.
[36:25] Speaker 0: Also wenn das Baby schläft, schlägt man dann selber und dann ist man schon wieder am ... Genau, im Rödeln.
[36:31] Speaker 0: Aber ich meine eben genau dafür gibt es ja auch dann Möglichkeiten die man sich hierfür von außen ist.
[36:36] Speaker 0: deswegen habe ich das so betonen weil dieses wenn du dann mal bist Marike wirst du das merken wirst an mich denken und an dieses Interview und denke Gott stimmt!
[36:45] Speaker 1: Wobei nicht aber eine Notfall-Situation.
[36:49] Speaker 1: also erst mal in das Präventiv, also im Medialfall sagen wir so.
[36:52] Speaker 1: Dann ist es wie du sagst klar Essen vorbereiten aber auch Mindset vorbereiten.
[36:57] Speaker 1: Du sprichst mit deinem inneren Kind, überlegst dir welche Mama will ich sein?
[37:01] Speaker 1: Du arbeitest eigentlich alles was ich im Awesome Body-Programm mache.
[37:04] Speaker 1: Mit deinem Selbstbild arbeiten.
[37:06] Speaker 1: Wer will dich sein?
[37:06] Speaker 1: Wer bin ich wenn ich mit meinem Körper im Einschrank bin?
[37:09] Speaker 1: Was für eine Mama bin ich dann?
[37:11] Speaker 1: Wie gehe ich damit um?
[37:12] Speaker 1: Welche Energie habe ich und sich jeden Tag damit verbinden?
[37:15] Speaker 1: Und ich weiß das Zeit immer knapp ist.
[37:17] Speaker 1: darum bei mir... Das ist der Zugriff zu meiner App.
[37:22] Speaker 1: Da ist ganz viel auf, was man so einbaut ohne dass es Zeit kostet.
[37:25] Speaker 1: also zum Beispiel Aktiv-Audios, die man sich anhören kann während man den Kinderwagen rumschiebt.
[37:31] Speaker 1: Oder Wakeup-Audio ist direkt nach dem Aus, den Sleep-Audius beim Einschlafen.
[37:36] Speaker 1: Die haben auch Helfen einzuschlaffen.
[37:38] Speaker 1: Scheinbar braucht man das nicht mehr, wenn man eh so müde ist... ...aber mit jemandem halt
[37:43] Speaker 0: alle Varianten
[37:45] Speaker 1: zu schlafen hören kann und dann halt zwischendurch so eine Spannungs-Audiose oder Audios,
[37:52] Speaker 0: Also das ist zum Beispiel jetzt wirklich im Wochenbett.
[37:54] Speaker 0: die meisten Mütter stillen ja nicht alle, aber doch sehr viele.
[37:59] Speaker 0: Und beim Stillen ist ja eigentlich immer so eine Art wie eine Pause wo man was für sich tun kann.
[38:06] Speaker 0: Da könnte man zum Beispiel das gut hören und gleichzeitig sein Baby vielleicht noch anschauen verliebt.
[38:12] Speaker 1: Super!
[38:12] Speaker 1: Ja, und das ist ja schön da ist wahrscheinlich das Unterwusstsein sogar geöffnet weil man entspannt ist und stelle ich mir als magischer Moment vor, eigentlich super beim stillen Audio.
[38:22] Speaker 1: Also das wäre auch nochmal... vielleicht muss ich ans extra beim Stillen für diese Situation.
[38:25] Speaker 1: aber also worum es in den Audios geht ist man trainiert das Selbstbild Man wird zu dieser Frau, man wird zu diesen Menschen, man trainieren Lust auf gesunde Lebensmittel also dass wirklich das Unterbewusstsein wieder versteht.
[38:39] Speaker 1: Das ist gut für mich!
[38:40] Speaker 1: Ist gut für mein Körper Und ich habe mehr Lust unverarbeitetes Essen, als auf das stark verarbeitete Essen.
[38:48] Speaker 1: Und es bericht mir ein Teilnehmer wirklich einheitlich, dass was du jetzt auch sagst ich habe gar keine Lust mehr auf das Eis Ich brauche das gar nicht mehr!
[38:54] Speaker 1: Ich freue mich total mein Salat zu zubereiten!
[38:57] Speaker 1: Ich liebe das mein Gemüse zu kochen und von innen ohne mich zu zwingen.
[39:01] Speaker 1: Und dann aber für die akut Situation und dafür.
[39:04] Speaker 1: deswegen ist es auch relativ weit oben bei meinen Audios diese Akut-Audius also dass du wirklich in dieser Situation Entweder akut Übungen machst, die dich wirklich dein Nährungssystem direkt beruhigen.
[39:17] Speaker 1: Die direkt helfen durch diesen Trigger.
[39:19] Speaker 1: Das ist wie eine Welle.
[39:20] Speaker 1: Diese Gelüste sind ja wie eine welle.
[39:22] Speaker 1: Eigentlich muss man die Welle abwarten und sie geht wieder.
[39:25] Speaker 1: Aber genau diese Welle durchhelfen die Audios dir, dass du da wirklich jemand hast der nicht quasi mich in dem Fall, der nicht dadurch begleitet durch den Moment und bei dir ist und dir hilft da wieder Ruhe zu finden ohne sich mit Essen voll zu stopfen, weil es wird ja nicht besser wenn man dann ist.
[39:42] Speaker 1: Das ist ja wie ein Teufelskreis!
[39:43] Speaker 1: Wenn man dann einmal angefangen hat, dann wird's immer mehr, das ist ja so eine Dopaminreaktion im Gehirn und man wird dann wie Ferngesteuert,
[39:51] Speaker 1: d.h.,
[39:51] Speaker 1: die häufiger man ausbricht umso freier wird man.
[39:54] Speaker 1: Und dann aber auch akut mit dem inneren Kind zusammenarbeiten machen wir in den Audis also wirklich einfach Kopfhörer auf Audius anhören und das Akute quasi auch lösen.
[40:04] Speaker 1: Genau, also das sind so Punkte wo ich sagen würde.
[40:07] Speaker 1: Das ist die Rundumunterstützung um das zu mildern und auch mehr und mehr Freiheit davon zu bekommen weil das Ziel ist gar nicht dass es groß ums Abnehmen geht sondern dass es eigentlich Nebensache ist ganz
[40:19] Speaker 0: genau ja
[40:21] Speaker 1: dass man gar nicht darüber nachdenkt wenn man isst einfach die Frau die mit dem einen Körper im Einklang.
[40:27] Speaker 0: Ja, und das ist wahrscheinlich so der große Knackpunkt.
[40:31] Speaker 0: Ich kann ja mal kurz erzählen weil ich glaube es kann vielleicht für die ein oder andere die Zuhörd spannend sein warum das bei mir gekippt ist.
[40:38] Speaker 0: also Es haben auch ein paar mitbekommen.
[40:40] Speaker 0: wir haben auch darüber geredet dass sich sofort drei jahren etwa eine riesige lebenskrise hatte.
[40:46] Speaker 0: Also es war eine Trennung.
[40:48] Speaker 0: Und das ging mir so schlecht wie noch nie zuvor in meinem Leben, was echt etwas heißen soll muss ich sagen.
[40:55] Speaker 0: aber offensichtlich ging's mir so schlechter als noch nicht zuvor.
[40:57] Speaker 0: Ich konnte nämlich nichts mehr essen und das war total verrückt weil ich ja vorher immer mit Essen kompensiert habe.
[41:05] Speaker 0: also alle... Schicksalsschläge, die ich hatte.
[41:07] Speaker 0: Alle schwierigen Zeiten und so habe ich kompensiert mit
[41:10] Speaker 0: Essen.".
[41:11] Speaker 0: Und in dem Moment ging das nicht mehr.
[41:13] Speaker 0: Mir war so übel.
[41:14] Speaker 0: Ich hab nichts mehr runterbekommen.
[41:15] Speaker 0: Das hat mich auch total... Hat mir an sich total Angst gemacht weil ich das halt nicht kannte von mir.
[41:21] Speaker 0: Ich dachte oh Gott wie schlecht geht es dir denn?
[41:23] Speaker 0: Dass du nicht mehr essen kannst!
[41:25] Speaker 0: Du müsstest jetzt eigentlich Essanfälle haben.
[41:26] Speaker 0: was los ungefähr?
[41:28] Speaker 0: und darüber bin ich dazu gekommen meine anderen Tools anzuwenden, weil ich hatte ja plötzlich die Zeit.
[41:34] Speaker 0: Ich hatte nicht den S-Tragen und habe das alles zugematscht sozusagen mit Süßigkeiten
[41:39] Speaker 0: usw.,
[41:39] Speaker 0: sondern ich hatte plötzlich diese Pause, die ich mir immer so gewünscht hatte... und musste dann diese Tools benutzen.
[41:47] Speaker 0: Und ich habe tatsächlich auch, das ist super spannend, Marike, dass du es erzählst weil ich habe super viel dieser innere Kindarbeit gemacht also dieses innere kind was sich verlassen gefühlt hat und ungeliebt hab ich ja vorhin auch schon erzählt von mir Das war natürlich durch die Trennungssituationen nochmal total akut.
[42:05] Speaker 0: Dieses Kind habe ich halt dann wirklich abgeholt aus der Ursprungssituation und immer wieder zu mir genommen.
[42:12] Speaker 0: Und ich merke so im Nachhinein, dass diese Trennung für mich total wichtig war um zu heilen.
[42:18] Speaker 0: Also um in der Tiefe zu heilen weil ich eben nicht mehr diese Scheinheilung machen konnte.
[42:28] Speaker 0: Du hattest ja auch gesagt, wie eine Droge dieses Essen was man nutzt aus emotionalen Gründen.
[42:33] Speaker 0: Es ist eben keine wirkliche Heilung, keine wirklich Pflege, kein wirkliches Zuwendung sondern eben dieser Schein.
[42:42] Speaker 0: und den konnte ich eben ablegen.
[42:44] Speaker 0: Und ich würde mir natürlich total wünschen für alle die gerade eben auch damit struggling dass sie ohne so einen schlimmen Schicksalsschlag das irgendwie schaffen Für sich selbst da zu sein Und sich selbst zu begleiten durch eine schwere Zeit und eben das Essen dafür nicht zum missbrauchen.
[43:04] Speaker 0: Was mir heute hilft, ist ein total schlichter Satz.
[43:08] Speaker 0: Das ist total interessant dass der hilft weil manchmal habe ich ja immer noch dann denke ich so ah!
[43:13] Speaker 0: Ich will jetzt keine Ahnung ne?
[43:15] Speaker 0: So irgendwas Dass ich mich dann eben frag hab' ich Hunger und dann merke ich hab keinen Hunger.
[43:23] Speaker 0: wenn Hunger nicht das Problem ist, dann ist Essen nicht die Lösung.
[43:26] Speaker 0: Es ist ja so ein total simpler Satz also wie so einen Mantra für mich geworden weil um danach zu denken okay was will ich denn dann?
[43:33] Speaker 0: Um dann zu merken ich bin total müde und dann zu merk ich habe total Durst meistens bin ich erschöpft und müde ehrlich gesagt oder gestresst oder was auch immer wo ich merke ok mein Körper will eigentlich schlafen und erholt sich quasi der Süße um sich hoch zu puschen um halt weiter funktionieren zu können.
[43:51] Speaker 0: Das ist auch ein wichtiger Punkt.
[43:53] Speaker 1: Super, ja!
[43:54] Speaker 1: Also es ist ein super Satz und ich sage mal, habe ich Hunger oder will ich mich gerade nur an das fühlen?
[43:59] Speaker 1: Das hilft auch, ja.
[44:02] Speaker 1: Und der emotionale Hunger fühlt sich manchmal erschreckend ähnlich an weil er uns vorkommt um Hunger zu sein
[44:09] Speaker 0: Total.
[44:09] Speaker 0: Also man hat ja wirklich dann auch so ein Jippa, ne?
[44:12] Speaker 0: Und was ich auch interessant finde.
[44:13] Speaker 0: bei emotionalem Hunger ist es ja meistens auf etwas Bestimmtes.
[44:18] Speaker 0: Also wenn ich wirklich körperlichen Hunger hab kann ich mir überlegen will ich das oder das ungefähr?
[44:23] Speaker 0: und meistens ist es dann ja auch Appetit auf irgendwas wirklich Nahhaftes.
[44:26] Speaker 0: also wo eben auch was drin ist was mein Körper gebrauchen kann sag' ich jetzt mal und wenn es eben emotionaler Hunger ist Hat das immer was mit Fett, Zucker und so weiter zu tun?
[44:40] Speaker 0: Und dann merke ich schon.
[44:41] Speaker 0: Also muss eigentlich irgendwas anderes sein!
[44:44] Speaker 0: Ohne sich das halt dann auch zu verbieten, also auch zu sagen ja ich darf jetzt auch irgendwie das essen ist okay.
[44:50] Speaker 0: Und dieses Verzeihen hat auch wieder sehr viel mit Selbstliebe zu tun wie du gesagt hast so wirklich sich selbst in den Arm nehmen und sagen hey das ist total ok dass du diskompensiert hast damit und ganz ehrlich es ist ja auch mal irgendwann notwendig gewesen.
[45:04] Speaker 0: Also gerade wenn man früh schon angefangen hat und du erzählst es ja auch mit diesem Leistungsdruck usw.. Ja, du brauchtest vielleicht eigentlich diese liebevolle Umarmung und die Schokolade oder was auch immer du da gegessen hast.
[45:16] Speaker 0: Hat dir das dann eben auch geschenkt und gegeben?
[45:19] Speaker 1: Das stimmt!
[45:20] Speaker 1: Und ich sage auch mal sich selber nicht dafür zu verurteilen weil es gibt so ein schönes Zitat aus dem Buch Die Frau, die im Mund licht aß.
[45:29] Speaker 1: Wo
[45:29] Speaker 0: das kenne ich?
[45:30] Speaker 1: Da geht's darum, der sagt sie dass es schön ist... oder die Essstörung, das emotionales Verhalten sagen wir mal so ist ja nicht immer gleich ein Essstör.
[45:40] Speaker 1: Ist wie wenn du in einem reißenden Fluss bist und dich festhältst an dem Baumstamm Und der Baumstam überleben sichert deinen Essverhalten und du musst erst mal lernen, wieder zu schwimmen.
[45:53] Speaker 1: Du schwimmst vielleicht erstmal eine Runde in dem Baumstamm, hält dich wieder fest dann schwimmste zwei Runden drum, hält sich wieder fest, dann irgendwann drei und irgendwann bist du soweit dass du ans Ufer schwimmen kannst und frei bist.
[46:05] Speaker 1: aber sich nicht zu verurteilen auf den Weg das man das noch hat ist eines der größten Learnings und das war auch für mich ein Gamechanger, mir zu erlauben.
[46:14] Speaker 1: Das ungesunde zu essen und das vor allem auch mal ganz bewusst zu tun und sagen ja ich brauche es gerade und ich gönne mir das gerade aber ich mache das mit Genuss.
[46:25] Speaker 1: Ich mach das jetzt mal mit Liebe!
[46:26] Speaker 1: Das ist jetzt grad meine Liebe und ich verurteile mich nicht dafür Weil das wiederum einem dann auch hilft, endlich dieses Gefühl zu haben von jetzt ist auch mal genug.
[46:36] Speaker 1: Weil wenn du dich noch dafür verurteilst...
[46:38] Speaker 0: Dann bist du nur schneller!
[46:39] Speaker 0: Noch
[46:40] Speaker 1: schlimmer?
[46:40] Speaker 1: Dann isst du noch schneller und mehr!
[46:46] Speaker 1: Und heimlich!
[46:47] Speaker 1: Deswegen, er wird sagen oh scheinbar brauche ich das noch und dann eher so aha spannend was kann ich denn tun damit es mir in Zukunft besser geht hilft häufig daraus weil dieses ganz strenge schwarz oder weiß Sorgt meistens immer dafür eigentlich, also in neunneinzig Prozent der Fälle.
[47:04] Speaker 1: Dass es irgendwann ausbricht und ganz toll wird.
[47:07] Speaker 1: Also da dann lieber zu sagen hey das sind mich auch keine Freundinnen von irgendwelchen super strengen Dieten wo man dann nichts mehr darf sondern lieber die Balance zu finden und sagen okay ich verurteile das nicht sondern ich höre wirklich darauf was ich brauche und im Idealfall braucht man's eben nicht.
[47:23] Speaker 1: aber falls man es mal braucht dann zu sagen ok oh was ist hier los?
[47:27] Speaker 1: Was brauche ich wirklich?
[47:30] Speaker 0: Ja, das ist total wichtig finde ich auch.
[47:33] Speaker 0: Und dieses was du auch erzählt hast man macht es heimlich da ist ja auch so viel Charme mit dabei und ich habe irgendwann damit angefangen es halt nicht teimlich mehr zu machen also zu sagen okay ob auch wenn ich mich jetzt gerade irgendwie schelme und so merke Aber ich mache das jetzt und ich verbalisiere es dann auch so.
[47:57] Speaker 0: Ich habe gerade so Bock auf dieses, keine Ahnung, Eis oder Schokolade oder was auch immer... ...ich weiß auch grade gar nicht, was los ist oder so.
[48:07] Speaker 0: Und dass sich das halt teile, dass ich das nicht mehr heimlich mach'.
[48:12] Speaker 0: und dann kommt man ja mit, gerade wenn man nicht alleine lebt sondern in so einer Familie, kommt man dann auch ins Gespräch vielleicht darüber.
[48:20] Speaker 0: Geht's dir gut?
[48:20] Speaker 0: Ist alles okay?
[48:21] Speaker 0: Ich glaube nicht!
[48:23] Speaker 0: Aber ich muss das noch ausfinden.
[48:25] Speaker 0: Also man ist irgendwie noch mehr verbunden oder echter, oder so?
[48:30] Speaker 1: Und auch gerade so bei was es uns um die Vorbildfunktion geht... Die Kinder kriegen's eh mit!
[48:34] Speaker 1: Ich kenne ganz viele Eltern, die heimlich sie Süßigkeiten essen damit die Kinder das nicht tun.
[48:40] Speaker 1: aber die Kinder die sehen es dann irgendwann zufällig oder die erwischen einen dabei oder irgendwas und dann denken die umso mehr oh Gott irgendwas.
[48:49] Speaker 1: erstens muss daran ganz toll sein Und zwar ist es ganz besonders sein, weil das machen die nur ... wenn sie heimlich sind.
[48:55] Speaker 1: Das will ich mehr darüber wissen und ich will das auch.
[48:57] Speaker 1: Ich glaube, wenn man da offen mit umgeht natürlich ist jetzt nicht gut, wenn du ständig vor denen dich vollstopfst sozusagen.
[49:05] Speaker 1: aber ich glaube dass das eine liebevolle Umgang und quasi wie du sagst nicht dafür zu schämen sondern zu sagen hey!
[49:15] Speaker 1: Ich habe jetzt so Lust auf diese Schokolade manchmal helfen kann Einfach Licht draufzugeben.
[49:21] Speaker 0: Ja und man ist dann halt auch langsamer, ne?
[49:23] Speaker 0: Also man stopft es nicht so heimlich in sich rein wie wenn man das halt wirklich heimlig machen würde sondern dem Moment wo man ja im Kontakt bleibt mit anderen Menschen isst man's automatisch ein bisschen zügelt er vielleicht im Sinne von... Nicht so haltlos, wie man es vielleicht machen würde wenn man sagt hoffentlich entdeckt mich jetzt gleich keiner oder so.
[49:44] Speaker 1: Und Wahnsinn weil wenn man das dann ein bisschen ins größere setzt... Wie geschädigt ist eigentlich die Beziehung zu einem selber?
[49:54] Speaker 1: Wenn man so heimlich isst Weil du mit deinem Erwachsenen ich also mit dem rationalen Anteil des Gehirns dich so hart verurteilt und so quasi böse zu dir bist dass der der kindliche Teil deines Gehirns denkt, oh jetzt passt die mal gerade nicht auf.
[50:10] Speaker 1: Jetzt ist es grad abends, jetzt ist sie müde und jetzt klein wird uns das Reise zu sagen.
[50:15] Speaker 1: Da fehlt ja die Verbindung zu dir selber.
[50:17] Speaker 1: da darfst du dann sag hey Moment mal warum habe ich dieses krasste Bedürfnis es heimlich zu tun?
[50:22] Speaker 1: Vielleicht sollte ich mich mal mit meinem inneren Kind ganz liebevoll auseinandersetzen und mal wirklich auch mit mir selbst meine Selbstgespräche verändern und anfangen Verständnis entgegen zu bringen, uns anzuerkennen und sagen hey wow hier ist was gut.
[50:43] Speaker 0: Das war heute auch echt viel ja genau.
[50:48] Speaker 1: Was habe ich so hart zu dir?
[50:50] Speaker 1: Hast du nicht genug Liebe bekommen?
[50:53] Speaker 1: Brauchst du mal eine Umarmung von mir?
[50:55] Speaker 1: das tun, dass man sich so begegnet.
[50:59] Speaker 1: Ich krieg ganz oft ja nicht das sage weil das ist das was den meisten eigentlich fehlt diese ganz liebevolle Fürsorge für sich selber.
[51:07] Speaker 1: und darum ist es ein wunderschöner Weg der auch unser Selbstvertrauen nach und nach wieder aufbaut weil das habe ich auch gelernt vorgetauschtes selbstvertrauen ist kein echtes Selbstvertrauen und solange du nicht mit dir in Verbindung stehst brückelt irgendwann die Fassade und es kommt dann doch raus, dass da irgendwas noch im Agen ist mit dir.
[51:29] Speaker 1: Darum diese Verbindung, die Selbstliebe das ist der Schlüssel für alles weil du dann auch wieder das Leben lebst.
[51:36] Speaker 1: Das sagt die Stefanie Stahl so schön, das Leben das dir gerecht wird.
[51:41] Speaker 0: Ja Ich will noch ganz kurz zum Schluss, Marike nochmal zurückkommen zu diesen großen körperlichen Veränderungen die herausfordernd sind wenn man ein Kind auf die Welt bringt und dieses Gefühl also ich kenn das so dass man sich so fremd fühlt in seinem Körper.
[52:01] Speaker 0: Also dass man es sich fremden fühlt und wenn man den Körper immer optisch bewertet hat was glaube ich viele Frauen tun Ja, plötzlich die quasi nicht mehr stimmt.
[52:12] Speaker 0: Also es ist nicht mehr stimmig.
[52:14] Speaker 0: also zumindest wenn man ja das Kind gerade frisch geboren hat, hat man eben noch lange einen Bauch.
[52:23] Speaker 0: Man sieht noch längere Zeit vielleicht Schwange aus obwohl man's gar nicht mehr ist vielleicht auch die Haut gerissen am Bauch was ihr mit dazu gehört.
[52:32] Speaker 0: Die Brüste sehen plötzlich anders aus sie fühlen sich auch anders an die die Ausmaße des Körpers sozusagen verändern sich ja in dieser Zeit ganz drastisch.
[52:42] Speaker 0: Die Figur verändert sich und ich möchte dich gerne fragen, wie kann man es schaffen mit diesem Körper der in Wandlung ist liebevoll zu sein?
[52:56] Speaker 1: Wunderschön!
[52:57] Speaker 1: Ich glaube, eine der schönsten Antworten ist eigentlich betrachte dich selber so wie du dein Baby betrachtest.
[53:03] Speaker 1: Weil du dieses Baby ja irgendwo bedingungslos liebst es.
[53:07] Speaker 1: Dieser kleine Rom, der ist voll von dir abhängig und egal ob er jetzt einen Blehbauch hat oder ob der sich eingepupst hat oder egal ob der dich gerade angepinkelt hat, du liebst dieses kleine Wesen und du weißt ich werde dafür sorgen dass das überlebt, dass es dem gut geht und das ist ja wie ein Urinstinkt.
[53:26] Speaker 1: Und diese Liebe dürfen wir auch uns selber wieder entgegenbringen.
[53:30] Speaker 1: Dass wir sagen, hey wow!
[53:32] Speaker 1: Ich anerkende mein Körper für die unglaubliche Leistung, dass er dieses Baby zur Welt gebracht hat.
[53:43] Speaker 1: Also ich bin ehrfürchtig, dass sowas überirdisch ist durch meinen Körper... Ausdruck bekommen hat.
[53:51] Speaker 1: Und mein Körper ist das krasseste Vehikel überhaupt, wenn es sowas kann und Es ist ja normal dass es du mir auch schon gesagtes ist Ja normal wir sind ja quasi des gefäß für dieses neue leben Ist ja normal.
[54:09] Speaker 1: das wird dann nicht aussehen wie ein strich sondern wie ein Gefäß, Alter.
[54:15] Speaker 1: Wir sind das was es erst mal umgibt und auch nach der Geburt.
[54:18] Speaker 1: es dauert ja bis sich das wieder regeneriert.
[54:21] Speaker 1: und da sich wieder Zeit und Liebe zu geben und ich glaube auch etwas hilft ist dieses Spiegelarbeit.
[54:29] Speaker 1: Also ich habe auch Audios, wo es darum geht ganz gezähnt mit dem Spieglbild zu arbeiten und sich selber auch wiederzusehen für die Funktionen des Körpers also den Fokus mal kurz wegzulenken von der Optik und einfach Dankbarkeit für das eigene Sein dass man sich auch in die Augen schaut im Spiegel dass man gut mit sich spricht bei dem eigenen Spiegebild, dass man sieht was der Körper leistet die Lungen, die Atmen das Herz schlägt.
[54:54] Speaker 1: Die Beine, die er intragen.
[54:55] Speaker 1: Der Bauch der dieses Wunder zur Welt gebracht hat.
[54:58] Speaker 1: Die Brüste, die grad ein Baby füttern.
[55:00] Speaker 1: Wahnsinn!
[55:01] Speaker 1: Also dass man sich so sieht und nicht mehr... Ich bin hier gerade... ich muss es aussehen wie das Gymnäschen oder was weiß ich was?
[55:11] Speaker 1: Oder ich muss auch immer mein Nulls aussehen als Topmodel oder was auch immer.
[55:15] Speaker 1: Das ist wichtig Und was ich halt auch wichtig finde Und ich habe erst vorgestern eine Teilnehmerin interviewt.
[55:23] Speaker 1: Die hatte einen Schlaganfall und konnte längere Zeit nichts essen, hat da total abgenommen und danach total zugenommen.
[55:35] Speaker 1: Da kam die Wechseljahre und dann hat sie irgendwie so akzeptiert.
[55:37] Speaker 1: Ah ja, wechseljahr nimmt man zu!
[55:39] Speaker 1: Dann hatte sie diesen Moment wo sich im Spülgang gerührt und gesagt das bin ich nicht... Auch diese Stimme irgendwo ernst nehmen und sich zu fragen, okay wer möchte ich denn jetzt sein?
[55:50] Speaker 1: Und da nicht so hart mit sich zu sein liebevoll zu sein.
[55:54] Speaker 1: Und auch da aber zu akzeptieren und sich schön zu erlauben wieder quasi Schritt für Schritt in einem ganz entspannten liebevollen Tempo wieder zurück zu dem zu kommen, was man für sich passend findet.
[56:08] Speaker 1: Und ich glaube wir haben ein ganz gutes intuitives Gespür, das für unseren Körper passend ist und da wieder hinzukommen, dass es eigentlich so der Schlüsse dieses Gefühl von Einklang mit dem eigenen Körper.
[56:20] Speaker 1: Ich finde diese Zeiten von Body Positivity verurteilt man sich ein bisschen dafür wenn man schön sein möchte oder wenn man sich wohlfühlen möchte im eigenen Körper.
[56:29] Speaker 1: Also hatte ich manchmal teilweise das Gefühl, du musst jetzt akzeptieren, dass du dick bist oder was auch immer.
[56:34] Speaker 1: Nee, musst du nicht akzeptierend!
[56:35] Speaker 1: Du kannst auch hier wieder Verantwortung übernehmen und das Schritt für Schritt machen in dem Tempo, wo es angemessen ist.
[56:42] Speaker 1: Und weiß nicht wenn das Baby grad gestillt wird?
[56:46] Speaker 1: Dann ist das so.
[56:47] Speaker 1: aber auch da... Es ist Teil des Prozesses und ich habe auch viele gehört die dann total viel abgenommen haben weil sie einfach Intuitiver, entspannter waren und weil sie endlich losgelassen haben.
[57:01] Speaker 0: Was ich spannend daran finde ist du hast jetzt beides gesagt so auf der einen Seite sich schön zu finden also sich wieder schönzufinden und sich wieder wohl zu fühlen mit sich.
[57:13] Speaker 0: und Ich finde interessant Marike dass ich das Gefühl habe Das muss nicht unbedingt übereinstimmen.
[57:21] Speaker 0: Also ich finde viel wichtiger Und wenn man darauf seinen Sinn richtet, und ich glaube da sind wir uns auch einig.
[57:30] Speaker 0: Dann kommt ja dieses äußere Schöne in Anführungszeichen oder Schlange wie man auch immer aussehen möchte, kommt dann im zweiten Schritt dazu.
[57:39] Speaker 0: also erstmal... fühle ich mich sozusagen mit mir wohl und das kann nicht bei fast jedem Gewicht tun.
[57:46] Speaker 0: Das finde ich total spannend, weil ich habe immer das Gefühl wenn ich mich gut ernähre im Sinne von was meinem Körper gut tut, was nicht zu viel ist, was eben die Nährstoffe hat, die ich brauche
[57:56] Speaker 0: usw.,
[57:58] Speaker 0: dann fühle Ich mich schon schlank.
[58:02] Speaker 0: und wenn ich im nächsten Moment den fetten Eisbecher esse, fühle Es kommt vielleicht auch durch meine Vergangenheit, durch diese S-Gestörte und es problematisierte Vergangenkeit.
[58:13] Speaker 0: Ich sehe mich dann auch anders im Spiegel.
[58:15] Speaker 0: Ich seh' mich einmal total schlank... ...und dann sehe ich mich total dick!
[58:18] Speaker 0: Diese Körperschema-Störung haben ja auch ganz viele, dass sie sich nicht mehr richtig einschätzen können wie dick oder dünn bin ich denn jetzt eigentlich wirklich?
[58:27] Speaker 0: Mir ist aufgefallen, es geht eigentlich oder es hilft total mich nur auf mein Inneres zu konzentrieren und gar nicht mehr auf das Äußere.
[58:34] Speaker 0: Also gar nicht darauf was ich im Spiegel sehe sondern nur noch darauf wie fühle ich mich gerade?
[58:39] Speaker 0: Fühle ich mir gerade
[58:40] Speaker 1: wohl
[58:41] Speaker 0: mit der Menge die ich gegessen habe
[58:43] Speaker 0: usw.,
[58:44] Speaker 0: also mit dem Ganzen.
[58:46] Speaker 0: Und dass man die Zeiten, in denen man sich am Tag wohlfühlt mit sich einfach immer mehr streckt.
[58:52] Speaker 0: So ähnlich wie du das gerade gesagt hast mit diesen Balken im Wasser wo man immer so dieser Baumstamm um den man dann herumschwimmen.
[58:59] Speaker 0: Dass man sagt ok ich versuche die Zeit in der ich mich wohlfülle in meinem Körper unabhängig von meiner Optik, dass ich die versuche mehr und mehr zu strecken Was dann die logische Konsequenz ist, dass wir zu einem Gewicht finden über die Monate, über die Jahre das gesund für uns ist.
[59:20] Speaker 0: Dass unser Körper sozusagen auch für uns gewählt hat.
[59:27] Speaker 1: Das Wohlfühlen selbstliebe hängt nicht zusammen mit dem was tatsächlich auf der Waage steht.
[59:32] Speaker 1: Ich sag auch immer gerne erst annehmen, dann abnehmen.
[59:35] Speaker 1: Wenn es ums Abnehmen geht ist bei manchen jetzt ja auch nur darum das Gewicht zu halten und beim Manchen auch wieder ums zunehmen.
[59:43] Speaker 1: Und auch gerade in der Schwangerschaft nimmt man ja auch zu sich da auf das Gefühl zu konzentrieren wie will ich mich fühlen als Mutter?
[59:51] Speaker 1: Wie will ich Mich fühlen Als schwangere Frau?
[59:53] Speaker 1: wie will Ich mich fühle als stillende Frau?
[59:56] Speaker 1: wie Will ich mich Fühlen als Mama von Kleinkindern?
[1:00:01] Speaker 1: Wo fühle ich mich gut in mir selber?
[1:00:04] Speaker 1: Und aber dann auch da.
[1:00:08] Speaker 1: Es ist immer ein großes Zusammenspiel, also das Nervensystem muss ja unglaublich viel leisten
[1:00:13] Speaker 0: und
[1:00:15] Speaker 1: es hängt auch viel davon ab, in welchem sozialen Netz man steht wie sicher man sich dort fühlt.
[1:00:22] Speaker 1: Also zum Beispiel sagen wir jetzt mal Man isst dann in einer Beziehung die nicht gut für einen ist.
[1:00:26] Speaker 1: Dann kann es sein dass man mit dem Essen gerade im Moment mehr kompensieren muss.
[1:00:31] Speaker 1: Und bei manchen ist es so, dass ihre Beziehungen verändern wenn sie abnehmen oder sich selber wieder lieben lernen.
[1:00:38] Speaker 1: Bei Manchen ist das teilweise auch manchmal Beziehung vorbei sein müssen um quasi wieder anzukommen.
[1:00:47] Speaker 1: aber meistens ist es in uns drin anfängt und ich finde diesen Weg wunderschön über das Gefühl zu gehen, über die Selbstliebe zu gehen und über das Wohlgefühl, was man mit sich hat.
[1:00:58] Speaker 1: Das bringt auch am Ende das meiste Selbstvertrauen mit sich.
[1:01:02] Speaker 1: Und also, das absolut und man spürt ja auch zum Beispiel... Also ich hab ganz oft Teilnehmerinnen die sagen hey!
[1:01:07] Speaker 1: Ich fühle z.B.
[1:01:08] Speaker 1: meine Knie schon weh oder ich fühle auf einmal Hey!
[1:01:11] Speaker 1: Ich habe abgenommen, ich fühl mir ausdauer ich kann besser laufen gehen und ich sage auch immer Es gibt nicht das eine Idealgewicht, dass dein Leben dann gilt.
[1:01:20] Speaker 1: Sondern es gibt verschiedene Lebensphasen.
[1:01:22] Speaker 1: Änglich die Schwangerschaft zeigt sie mir optimal.
[1:01:25] Speaker 1: Aber auch so ist es so, dass du vielleicht in deiner Kindheit andere Voraussetzungen gebraucht hast.
[1:01:30] Speaker 1: Also Kindheit ist ja eh noch mal außen vor, weil du kleiner bist.
[1:01:33] Speaker 1: aber sagen wir jetzt mal im Studium, dass Du da vielleicht ein anderes Ideal-Gewicht hattest als du vielleicht später als Mutter hast und dann wieder ein anderes... dass du entwickelst, wenn die Kinder ausgezogen sind und vielleicht wieder noch mal ein anderes.
[1:01:47] Speaker 1: Wenn am Ende du achtzig bist und dein Mann verstirbt, dass du dann nochmal ein neues Idealgewicht festlegst und das einfach als wunderschönen Prozess zu sehen so wie wir manchmal unsere Frisur verändern oder so wie wird die unsere Inneneinrichtung in der Wohnung ändern oder gar umziehen ist es einfach ein neuer Körperabschnitt sagen wir mal so wo man sich selber nochmal neu entdecken darf.
[1:02:08] Speaker 1: also alles ist im Wandel Und man darf immer den Weg finden, der am besten für einen selber funktioniert.
[1:02:13] Speaker 1: und das ist auch nicht immer im eigenen Einflussbereich.
[1:02:15] Speaker 1: Manche Sachen kannst du auch nicht ändern.
[1:02:16] Speaker 1: wenn dein Partner entscheidet zum Beispiel ich will noch mal mit einer anderen Frau was machen dann liegt es nicht in der Regel, nicht an dir.
[1:02:24] Speaker 1: Und da kannst du auch nichts für.
[1:02:26] Speaker 1: und die wunderschönsten Frauen werden auch mal betrogen.
[1:02:29] Speaker 1: Dann ist es aber trotzdem selbstliebehaft zu sagen ... Nee, da bin ich raus!
[1:02:35] Speaker 1: Ich such mir vielleicht jemand anderen oder bin erst einmal alleine.
[1:02:39] Speaker 1: Da ist es so, dass einfach das Leben einem manchmal Situationen genauso wie manchmal Fehlgeboten stattfinden, da kannst Du dann auch gar nichts dafür.
[1:02:47] Speaker 1: Das ist wahrscheinlich... dafür fertig zu machen, sondern sagen okay.
[1:02:53] Speaker 1: Es ist halt jetzt grad so und ich mache es so gut wie ich's kann!
[1:02:56] Speaker 1: Und ich bin liebevoll mit
[1:02:57] Speaker 1: mir.".
[1:02:58] Speaker 0: Ja... ja... Reike das waren schon sehr schöne Schlussworte aber vielleicht gibt es noch irgendwas wo du sagst oh das hätte ich gern noch gesagt oder dass würde ich gerne noch mit auf den Weg geben für diese besondere Lebensphase.
[1:03:14] Speaker 1: Also ich würde sagen, keine Frau ist dazu verdammt sich unwohl in ihrem Körper zu fühlen.
[1:03:19] Speaker 1: Und ich wünsche mir so sehr dass mehr Frauen diese Liebe für sich entdecken und ihren Körper zelebrieren und in sich selber das Vertrauen finden, dass man es so regelt wie es für einen optimal ist In dieser Lebensphase, in diesem Moment, in diesen Chaos was um ein Rom ist.
[1:03:37] Speaker 1: Ich bin ganz fest davon überzeugt, dass das möglich ist und dass man daran arbeiten kann.
[1:03:41] Speaker 1: Und dass es dafür super viele tolle Tools gibt.
[1:03:44] Speaker 1: Wenn ich dabei helfen darf dann sehr gerne!
[1:03:47] Speaker 1: Ich habe ganz viel kostenfreie Inhalte.
[1:03:49] Speaker 1: Ich habe auch einen Podcast.
[1:03:52] Speaker 1: Ich hab kostenfreier Einsteigerinhalte, auch preisgünstige Sachen falls man sagt hey ist gerade Geld eh knapp.
[1:03:58] Speaker 1: und hat natürlich auch intensivere Betreuungsangebote und Programme für Frauen die noch mal ein Schritt weitergehen möchten.
[1:04:05] Speaker 0: Genau, die Links schickste mir alle.
[1:04:07] Speaker 0: Die packe ich dann natürlich gerne in die Show-Notes
[1:04:09] Speaker 1: und
[1:04:11] Speaker 0: danke dir sehr für dieses Gespräch liebe Marike!
[1:04:14] Speaker 1: Danke dir
[1:04:18] Speaker 0: Ja, das war es schon mit dem Interview mit Dr.
[1:04:20] Speaker 0: Marika Awe.
[1:04:20] Speaker 0: Ich freue mich sehr dass sie hier war und aus ihrer Sicht nochmal Dinge erzählt hat noch mal ein bisschen tiefer eingetaucht ist mit uns in das Thema gesunde Ernährung wohlfühlkörper und ich wünsche mir für alle die jetzt gerade zuhören natürlich vor allem dass ihr euch Wohl fühlt mit
[1:04:38] Speaker 1: euch selbst,
[1:04:39] Speaker 0: dass ihr die Dankbarkeit spürt dafür was euer Körper da gerade schafft und auch schon geschafft hat.
[1:04:45] Speaker 0: Und in diesem Sinne hoffe ich natürlich sehr das dieses Interview ein bisschen dazu beiträgt in Richtung Selbstliebe zu schauen sanft mit dir zu sein gut mit dir Zu sein.
[1:04:59] Speaker 0: Lass mich gerne wissen, wie es für dich war.
[1:05:02] Speaker 0: Was du vielleicht auch für dich mitgenommen hast?
[1:05:04] Speaker 0: Du kannst uns zum Beispiel schreiben auf Instagram da findest du mich unter die punktfriedliche
[1:05:08] Speaker 1: Punktgeburt
[1:05:09] Speaker 0: oder du kannst auch gerne einfach bei YouTube einen Kommentar schreiben unter diesem Video oder auch bei Spotify.
[1:05:14] Speaker 0: also gibt's viele Möglichkeiten.
[1:05:16] Speaker 0: und ja vielleicht magst du noch einmal drüber nachdenken.
[1:05:21] Speaker 0: was wird wohl die nächste Mahlzeit sein, die du ist?
[1:05:24] Speaker 0: Wie kannst du dir wirklich etwas Gutes tun?
[1:05:28] Speaker 0: gut unterstützen.
[1:05:30] Speaker 0: Vielleicht hast du meinen Kurs gemacht, die friedliche Geburt und hast auch schon die Alltagshypnosen.
[1:05:35] Speaker 0: da findest du ein paar Hypnosen auch zu diesem Thema natürlich jetzt nicht so viele wie Marike hat aber es gibt ein bisschen was was ich da vielleicht auch unterstützen kann.
[1:05:46] Speaker 0: probier das gerne aus und ich wünsche dir von Herzen alles Liebe und bis bald deine Christine.

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